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Ausbildung- Gedächtnistraining


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 beim Bundesverband für Gedächtnistraining e.V.

Perspektiven

Mit der Anzahl an Senioren steigt auch das Interesse am Gedächtnistraining. Die Menschen haben Angst an einer Demenz zu erkranken. Sie möchten möglichst lange fit bleiben. Die Ausbildung kann genutzt werden um das eigene Profil zu schärfen oder um einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Wenn Gedächtnistrainer das Gedächtnistraining nicht im Rahmen ihrer eigentlichen Tätigkeit (zum Beispiel: Ergotherapeuten, Sozialpädagogen, Erzieher) einsetzen, sind sie häufig freiberuflich tätig.

Ort/ Zeit

Die Ausbildung wird in Kooperation mit verschiedenen Veranstaltern in vielen deutschen Städten angeboten. Die Ausbildung ist in drei Stufen unterteilt einen Grundkurs und zwei Aufbaukurse, die jeweils 40 Unterrichtseinheiten enthalten. Zusätzlich wird eine Hospitation, eine Lehrprobe und die Mitgliedschaft im Bundesverband Gedächtnistraining e.V. für das Zertifikat vorausgesetzt. Die kosten variieren je nach Veranstalter. Wer Gedächtnistrainer bleiben möchte, muss mindestens alle drei Jahre an einer Fortbildung teilnehmen.

Ablauf

Im Grundkurs werden theoretische und praktische Grundlagen des ganzheitlichen Gedächtnistrainings behandelt. Der 1. Aufbaukurs beinhaltet die Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Gerontologie, der Methodik und Didaktik des Gedächtnistrainings. außerdem werden praktische Übungen durchgeführt und besprochen. Der 2. Aufbaukurs vertieft das in den anderen beiden Kursen erworbene Wissen und beinhaltet die Umsetzung und die Weiterführung eines ganzheitlichen Gedächtnistrainings.

Abschluss

Zertifikat Gedächtnistrainer / Gedächtnistrainerin des BVGT

Zugangsvoraussetzungen

Interesse und Engagement.

zur Homepage des Bundesverbands für Gedächtnistrainings e.V. 



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts “Alternde Gesellschaften”. Autorin der Bücher Das große Praxisbuch – Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Als langjährige freiberufliche Gedächtnistrainerin, muss ich leider davor warnen, mit der Ausbildung zu viele Hoffnungen in einen neuen beruflichen Weg zu setzen.
    Theoretisch gibt es natürlich sehr viele Betätigungsfelder und ich bin zu tiefst davon überzeugt, dass diese Arbeit umgemein wertvoll und wichtig ist und man nicht früh genug mit dem Training beginnen kann.
    Aber es ist ungemein schwer Gedächtnistraining als Beruf auszuüben.
    Die Gründe sind vielfältig.
    – Damit es sich als freiberufliche Trainerin rechnet (man muss ja an die Abzüge, wie Krankenkassenbeitrag, Rentenvorsorge, Material- und Fahrtkosten etc. denken), muss von den TN ein Betrag bezahlt werden, den die wenigsten zu zahlen bereit sind.
    – Abgesehen davon, ist es nicht einfach Gruppen aufzubauen (viele scheuen sich aus Angst, sich zu blamieren oder denken, das hätten sie noch nicht nötig). Der Zustrom hält sich oft in Grenzen, genauso, wie das längerfristige Dabeibleiben.
    – Ein weiterer Faktor ist die zunehmende `Konkurrenz´. Gerade dort, wo Ausbildungsorte sind, wird es zunehmend schwerer GT anzubieten, das es schon genügend Kolleginnen gibt.
    Nicht selten bieten ausgebildete Trainerinnen ihre Stunden für einen geringen Unkostenbeitrag oder gar ehrenamtlich an.
    – In Seniorenheimen gehört GT inzwischen meistens zum Standard und wird oft von dort angestellten Kräften durchgeführt oder eben ehrenamtlich angeboten.
    Diese Erfahrungen habe ich in den letzten Jahren leider machen müssen und da ich mit Trainerinnen in ganz Deutschland in Kontakt stehe, kann ich sagen, dass sie die Regel und nicht die Ausnahme sind.
    Ich habe inzwischen etliche Trainerinnen kennen gelernt, die nach der Ausbildung hochmotiviert, mit vielen Ideen in ihre Trainertätigkeit starten wollten und inzwischen frustriert in der Realität gelandet sind.
    Das finde ich mehr, als schade und darauf sollte doch hingewiesen werden.

    Schöne Grüße

    Antworten

  2. Ich kann mich den Worten von Candy nur anschließen. Auch ich war nach der Ausbildung noch hochmotiviert, hatte tausend Ideen. Es ist aber schwer etwas zu realisieren, wenn nicht mal die Krankenkassen hinter einem stehen. Alles was mit Bewegung zu tun wird bezuschusst (was natürlich auch richtig ist, bitte nicht falsch verstehen), Gedächtnistraining ist leider immer noch nicht im Präventionskatalog aufgenommen. In Pflegeheimen ist es zur Zeit so, dass nur Betreuungsassistenten nach Paragraph 87b die Betreuung übernehmen dürfen. Als “nur” Gedächtnistrainer keine Chance bei einer Prüfung durch den MDK.

    Aber ich will die Ausbildung natürlich nicht nur schlecht reden. Man lernt sehr viel, ist wirklich sehr gut ausgebildet und hat die Möglichkeit in vielen verschiedenen Bereichen tätig zu werden (fitte Erwachsene, Jugendliche, Kinder). Und ohne das Wissen und Fähigkeiten, die ich im Laufe der Ausbildung und Weiterbildung erworben habe, wäre meine Arbeit in der Tagespflege sicher nicht so abwechslungsreich und befriedend für mich und die Tagesgäste. Ich habe bis jetzt noch nicht bereut diese Ausbildung gemacht zu haben.

    Antworten

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