6. März. Tag der Tiefkühlkost: Ideen für eine nette Seniorenrunde

Begrüßung und Einleitung:

Den Tag der Tiefkühlkost gibt es wirklich. Er wird am 6. März gefeiert. Den Tag der Tiefkühlkost rief der damalige US-Präsident Ronald Reagan an diesem Tag im Jahr 1984 als “National Frozen Food Day” aus.

Gedächtnis und Kreativität:

Wer hat eine Idee, wie es dazu kam, das Essen einzufrieren?

Lösung: Als Erfinder der Tiefkühlkost war der Amerikaner Clarence Birdseye. Er war ein Meeresbiologe. Bei einer Forschungsreise in Neufundland beobachtete er, dass das Volk das Fleisch von den erlegten Tieren in den eisigen Wind hing. Eisige minus 45 Grad Celsius froren es ein. Umso erstaunlicher für ihn war es, dass es so mehrere Monate lang hielt und nach dem Auftauen genauso frisch schmeckte wie unmittelbar nach der Jagd. Diese Idee gefiel ihm. Wieder daheim, tüftelte er so lange, bis es ihm gelang, mit Eis, Salz und einem Ventilator die erste maschinelle Tiefkühlung herzustellen. Das geschah im Jahr 1922. Am 6. März 1930 wurde dann in Amerika die erste Tiefkühlkost in einem Laden angeboten. 25 Jahre später wurde erstmals in Deutschland Tiefkühlware verkauft.

Biografie und Erzählrunde:

Wie hat man früher Essen haltbar gemacht?

Wie lange war etwas haltbar?

Wann hatten Sie den ersten Kühlschrank?

Wie sah dieser aus?

Kam der Eiswagen zu Ihnen?

Wie oft kam dieser?

Wann haben Sie das erste Mal Tiefkühlkost gegessen?

An passenden Stellen können Bilder von früheren Tiefkühlern gezeigt werden.

Was kann man denn alles einfrieren?

Was gibt es eingefroren zu kaufen?

Was glauben Sie, ist Tiefkühlkost gesund? Lösung: Ja, denn es bleiben Aussehen und Geschmack enthalten und die Vitamine bleiben darin.

Welche Vorteile gibt es noch? Lösung: Man muss weniger oft einkaufen gehen, weil es lange lagerfähig ist. Es ist leicht zu portionieren. Man kann vorkochen und Portionen einfrieren.

Schätzfragen:

Heute ist die Tiefkühlkost aus den Supermärkten kaum wegzudenken.

Was glauben Sie, …

… wie hoch war der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland im Jahr 1960 (also kurz nach der Einführung)? Lösung: Der durchschnittliche Verbrauch lag bei 400 Gramm.

… wie hoch war der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland im Jahr 2017? Lösung: Der durchschnittliche Verbrauch lag bei 43 Kilogramm pro Einwohner.

Sensibilität/Fühlen/Benennen:

Jeder Senior, der möchte, erhält einen Eiswürfel und ein trockenes Tuch.

Wie fühlt sich dieser an? Kalt? Warm? Trocken? Nass?

Bewegung / Motorik:

Die Senioren zählen auf, was man gegen Kälte tun kann. Wenn jemand das Wort Mütze sagt, wirft ihm die Seniorenbetreuung eine Mütze entgegen, die nun gefangen und aufgesetzt werden soll. Das Gleiche geschieht mit Handschuhen, einem Schal, Taschenwärmer, usw. Bei Handlungen, die nicht real nachgemacht werden können, wird nur so getan, als ob diese ausgeführt werden, zum Beispiel warme Stiefel anziehen. Das Gemeinschaftsgefühl gesellt sich dazu, wenn jeder mitmacht. Am Schluss ist jedem kalt. Das heißt man umarmt sich selbst und sagt laut: “Brrrrrrrrrr”.

Jetzt hat sich jeder Senior einen warmen Tee verdient.

 

 


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