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Wenn ich mal dement bin- und was ich alles nicht möchte!!! Teil 3 unnötig bevormundet werden

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Bevormundung von Demenzkranken.

 

 

 

 

Es gibt viele Situationen, in denen Menschen mit Demenz auf unsere Hilfe angewiesen sind. Es gibt Situationen, in denen wir sie unterstützen müssen und in denen wir ihnen auf dem Weg durchs Leben behilflich sein müssen.

Es gibt Dinge, Tätigkeiten und Aufgaben, die Demenzkranke alleine bewältigen können. Natürlich unterscheiden sich diese Tätigkeiten je nach Krankheitsstadium, Biografie und persönlichen Eigenschaften… aber, wenn man genau hinschaut, findet man fast immer noch Ressourcen.

Wenn ich einmal dement bin, dann wünsche ich mir, dass die Menschen um mich herum erkennen, wo meine Stärken liegen. Ich möchte, dass sie sehen, wenn ich eine Aufgabe oder eine Tätigkeit noch alleine durchführen kann. Wenn ich etwas kann, dann möchte ich dafür Anerkennung erhalten.



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Ich möchte nicht bei Tätigkeiten bevormundet werden, die ich noch problemlos selbst bewältigen kann.

Bevormundung ist etwas sehr Unangehehmes. In der Arbeit mit Menschen mit Demenz erlebt man aber immer wieder Situationen, in denen diese (unnötiger Weise) von Betreuenden oder Pflegenden bevormundet werden.

Ich hoffe sehr, dass ich, wenn ich einmal dement bin, niemals unnötig bevormundet werde!!!

Bevormundung und Demenz- welche Erfahrungen haben Sie gesammelt?

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Wir werden 10 Jahre alt und können es selbst kaum glauben. Selbstverständlich haben wir ein paar schöne Dinge für unser Geburtstagsjahr vorbereitet. Dazu gehört auch ein Online-Seminar, dass ich anlässlich unseres Geburtstags konzipiert habe:

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Natali Mallek



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Es fängt manchmal schon beim Frühstück an. Bei uns soll oder kann der Bewohner sein Brötchen nach Wahl selbständig schmieren und da spielt es keine Rolle, ob erst die Butter oder die Marmelade drauf kommt. Hauptsache es schmeckt. und besonders gern wird die Marmelade mit dem Messer aus dem Glas gelöffelt- ( Unter Aufsicht….aber keine Bevormundung…) Es hat sich noch keiner in die Zunge geschnitten, so wie es uns als Kinder immer voraus gesagt wurde……

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