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Gewinnspiel Juli 2014


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Der Preis

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Das Musik Brücken baut und Menschen mit Demenz auf eine ganz besondere Art und Weise erreichen kann, ist kein Geheimnis. In dem Buch werden die verschiedensten Möglichkeiten übersichtlich dargestellt.  Ein ausführlicher Bericht über das Buch ist hier bereits erschienen. Mir selbst hat das Buch so gut gefallen, dass ich Simone Willig gebeten habe eine Fortbildung für Mal-alt-werden zu halten.

Mitmachen!

Musik ist der Königsweg in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz.

Um teilzunehmen, hinterlassen Sie einen Kommentar und beantworten folgende Frage:

Welche Erlebnisse hatten Sie bei dem Einsatz von Musik in der Arbeit mit demenzerkrankten Menschen?

Bitte geben Sie unbedingt eine korrekte E-mail-Adresse an (die E-mail-Adresse wird zu keinem anderen Zweck verwendet) und achten Sie darauf, dass Ihr Postfach nicht überfüllt ist. Nur so können wir Sie im Falle eines Gewinns kontaktieren.

So geht es weiter…

 

das Gewinnspiel läuft bis zum 20.Juli 2014. Alle bis zu diesem Datum eingegangenen, sinnvollen Kommentare nehmen an der Verlosung teil (wobei nur ein Kommentar pro Person an dem Gewinnspiel teilnimmt). Den Kommentaren wird eine Nummer zugeordnet und die Gewinner werden mittels eines Zufallsgenerators ermittelt. Bis Ende Juli werden die Gewinner per E-mail kontaktiert und die Preise verschickt.



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

Kommentare (61) Schreibe einen Kommentar

  1. Musik ist ein fester Bestandteil in der Begleitung in unseren Demenzgruppen. Es wird immer gerne gesungen, besonders gut werden auch die selbst hergestellten Musikinstrumente angenommen. Wenn sich die Gruppe zu keinem Angebot motivieren lässt, singen geht immer.

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  2. Musik gehört in den Alltag. Eine stark Demente Fru die man auf keine Art und Weise erreichen kann reagiert so super auf die Musik! Sie summt das Lied oder sie singt sogar mit. Wenn man sie an der Hand fasst steht sie auf und tanzt! Musik ist so was von faszinierend!

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  3. Seit Jahren veranstalte ich in einem Altenheim regelmäßig einmal die Woche fröhliches Singen mit Gitarrenbegleitung.
    Einmal(es war gerade eine Trinkpause und die bereit gestellten Gläser wurden gefüllt) reagierte plötzlich ein Mann, der sonst etwas in sich gekehrt war, folgendermaßen: Er stand auf, sein Körper straffte sich und er fing an laut zu singen mit erhobenem Ar das Glas in der Hand, die Augen leuchteten: “trinke mir noch e Tröppche, trinke me noch e Tröpche aus dem kleene Henkelspöttche…” und alle Teilnehmer stimmten mit ein.Der Mann ist längst verstorben, aber sein “Vermächtnis” wird seitdem jedesmal beachtet und froh gesungen.

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  4. Musik ist das, was bis zum Schluss bleibt und Freude bereitet – ganz egal ob Volkslieder, alte Schlager o.a. Selbst wenn manche sagen sie können nicht singen oder singen nicht gerne, spätestens an Weihnachten singen doch alle gerne und mit Freude mit. Es vergeht kein Tag, wo ich nicht irgendetwas mit Musik mit meinen Bewohnern mache: in der Aktivierungsstunde, einfach so mit dem Radio oder zur CD, bei der Gymnastik (Bewegungslieder) oder beim Sitztanz – man erreicht mit Musik einfach jeden!

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  5. Auf Festen oder auch einfach mal so, wird bei uns gerne gesungen! Durch das gemeinsame Singen werden individuelle Erinnerungen geweckt. So wird sich nicht nur an Textzeilen, sondern auch an kleine Erlebnisse, Ausflüge etc. aus früheren Zeiten erinnert, welche im Anschluss zu kleinen Gesprächen führen. Musik ist ein direkter Zugang zur Seele, zur Erinnerung, zum Leben!

