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Maria und die Vierbeiner – Eine Bewegungsgeschichte rund um Haustiere


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In dieser Bewegungsgeschichte für Senioren und Menschen mit Demenz geht es um das Thema Haustiere.
Die Senioren sitzen in einem Stuhlkreis. Immer, wenn in der Geschichte bewegliche Körperteile, wie z.B. Arme, Hände, Füße, der Kopf, Beine, Zehen, Finger, Augenbrauen, Nase, Stirn… vorkommen, werden diese von den Teilnehmern bewegt.
Auf nicht-bewegliche Köperteile, wie Augen, Mund, Haare, Hals, Ohren…zeigen die Senioren mit dem Finger. Beim Po heben alle das Gesäß einmal kurz an und setzen sich dann wieder.



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Maria ist in einem großen Haus mit Garten aufgewachsen. Sobald sie laufen konnte trugen ihre kleinen Beinchen sie tagein tagaus über die große grüne Wiese hinter dem Haus. Ihr stetiger Begleiter war Oskar, der Familienhund. Oskar war ein Schäferhund, der, als sie noch so klein war, gut zwei Köpfe größer war als Maria. Doch ihr machte das wenig aus. Dort wo Oskars Füße hin liefen, liefen auch ihr Füße hin. Klatschte Maria zweimal in ihre Hände, kam Oskar mit seinen langen Beinen sofort angelaufen.
Oskar war sehr aufmerksam. Seine Ohren bewegten sich immer genau in die Richtung, in der Maria gerade spielte oder schlief. Manchmal schliefen auch beide gleichzeitig. Ein besonders schönes Bild war es, wenn Maria ihren Kopf auf Oskars Bauch und Oskar seine Pfoten beschützend über ihren rechten Arm legte. “Ein Bild für die Götter”, sagte ihre Mutter dann immer, und ihre Augen strahlten vor Rührung.
Maria liebte Oskar. Und sie liebte Tiere. So kamen im Laufe der Zeit noch einige Haustiere im Hause Schulze dazu. Besonders die Vierbeiner hatte es ihr angetan. Als Maria in die Schule kam hatte sie zwei Katzen – eine mit einem braun-gestreiften Rücken und eine Schwarze mit einem kleinen weißen Fleck auf der Nase. Dazu kamen noch drei Meerschweinchen und zwei Kaninchen. Die Kaninchen hatten jedes für sich zwei verschiedenfarbige Ohren: das eine hatte ein dunkelbraunes und ein weißes, das andere ein schwarzes und ein hellbraunes Ohr. Beide hatten einen schwarzen Fleck am Po.
Zusammen mit den Meerschweinchen hoppelten sie mit Maria über die große grüne Wiese, so weit wie ihre Beine sie trugen. Allen voran natürlich Oskar, der mit erhobenem Kopf und wachem Auge darauf achtete, dass alle zusammen blieben.
Immer wenn Marias Papa sich das Treiben von der Terrasse aus anschaute und die vielen Beine zählte, die über die Wiese liefen, mussten seine Lippen schmunzeln. In Gedanken kratzte er sich mit dem rechten Zeigefinger an der Stirn und sagte zu sich: “Noch ein oder zwei Vierbeiner dazu, und wir leben auf einem Bauernhof!”
Tatsächlich kamen drei Jahre später noch ein Schwein und eine Kuh dazu…







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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin.

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