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Beschäftigungsangebote für Senioren konzipieren. 3 wichtige Kriterien.

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Gerade in Altenheimen, Tagespflegen und anderen Einrichtungen der Altenhilfe verkommt die soziale Betreuung schnell zum Pausenclown. Mir ist es sogar mal passiert, dass ich von der Einrichtungsleitung (ich war Sozialarbeiterin im Sozialen Dienst) als „Animateurin“ für Senioren vorgestellt wurde. Die Einrichtungsleitung meinte das damals noch nicht mal böse… .

Besonders wenn man mit pflegebedürftigen und/oder dementen Senioren arbeitet hat die Konzeption von Beschäftigungsangeboten ganz eigene Herausforderungen. Wir haben uns mal drei Kriterien herausgepickt, die bei der Konzeption von Beschäftigungsangeboten wichtig und hiflreich sein können.

Was wollen die Senioren für Beschäftigungsangebote?

So paradox es auch klingen mag: Es kommt immer wieder vor, dass sich Alltagsbegleiter und Mitarbeiter der sozialen Betreuung Gedanken darüber machen, welche Beschäftigungsangebote sie für Senioren machen könnten. Nur auf die Idee die Senioren zu fragen, kommt manchmal keiner. In vielen Einrichtungen gibt es allerdings auch regelmäßige „Angebotsbesprechungen“ und die Senioren werden aktiv in die Planung der **Beschäftigungangebote für Senioren mit einbezogen.

Was sind meine Vorschläge?

Zu viel Eigenverantwortung kann auch zu Überforderung führen. Wenn Sie Beschäftigungsangebote gemeinsam mit den Senioren planen, ist es sinnvoll auch eigene Vorschläge parat zu haben. Diese sollten allerdings nur gemacht werden, wenn die Senioren von sich aus keine Ideen entwickeln. Manchmal ist es eine Erleichterung, wenn andere einen Vorschlag machen.



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Was sind meine Vorlieben?

Ja, eigentlich geht es nicht um uns als Betreuende. Uneigentlich auch nicht. Trotzdem ist es so, dass man Menschen am leichtesten begeistern kann, wenn man selbst begeistert ist. In unserer Eirnichtung ist mal eine Betreuungskraft in Rente gegangen, die begeisterte Bastlerin war. Auf dem Wohnbereich war die Bastelgruppe das beliebteste Angebot. Eine andere Alltagsbegleiterin hat danach versucht das Bastelangebot weiterzuführen. Sie hat sich wirklich viel Mühe gegeben, war aber selbst kein Bastelfan. Es kamen immer weniger Bewohner zu dem Bastelangebot. Ich plädoyiere dafür, dass wir bewusst mit unseren Stärken und Vorlieben umgehen und diese bewusst einsetzen. Wir sind keine eierlegenden Wollmilchsäue. Wer sich selbst nicht eingesteht, dass er bestimmt Vorlieben und Stärken hat, kann am Ende auch den Senioren nicht gerecht werden.

 



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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