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Teambuilding und Supervision im Pflegeheim

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Hallo Stefanie Helsper, hallo Günter Hallstein. Wer sind Sie und warum haben Sie die Kooperation Ressourcenraum gegründet? Was bieten Sie an? Wie kam es zu der Kooperation?

Ich bin Stefanie Helsper, Institutinhaberin von Fortbildung mit Herz, gelernte Ergotherapeutin und Fachergotherapeutin für Demenz.

Ich bin Günter Hallstein, Inhaber des Institutes Günter Hallstein, Lehrender Transaktionsanalytiker und Supervisor. Zusammen sind wir jedoch der „Ressourcenraum“.

Kennengelernt haben wir uns im Rahmen der Supervision. Dabei haben wir gemerkt, dass ein Funke überspringt: Wir haben die gleiche Zielgruppe, die gleichen Wertvorstellungen. Wir merkten schnell, dass wir uns in der Zusammenarbeit gut ergänzen, da wir aus zwei verschiedenen Fachrichtungen kommen aber beide Fachrichtungen zusammen, ein Ganzes ergeben. Wir wollen Mitarbeiter*innen aus den Altenpflegeeinrichtungen durch Coaching, Supervision, Teamtraining und Fortbildung zur Weiterentwicklung inspirieren.

In der Einzelbegleitung spannen wir den Bogen von Coaching, persönliche Unterstützung zur Weiterentwicklung, bis hin zum Führungskräftetraining und Supervision.

Das zweite Standbein ist Teambuilding. Wir geben den Teams hilfreiche Impulse zur Entwicklung. Dabei stehen ihre Ressourcen im Vordergrund.
Ergänzend haben wir das Angebot von unterschiedlichen Fortbildungen, z.B. Kommunikation, Biografiearbeit, Stressmanagement und viele mehr.

Meine ersten beiden Gedanken, wenn ich „Supervision“ in Kombination mit „Pflegeeinrichtung“ höre sind: „Bitter nötig“ und „ich kenne kaum Einrichtungen, die bereit sind dafür Geld in die Hand zu nehmen“? Was sind Ihre Erfahrungen? Wie viel kostet Ihr Angebot?

Sie haben Recht, es ist wirklich „bitter nötig“. Nicht nur, weil die Arbeit sehr herausfordernd ist. „Viel Arbeit – wenig Zeit – und manchmal auch wenig Kraft“. Das hören wir immer wieder. Supervision kommt dann ins Spiel, wenn das Team im alltäglichen Hamsterrad gefangen ist. Das ist für das Team anstrengend und kräftezehrend. Supervision bringt die hilfreiche, außenstehende Perspektive, die dem Team hilft, eigene Lösungen zu finden.
Zu den Kosten: Das ist allemal sein Geld wert. Und am besten, man lädt uns mal zum kostenfreien Schnuppern ein 😉.

Zu Ihren Kompetenzen zählt das Teambuilding und Teamtraining. Gibt es Tücken bei der Teambuilding, die in Pflegeeinrichtungen gehäuft auftreten, oder ist der Pflegebereich da anderen Wirtschaftsbereichen sehr ähnlich?

Teams gehen immer und überall durch bestimmte Phasen und Prozesse. Sie müssen sich finden, sich nach Stärken und Schwächen kennenlernen und sich so miteinander verbinden, dass das Team gemeinsam etwas erreicht, was der Einzelne auf sich gestellt, nie zu Stande bringen kann. Das ist überall gleich. Der Kontext ist nur immer individuell anders. Eine Tücke ist zum Beispiel das Zeitproblem bedingt durch das Schichtsystem in Pflegeeinrichtungen.

Wie läuft ein Coaching ab? Sie schreiben, dass Sie Ihr Angebot individuell auf die Einrichtung abstimmen. Können Sie trotzdem an einem Beispiel beschreiben, wie so ein Einsatz ablaufen könnte?



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In einem Erstgespräch lernen wir uns kennen und entscheiden miteinander, ob die Fragestellung und unser Angebot zusammenpassen und nachhaltige Veränderungen gemeinsam und sinnvoll angestrebt werden können. Dabei ist uns wichtig, nicht nach irgendeinem Schema F zu arbeiten, sondern gerade unsere unterschiedlichen Kompetenzen zur Verfügung zu stellen. In der Arbeitsphase fokussieren wir uns auf die Ressourcen und entwickeln gemeinsam Strategien. Im Abschlussgespräch stellen wir gemeinsam fest, was erreicht und umgesetzt wurde.

Können Sie Beispiele mit Problemen nennen, mit denen Einrichtungen auf Sie zu kommen? Welche Lösungen würden Sie beispielhaft anbieten?

Häufiger wird der Stellenwert der Betreuungskräfte im Team thematisiert. Betreuungskräfte fühlen sich wie das letzte Glied in der Kette: übersehen, nicht ernstgenommen oder als Bastelclub abgestempelt. Da arbeiten wir an der individuellen Stärkung, Positionierung im Gesamtteam der Einrichtung und der sinnvollen Zusammenarbeit.

Ein zweiter Schwerpunkt ist die Fallsupervision im Kontext mit schwierigen und herausfordernden Senior*innen. Hier können wir auch noch mal unsere gegenseitige Ergänzung deutlich machen. Günter kann dann eher auf die persönlichen Fragestellungen der Mitarbeiter*innen eingehen., z.B. auf die persönliche Betroffenheit, auf die Motive. So kann er unterstützen. Stefanie bietet diesem Mitarbeiter dann konkrete Hilfen, in Bezug auf das Handling im Umgang mit den schwierigen Senior*innen.

Wie profitieren am Ende die Senioren und Pflegebedürftigen von Ihrem Angebot?

Das hängt mit der vorigen Frage ganz eng zusammen: Gestärkte und motivierte Mitarbeiter, die Spaß an ihrem Job haben, werden auch entsprechend von den Senior*innen wahrgenommen. Frischer Wind weht – auch durch die professionellen und neu entwickelten Betreuungsangebote.

Was wünschen Sie sich von der Zukunft? Was haben Sie für Pläne

Unsere Pläne sind, weiter zu wachsen. Wir wollen die Mitarbeiter*innen stärken, sensibilisieren und professionalisieren. Uns ist die Weiterentwicklung wichtig: Stillstand ist Rückschritt. Wir wollen uns weiterentwickeln und wollen Motivation und Inspiration für die Mitarbeiter*innen sein.

Herzlichen Dank, Frau Helsper. Herzlichen Dank, Herr Hallstein!!!

Zur Internetseite: www.ressourcenraum-herborn.de



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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