Abschied gestalten: Mit einem Gedenklicht und einem Gedenkkranz
Wenn ein Mensch in der Einrichtung stirbt, entstehen oft viele Fragen. Was ist jetzt wichtig. Was hilft wirklich. Und wie kann ein würdevoller Abschied gelingen.
In unserer Online-Fortbildung zur Sterbebegleitung greifen wir genau diese Situationen auf. Sie erhalten Sicherheit für den Alltag und konkrete Impulse für die Begleitung am Lebensende. Gleichzeitig helfen passende Materialien dabei, diese Impulse direkt umzusetzen.
Zwei besonders hilfreiche Möglichkeiten aus unserem Exklusiv-Bereich sind ein Gedenklicht und ein Gedenkkranz. Beide schaffen auf unterschiedliche Weise Raum für Abschied.
Abschied im kleinen Moment: Ein Gedenklicht
Nicht jeder Abschied findet in der Gruppe statt. Oft sind es ruhige, sehr persönliche Momente. Vielleicht direkt am Bett. Vielleicht in einer stillen Situation danach.
Hier kann ein Gedenklicht eine wertvolle Unterstützung sein. Es entsteht aus einer einfachen Bastelvorlage und wird zu einer kleinen Laterne. Ein Licht, das Wärme ausstrahlt und den Moment sichtbar macht.
Das Licht gibt Orientierung. Es hilft, innezuhalten und nicht sofort in die nächste Aufgabe zu gehen.
Abschied in der Gruppe: Ein Gedenkkranz
Neben dem stillen Abschied im kleinen Rahmen braucht es oft auch einen gemeinsamen Ort für Erinnerung.
Hier setzt der Gedenkkranz an. Er wird gemeinsam gestaltet. Einzelne Elemente wie Blätter oder Blumen können von verschiedenen Personen gestaltet werden. Jede Person bringt etwas Eigenes ein.
So entsteht Schritt für Schritt ein gemeinschaftliches Zeichen der Erinnerung.
Besonders wertvoll ist die Einbettung in ein Abschiedsritual. Der Kranz kann in einer ruhigen Runde weitergereicht werden. Wer möchte, kann etwas sagen. Eine Erinnerung teilen. Oder einfach still dabei sein.
Auch Schweigen hat hier seinen Platz.
Am Ende entsteht ein Gedenkkranz, der in einer Kondolenzecke ausgelegt werden kann. Er bleibt für einige Zeit sichtbar. Als Zeichen der Verbundenheit und des Erinnerns.
Warum solche Rituale so wichtig sind
Nach einem Todesfall entsteht oft Unsicherheit. Nicht nur bei Mitarbeitenden, sondern auch bei Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern.
Rituale geben hier Halt.
Sie schaffen Struktur. Sie machen den Abschied greifbar. Und sie helfen, Gefühle auszudrücken, auch wenn Worte fehlen.
Gerade bei Menschen mit Demenz sind solche nonverbalen Zugänge besonders wichtig. Ein Licht, ein gemeinsames Tun oder ein sichtbares Symbol können mehr bewirken als lange Erklärungen.
Es entsteht eine gemeinsame Form des Umgangs mit Abschied. Das entlastet und schafft Sicherheit.
Abschied bewusst gestalten
Ein würdevoller Abschied entsteht nicht von allein. Er braucht Aufmerksamkeit. Und manchmal auch kleine Hilfen.
Das Gedenklicht unterstützt den stillen, persönlichen Moment. Der Gedenkkranz schafft Raum für gemeinsames Erinnern.
Beides sind einfache Möglichkeiten, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.
Unterstützung für diese Situationen
Viele Mitarbeitende wünschen sich mehr Sicherheit im Umgang mit Sterben und Abschied.
In unserer Online-Fortbildung zur Sterbebegleitung geht es genau darum.
- Sicherheit im Umgang mit sterbenden Menschen
- konkrete Impulse für den Alltag
- Raum für Austausch und eigene Fragen
Hier finden Sie alle Informationen zur Fortbildung Sterbebegleitung.
Was bleibt
Abschied braucht Raum. Zeit. Und manchmal kleine, greifbare Rituale.
Sie helfen, innezuhalten. Sie schaffen Verbindung. Und sie geben Halt in einem Moment, der oft schwer in Worte zu fassen ist.
Wenn Sie über neue Beiträge von uns informiert werden möchten, abonnieren Sie doch unseren Newsletter.