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  6. Einer unser Bewohnerinnen ist schon sehr weit fortgeschritten in Ihrer Demenz. Sie reagiert kaum noch auf Ansprache.Da ich aber weiss das sie immer sehr gerne gesungen hat und früher oft gefeiert und getanzt hat, gehe ich schon morgens mit einem Liedchen auf den Lippen in ihr ins Zimmer, um sie zum Aufstehen zu bewegen.Mit dem Lied “Einmal um die ganze Welt,und die Taschen voller Geld” habe ich bis jetzt immer noch ihre Aufmesamkeit wecken können.Während der Grundpflege wird dann weiter gesungen, und wenn die Bew. einen guten Tag hat singt sie Stellenweise mit.Auf jeden Fall bereitet ihr das Singen sichtlich ein gutes Gefühl und was gibt es schöneres.
    LG Kama

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  7. Einer unserer Bewohner hat früher in einem Chor gesungen, und für ihn (und auch für mich als Betreuerin) war es ein besonderes Highlight als sein Chor in unserer Einrichtung gesungen hat. Er, der sonst allen Personen gegenüber sehr zurückhaltend war, ist richtig aus sich herausgegangen. Nach diesem Erlebnis habe ich oft mit ihm Lieder aus seinem Repertoire gesungen, wobei auffällig war, dass er es noch schöner fand wenn wir mit mehreren Personen gesungen haben.

    Viele Grüße Gabi

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  8. Bei uns wird sehr viel mit Musik gearbeitet.
    In unserem Treff, bei dem 5 stark Demente sind werden sogar neue Lieder eingeübt. Ich bin imm er wieder überrascht wie gut das zumindest bei den Refrainen klappt.

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  9. wir haben eine Liedermappe mit alten Liedern.viele Bw. kennen den Text auswendig und singen begeistert mit – selbst die, die sonst eher zurückgezogen wirken. Das Highlight ist, wenn mit Gitarre oder Akordeon begleitet wird. Darauf freuen sich alle!
    Ein Bewohner fing bei einem speziellen Lied an zu weinen. Es stellte sich später heraus es war das Lied, das er mit seiner-unterdessen verstorbenen-Partnerin wohl oft gemeinsam gesungen hat und an gemeinsame Zeiten erinnerte.

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  10. Ich finde es erstaunlich mit welcher Sicherheit noch Strophen sitzen und selbst ständig gesungen werden – die ich nicht einmal kannte.

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  11. Da ich nicht mehr als Altenpflegerin arbeiten kann, habe ich nochmal,voreiniger Zeit in Nürnberg Schule gemacht. Wir musten 1Tag in der Woche ein Praktikum machen,welches ich in einen Altenheim, in der Nähe von N, absolvierte. Dort war eine Frau, welche nicht mehr sprach und kaum reagierte. Als ich das Rennsteiglied, von Herbert Roht, anstimte sang sie alle Strophen,in einen sächsichen Dialekt.

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  12. Hallo,
    bei uns wird auch viel gesungen aber am meisten Spaß macht es den Bewohnern wenn wir Sitzgymnastik machen und dazu noch ein Lied trällern.
    Wanderlieder sind sehr beliebt oder sehen den fleißigen Waschfrauen zu, mit den dazugehörigen Bewegungen. Dabei Muss ich jedes Mal staunen wie Text sicher und vor allen wie sie die dazugehörigen Bewegungen koordinieren
    es macht immer wieder viel Freude,das Lied kann auf alle Berufsgruppen angewendet werden probiert es mal aus

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  13. Immer wieder habe ich erlebt, dass “verstummte” Menschen mit Demenz bei ihnen bekannten Liedern Kontakt aufnehmen mit Blicken, dass sie summen oder klar singen. Auch werden oft von früher vertraute Liedtexte mitgesungen, es wird sich zur Musik bewegt.

