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Eiersuche – Eine Bewegungsgeschichte


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Diese Geschichte können Sie als Bewegungsgeschichte oder -spiel einsetzen.

 

Entweder jeder Teilnehmer bekommt ein buntes Plastikei oder ein hartgekochtes Ei. Immer, wenn in der Geschichte das Wort Ei vorkommt, werden die Eier hochgehalten.

 Oder die beschriebenen Bewegungen werden gemeinsam ausgeführt.

Bei ganz fitten Gruppen kann beides umgesetzt werden.



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Es ist Ostersonntag. Ich bin extra früh aufgestanden um vor den anderen schon einmal nachzuschauen, ob der Osterhase schon die Eier versteckt hat.

 

Ganz gespannt öffne ich meine Zimmertür und schaue gleich auf den Boden – nichts!

– Mit einer Hand die Tür öffnen und nach rechts und links auf den Boden schauen –

 

Den Flur entlang gucke ich nach rechts und links, und wieder rechts und noch einmal links…keine Eier in Sicht.

-Auf der Stelle gehen, dabei abwechselnd nach rechts und links schauen. Bei ‘keine Eier in Sicht’ den Kopf schütteln –

 

Ich gehe ganz langsam und vorsichtig die Treppe hinunter, ganz langsam ein Bein vor das Andere, um nicht aus Versehen auf ein Ei zu treten. Linkes Bein, rechtes Bein, linkes Bein, rechtes Bein, linkes Bein, rechtes Bein…

– Langsam Bewegungen zum Treppe steigen nachmachen, dabei achtsam auf den Boden schauen –

 

Aber auch hier suche ich vergeblich…keine Eier in Sicht.

– Den Kopf schütteln –

 

Unten angekommen drehe ich mich um und schaue noch einmal die Treppe hinauf, um wirklich sicher zu gehen, dass ich auch kein verstecktes Ei übersehen habe – Hab ich wirklich nicht!

– Nach einer Seite umdrehen und die Treppe hinauf schauen. Bei ‘Hab ich wirklich nicht’ den Kopf schütteln –

 

Ich öffne die Tür der Küche und schaue vorsichtig durch den Spalt. Aber da ist kein Licht an, da war bestimmt noch kein Osterhase, der dort die Eier versteckt hat.

– Die Tür einen Spalt öffnen und Hindurchblinzeln –

 

Ich schließe die Tür und gehe zur Wohnzimmertür. Auch diese öffne ich vorsichtig und schaue mich im Wohnzimmer um. Auf den ersten Blick kann ich keine bunten Eier erkennen.

– Die Tür schließen und auf der Stelle gehen. Die nächste Tür langsam öffnen und das Wohnzimmer ‘betreten’, einmal rund umherschauen. Den Kopf anschließend schütteln –

 

Schnell noch hinter die Couch geguckt – auch keine Eier!

– Den Körper recken und über die ‘Couch gucken’, dann den Kopf schütteln –

 

Dann  werde ich wohl erst einmal warten müssen. In der Zwischenzeit decke ich den Frühstückstisch und koche Kaffee.

 

In der Küche hole ich das Tablett vom Schrank und stelle Honig, Marmelade, Käse, Wurst und das Geschirr darauf. Erst die Teller, dann die Tassen.

– Das Tablett oben vom Schrank holen. Die Gegenstände mit beiden Händen abwechselnd darauf stellen –

 

Für den Kaffee lasse ich Wasser in die Kanne laufen und schütte es in die Maschine. Ich öffne den Schrank und hole die Packung mit dem Filterpapier heraus.

– Den Wasserhahn anmachen und die Kanne drunter halten. Wasser in die Maschine schütten. Mit einer Hand den Schrank öffnen und mit der Anderen das Filterpapier heraus nehmen –

 

Huch! Was ist denn das?! Ein gelbes Ei!!! Neben dem Kaffepulver? Na da hat sich der Osterhase ja ein ganz neues Versteck für sein Ei ausgesucht…

– Erstaunt gucken und in die Runde schauen –

 

Ich freu mich! Noch schnell das Filterpapier in die Maschine legen und sechs Löffel Kaffee dazugeben. Den Knopf einschalten, fertig!

– Bei ‘Ich freu mich’ einmal in die Hände klatschen. Filterpapier einlegen und sechs Löffel abzählen, Knopf drücken –

 

Jetzt gehe ich die Anderen wecken, ich kann es kaum erwarten, mit meinem Ei auf den Tisch zu klopfen, um es zu pellen…

– Nachmachen, wie man ein Ei aufklopft und pellt –

 

Schöne Ostern!!!



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*

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