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10 gute Gründe für die 10-Minuten-Aktivierung


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Für eine 10-Minuten-Aktivieurng braucht man nicht viel Zeit.

Die 10-Minuten-Aktivierung wird mittlerweile in vielen Einrichtungen der Altenhilfe aktiv umgesetzt. Leider noch nicht in allen!!!

Oft ist es auch so, dass die 10-Minuten-Aktivierung zwar im Konzept und „Qualitätsmanagement-Handbuch“ der Einrichtung steht- die Durchführung in der Praxis aber kaum stattfindet. Das ist eigentlich eine Schande. Und aus diesem Grund möchte ich hier 10 Gründe aufführen, die dafür sprechen, die 10-Minuten-Aktivierung bei der Betreuung von Menschen mit Demenz umzusetzen.

1. 

Kurz- und dadurch gut in den Alltag integrierbar. Für die Durchführung einer 10-Minuten-Aktivierung braucht man, wie der Name schon sagt, nicht mehr als 10 Minuten. Diese 10 Minuten sollten sich wirklich immer finden lassen.

 

2. 

Gut vorzubereiten. Wenn man einmal Zeit investiert hat, um Aktivierungskisten zusammen zu stellen, dann kann man die 10-Minuten-Aktivierung durchführen, ohne weiter Vorbereitungszeit zu investieren.

 

3. 

Spontan durchführbar. Man muss nicht lange planen um die 10-Minuten-Aktivierung einzusetzen. Wen sich ein kleines Zeitfenster öffnet, kann man sie spontan durchführen.

 

4. 

Teilnehmer brauchen keine lange Konzentrationsspanne. Viele Menschen mit Demenz sind mit langen Beschäftigungsangeboten überfordert- die Kürze der 10-Minuten-Aktivierung setzt genau an diesem Punkt an.

 

5. 

Vielfältige Auwahl an Themen. Es gibt fast kein Thema, dass man nicht zum Gegenstand einer 10-Minuten Aktivierung machen könnte.

 

6. 

Biografieorientiert. Durch das breite Spektrum an möglichen Themen einer 10-Minuten-Aktivierung, kann man sie sehr gut an die Biografie der Person anpassen.

 

7. 

Flexibel in der Umsetzung. Bei kaum einen Angebot zur Beschäftigung von Demenzkranken ist man so flexibel in der Umsetzung. Wenn man merkt, dass ein Thema „nicht ankommt“, kann man es relativ einfach variieren.



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 8.

Ressourcenorientiert. Eine 10-Minuten-Aktivierung setzt bei den Fähigkeiten der Menschen mit Demenz an- nicht bei ihren Defiziten.

 

9.

In der Gruppe oder in Einzelarbeit. 10-Minuten-Aktivierungen lassen sich mit einzelnen Teilnehmern durchführen oder als kleines Gruppenangebot einsetzen.

 

10. 

Variabel- je nach Krankheitsstadium. Der Schwierigkeitsgrad von 10-Minuten-Aktivierungen kann an das Stadium der Demenz angepasst werden. So kann sowohl eine Über- als auch eine Unterforderung vermieden werden.

 

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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