    Durch die Biographiearbeit sind mir die Lieblingslieder der Menschen mit Demenz bekannt. Während der Pflege kann ich sie summen oder singen, wenn es passt. Dabei können die mir Anvertrauten meist etwas entspannen. Sie sind oft abgelenkt von Angst- oder Schamgefühlen (Nebeneffekt: auch ich bin entspannter)

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  14. Bei uns wird einmal in der Woche singen auf dem Wohnbereich angeboten.
    Und es gibt bei uns einen ” Domhof-Chor ” der von verschiedenen Bewohnern besucht wird.Es ist immer wieder schön anzusehen, wie die verschiedenen Bewohner auf Musik reagieren. Es wird getanzt, gesungen und alles sind sehr fröhlich und ausgeglichen. Auch heute hatten wir wieder ein wunderbares Erlebnis. Ein Praktikant gerade 15 hat heute ein Klavierkonzert gegeben. Die Bewohner waren begeistert und es war komplett ausgebucht, das habe ich bis dato noch nicht erlebt.Musik ist wie ein ” Zauber “, der uns alle in seinen Bann nimmt.

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  15. Ich habe eine Weiterbildung zur Musikgeragogin gemacht, da der Alltag bei uns mit und durch Musikangebote geprägt wird, wir singen viel und der Umgang mit Instrumenten begeistert und fordert heraus. Sitztanz, Harfe spielen, das muß natürlich auch geübt werden, aber trotz mancher Krankheitsbilder und gerade mit den Dementen ist es ganz toll und bringt den Beteiligten Spaß.

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  16. Ich bin eine Tanzleiterin für Tanzen im Sitzen. Dies macht den Leuten viel Spaß Musik ,Bewegung und Gedächtnistraining .Hier kann man alle Leute erreichen, auch Leute die sehr unruhig sind. Ich bin eine zusätzliche Betreuungskraft nach 87 b.

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  17. Ich bin Gedächtnistrainerin und betreue auch Demenzkranke und stelle immer wieder fest,dass mit Musik und Liedern auch Menschen.die sich sprachlich nicht mehr äussern können noch sehr gut erreicht werden und diese Leute oft sogar die Texte mitsingen können.Das macht soviel Spaß
    Viele Grüße Malula

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  18. Menschen mit Demenz kann man mit Musik oder klangschale oder Gesang am besten erreichen wenn sie sich nicht mehr äüßern können mit Musik kann man sie aktivieren! Sie können sogar Lieder mitsingen und sie fühlen sich sicher und werden sehr ruhig und ihre Augen bekommen ein Leuchten diese Momente bestärken mich das ich den richtigen Weg gegangen bin mit meiner Ausbildung Dipl.Aktivier und Demenztrainer im zweiten Bildungsweg.
    Man bekommt so viel herzlichkeiten geschenkt von jedem einzelnen Bewohner !Habe eien riesen Freude dabei.

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  19. Oft wenn ich merke das Bewohner müde und träge sind, fange ich an ein Lied zu pfeifen oder zu summen. Laß dann Bewohner die Lieder raten und mit mir zusammen singen und schon sind viele wieder aufmerksam und wach. Singen macht gute Laune und die meisten machen mit. In der Gruppe, wenn ich merke dass bei Rätselraten einige nicht mehr folgen können, klappts nach eins oder zwei Sitztänzen viel besser. Musik tut allen sehr gut
    Liebe Grüße Renate

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  20. In unserem Seniorenheim wird viel gesungen,es hat sich sogar ein kleiner Chor herausgebildet!Ich besuche auch bettlägerige Bewohner mit meiner Gitarre-und sofort ist “Leben”im Zimmer!Alte Lieder–Texte von Früher
    Erinnerungen werden wach.Menschen die kaum mehr sprechen,fangen an zu singen,oder lächeln.Musik verändert wie von Zauberhand die Lebenssituation!–Meist verlasse ich auch sehr entspannt die Bewohnerzimmer–also “Jungbrunnen und Heilung”für beide Seiten! I.W.

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  21. Als frish anerkante Heilpädagoge (Belgische abschluss, Seit 1,5 Jahren jetzt in Deutschland) Arbeite ich jetzt in eine Tagespflege für Senioren. Die Arbeit macht mir Sehr viel Spaß! Jeder Mittwoch schliesen wir uns bei eine gesanggruppen an und jeder 2 Wochen kommt ein Ehrenambliche Accordeonspieler vorbei. Weil ich merke das es al unsere Tagesgaste (mit und ohne Demenz) gut tut, wurde ich gerne Mehr mit Musik Arbeiten!
    Dieses Buch kann mich mehr lernen uber Musik und Demenz sodass ich auch sebstandig, und mehr Zielgericht mit Musik Arbeiten kann.
    Ich wurde mich Sehr über diesem Buch Freuen wenn ich es gewinne wurde und es auch wirklich nutzen!

