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Fritz auf der Baustelle – Eine Liedergeschichte zum Thema Berufe

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Lesen Sie den Senioren die Liedergeschichte langsam vor. An den passenden Stellen wird die (angegebene), Strophe des Liedes „Wer will fleißige Handwerker seh’n“ gesungen.

 

Fritz ist Handwerker auf einer Baustelle. Da Fritz schon fast vierzig Jahre in seinem Beruf ist kann er fast alles. Er hilft seinen Kollegen mit, wo er kann. In einem Baugebiet werden gerade neue Häuser gebaut. Die Außenwände stehen schon. Zur Zeit mauern Fritz und seine Kollegen einen Teil der Innenwände. Lange wird es nicht mehr dauern bis der Dachstuhl errichtete werden kann.

Wer will fleißige Handwerker seh’n,
der muss zu uns Kindern geh’n.
Stein auf Stein, Stein auf Stein,
das Häuschen wird bald fertig sein.

Und tatsächlich, zwei Wochen später werden schon die Scheiben eingesetzt. Fritz hat seine Kollegen aus der Glaserei schon länger nicht gesehen, daher ist die Freude beim Zusammentreffen groß. Gemeinsam setzten sie eine Fensterscheibe nach der anderen ein, erst im Erdgeschoss, dann im Obergeschoss. Fritz prüft, ob sich alle Fenster reibungslos öffnen und schließen lassen – das tun sie. Mit geschlossenen Fenstern ist es auf der Baustelle auch gleich nicht mehr so kalt…Gemeinsam machen die Handwerker eine Kaffeepause.

Wer will fleißige Handwerker seh’n,
der muss zu uns Kinder geh’n.
O wie fein, o wie fein,
der Glaser setzt die Scheiben ein.

Nun sind die Maler an der Reihe. Zimmer für Zimmer streichen sie die Wände. Fritz hilft natürlich mit. Er streicht die Küche in hellem Gelb und eine Wand des Arbeitszimmers dunkelblau. Das Badezimmer wird weiß, so wie der Flur auch. Im Wohnzimmer streichen sie an einer Wand rose Streifen – das ist nicht ganz Fritz‘ Geschmack, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich…verschieden. Am Ende des Tages sind alle zufrieden mit ihrer Arbeit. Sie waren sehr fleißig!

Wer will fleißige Handwerker seh’n,
der muss zu uns Kindern geh’n.
Tauchet ein, tauchet ein,
der Maler streicht die Wände fein.

Nachdem die Farbe im Haus getrocknet ist, werden die Fußböden gelegt und die Türen eingesetzt. Dafür ist der Tischler zuständig. Fritz findet, dass es jetzt schon sehr wohnlich in dem Haus aussieht. Und als der Tischler dann noch einen handgefertigten Tisch hineinbringt und ins Esszimmer stellt, mag man gleich mit einziehen. Gespannt schaut Fritz ihm zu, wie er den Tisch noch ein letztes Mal glatt schleift. Nachdem der Tisch geölt wurde ist das gute Stück fertig.



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Wer will fleißige Handwerker seh’n,
der muss zu uns Kindern geh’n.
Zisch, zisch, zisch, zisch, zisch, zisch,
der Tischler hobelt glatt den Tisch.

Das war ein langer und aufregender Tag für Fritz. Da das Wetter heute auch nach Feierabend noch herrlich ist geht Fritz zu Fuß nach Hause. Seine Frau Irmgard ist heute mit ihren Kegelschwestern unterwegs, da macht es nichts wenn er etwas später nach Hause kommt. Während er durch die Straßen schlendert und die Sonne auf seinen Schultern spürt, denkt er noch einmal über die viele Arbeit nach, die in so einem neuen Haus steckt und dass er in den letzten Monaten einiges dort geschafft hat. Er arbeitet wirklich gerne auf seinen Baustellen.

Wer will fleißige Handwerker seh’n,
der muss zu uns Kindern geh’n.
Trapp, trapp, drein, trapp, trapp, drein,
jetzt geh’n wir von der Arbeit heim.

Als Fritz an dem Abend zuhause ankommt und sich die Schuhe auszieht entdeckt er an der Seite ein kleines Loch. Wie kommt das denn dahin? Damit muss er morgen früh aber sofort zu seinem Schuster um die Ecke gehen. „So kann ich nicht arbeiten!“ denkt er sich. Aber er weiß, dass Lutz, so heißt der Schuster, die Schuhe immer sehr schnell repariert und so kann er bald wieder auf seiner Baustelle arbeiten.

Wer will fleißige Handwerker seh’n,
der muss zu uns Kindern geh’n.
Poch, poch, poch, poch, poch, poch,
der Schuster schustert zu das Loch.

Zufrieden macht sich Fritz sein Abendbrot, öffnet eine Flasche Bier und schaltet den Fernseher ein.

 



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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