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Welche Rolle spielt die Gruppengröße bei der Stuhlgymnastik?


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Eine Seniorin macht Stuhlgymnastik

Wenn man eine Stuhlgymnastik (bzw. Sitzgymnastik oder Hockergymnastik durchführt), sollte man die Rolle, die die Gruppengröße spielt nicht unterschätzen. Deswegen sollte dem Ziel, welches man mit der Durchführung der Gymnastik erreichen möchte,  die Größe und Zusammensetzung der Gruppe  angepasst werden

Wann man eine kleine Gruppe für die Stuhlgymnastik wählen sollte…

Wenn man die Teilnehmer der Gruppe individuell fördern und ansprechen möchte, sollte man eine kleinere Gruppengröße wählen. Es hat sich bewährt 5 bis 8 Senioren in die Gruppe mit einzubeziehen. Eine Gruppe, die so klein ist, ermöglicht die Ansprache jedes Einzelnen und die Berücksichtigung biografischer Vorlieben und Abneigungen im Stundenverlauf. Ein weiterer Vorteil ist es, dass man alle Teilnehmer genau beobachten kann.

Wann man eine große Gruppe für die Stuhlgymnastik wählen sollte…

 



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Oft geht es bei der Stuhlgymnastik „nur“ darum, eine sinnvolle und freudebringende Beschäftigung für Senioren durchzuführen. In diesem Fall bringen große Gruppen ganz eigene Vorteile mit sich. Dadurch, dass in einer größeren Gruppe viele die Bewegungen mitmachen, spielt es eine weniger wichtige Rolle, wenn einige Teilnehmer gar nicht oder nur wenig mitmachen. In kleineren Gruppen schmälert es oft die „Mitmachfreude“ der anderen Teilnehmer.

 

Welche Gruppengröße bei Demenzkranken?

 

Die Vor- und Nachteile von großen und kleinen Gruppen spielen auch bei der Stuhlgymnastik mit Demenzkranken eine Rolle. Große Gruppen mit mehr als 10 Teilnehmern sind in der Arbeit mit Demenzkranken aber kaum lenkbar. In diesem Fall hat es sich bewährt zwei Gruppenleiter bzw. einen Gruppenleiter und einen Assistenten einzusetzen.

 

Die Zusammensetzung der Gruppe

 

Bei der Durchführung von Stuhlgymnastikrunden der Altenhilfe,  findet man sehr oft Gruppen vor, in denen die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer sehr stark auseinander driftet. Hinzukommt, dass Demenzkranke und fitte Senioren häufig dieselben Gymnastikangebote wahrnehmen. Es ist Aufgabe der Gruppenleitung, die Stunde so zu gestalten, dass trotzdem alle Teilnehmer profitieren.

Einfacher ist es für Übungsleiter in Volkshochschulkursen und Sportvereinen. Hier ist das Gruppenbild meist einheitlicher und es ist einfacher konkrete Ziele umzusetzen.

 

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften".

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,seit Jahren mache ich Stuhlgymnastik.Es macht so ein Spass,nicht
    nur das turnen ,nein auch die Gesellschaft.Wir bekommen soviel Spass,
    das ich mich auf jeden Montag freue.Kann ich nur jedem empfehlen.

    Lb.Grüsse
    Ingrid

    Antworten

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