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Sonne. Eine Naturgeschichte

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Endlich ist es wieder Sommer und jeder genießt einen warmen Sommertag, der aber auch sehr heiß werden kann. Eine Naturgeschichte nicht nur für Senioren

Sonne

Heute wird ein sonniger Tag. Heidi und Walter beschließen ins Freibad zu fahren. „Walter, ich packe unsere Badesachen zusammen. Haben wir noch die Sonnencreme vom letzten Jahr?“, Heidi findet sie ganz hinten im Badezimmerschrank, „vergiss bitte nicht, dein Käppi aufzusetzen, Walter“. Heidi selbst setzt sich einen schicken Sonnenhut auf. Walter holt sein Käppi aus dem Garderobenschrank und trägt die beiden Liegestühle zum Auto. „Ich mach noch schnell die Jalousien runter, damit die Sonne die Räume nicht so erwärmen kann“, Heidi schnappt sich noch die Kühltasche mit den Getränken, Obst und Butterbroten und schließt die Haustür ab. Walter holt den Wagen aus der Garage und sie fahren los.

Am Freibad angekommen suchen sie einen schattigen Parkplatz für das Auto. Auf der Liegewiese wählen sie auch einen Platz unter den Bäumen für ihre Stühle. Nachdem Heidi ihren Badeanzug angezogen hat, cremt sie sich ordentlich ein. „Walter, reib mir mal den Rücken ein. Ich komm doch da nicht ran.“ Walter hatte letztes Jahr einen argen Sonnenbrand, weil er doch nie Sonnencreme benutzt. Aber heute lässt er sich von Heidi auch den Rücken einreiben. Danach liegen sie auf ihren Pritschen und lassen sich von der Sonne bescheinen. „Gut, dass du die Sonnenbrillen mitgenommen hast, Walter, die Sonne blendet doch sehr.“ „Heidi, ich gehe jetzt erst Mal eine Runde schwimmen, es ist doch heute sehr heiß“, Walter erhob sich mühsam. „Ja, Walter, kühl dich ab. Ich glaube, dort drüben auf der Terrasse sitzt Irene. Ich gehe mal hinüber.“



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„Hallo, Irene“ begrüßt Heidi ihre Freundin. „Komm setz dich zu mir unter den Sonnenschirm. Ich wollte mir gerade ein Eis bestellen. Heute ist ja ein richtig heißer Tag“, Irene wischt sich mit einer Serviette den Schweiß von der Stirn, „vielleicht gibt es noch ein Gewitter.“ Am Horizont ziehen dunkle Wolken auf. „Irene, wo hast du denn deinen Mann gelassen? Wollte der heute nicht ins Schwimmbad?“ „Stell dir vor Heidi, der Manfred hat einen Stich. Einen Sonnenstich. Er hat gestern den ganzen Tag im Garten gearbeitet und abends meinte er dann, es ging ihm gar nicht gut. Er hatte ja nichts auf dem Kopf und zu wenig getrunken. Heute morgen ging es ihm schon besser. Aber er wollte sich noch ausruhen.“ Die Freundinnen essen ihr Eis und beobachten die anderen Badegäste.

Doch plötzlich verschwindet die Sonne hinter dicken grauen Wolken. „Irene, ich gehe mal besser. Bestell Manfred einen schönen Gruß.“ Heidi läuft zu ihrem Liegeplatz. Auch die anderen Badegäste verlassen schnell das Wasser und suchen ihre Sachen zusammen. Walter hat schon alles gepackt. „Mensch Heidi, wo bist du denn! Es grummelt schon. Lass uns zum Auto gehen und gucken, dass wir schnell nach Hause kommen.“
Schon fallen die ersten dicken Regentropfen und das Gewitter kommt immer näher. Als sie den Wagen erreichen, sind beide schon ganz nass.
Zuhause angekommen schickt die Sonne ihre Strahlen schon wieder hinter den Regenwolken hervor und ein wunderschöner Regenbogen spannt sich über den Horizont.



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Monika

© by Monika Kaiser

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