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  22. Ich bin Altenpflegerin und muss zu meinem Bedauern sagen das auf unserem Wohnbereich sehr wenig mit Musik gearbeitet wird. Ich habe die Erfahrung gemacht das Musik und singen (egal ob alleine oder mit dem Bewohner zusammen) während der Grundpflege, vorallem bei Bettlägrigen, schöner ist da die Leute fröhlicher werden. Auch mobile Bewohner sind nach dem Singen fröhlicher und aktiver. Manche haben mehr Spaß daran sich zu bewegen. Ich würde mich sehr darüber freuen das Buch zu bekommen um der sozialen Betreuung einen Anreiz zu geben mit den Bewohnern mehr Musik zu machen gerade bei Demenzerkrankten.

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  23. Meinen Bewohnern hat die Musik viel Ruhe und Sicherheit gegeben. Einige Bewohner haben sich getraut ein Instrument begleitend zum Singen zu benutzen.

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  24. In meiner Gruppe habe ich auf verschiedene Arten versucht, die Teilnehmer zu motivieren Bewegungsübungen zu machen.
    Dabei erreiche ich sie leider immer unterschiedlich.
    Je nach Fortschritt ihrer Demenz sind einige Teilnehmer mal mehr oder weniger präsent.
    Durch Einsatz von Musik gelingt es meistens sie aus ihrer kleinen Welt zu holen und zum Mitmachen zu animieren.
    Jede Reaktion ist ein Geschenk und bestätigt mich in meiner Arbeit.

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  25. Eigentlich der Klassiker, aber immer wieder geeignet, die Nackenhaare aufzustellen: eine Bewohnerin wird gebracht mit der Bemerkung, sie kriege nichts mehr mit.
    Beim Singen/Spielen alter Lieder (hier: “Es scheint der Mond so hell auf dieser Welt”) wird sie immer wacher, die Gesichtszüge entspannen sich, sie lächelt und singt einzelne Worte mit. So ein Moment macht glücklich, ALLE.

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  26. Bei uns gehört Musik zum festen Bestandteil der täglichen Aktivierung. Beim Singen zum Beispiel habe ich 2 Rasseln auf dem Tisch liegen. Während dem Singen greift dann irgenein Bewohner die Rassel und begleitet somit den Gesang. Hat erst einmal einer die Rassel in der Hand wollen alle einmal an der Reihe sein, und ggf. kann man dann weitere Instrumente, wie z.B. Handtrommel, Rührtrommel, Schellenkranz usw. vertei- len.Werden dann solche Lieder wie “Man müsste nochmal 20 sein” gesungen, folgen immer Gespräche über die frühere Zeit. Während dieser Gespräche kann man eine Menge über die einzelnen Biografien erfahren.

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  27. Meine Erfahrungen mit Musik gehen dahin, dass aggressives Verhalten einer ganzen Gruppe aufgelöst werden kann. Während des Kaffeetrinkens war die Stimmung in der geschützen Wohngruppe gereizt und aggressiv. Es wurde sehr viel geschimpft und die Bewohner beleidigten einander. Jeder wollte irgendwie weg und keiner wollte bleiben. Alle waren unzufrieden mit der Situation. Meine Kollegin und ich fingen an bekannte Lieder zu Singen und nacheinander stimmten die Bewohner mit ein, das aggressive Verhalten löste sich auf, und die Gruppe fand wieder zueinander. Es war sehr beeindruckend mitzuerleben, dass Musik glücklich macht. Nicht nur die Bewohner, sondern auch meine Kollegin und mich.

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  28. Das Schönste an der Musik ist, dass Bewohner die ansonsten nur im Rollstuhl sitzen und stur in eine Richtung schauen, Gefühle, Regungen zeigen. Plötzlich lachen, strahlen, den Kopf heben, beobachten oder gar mitsummen.

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  29. Ich hatte ein besonderes Musikerlebnis mit dem Lied “Lustig ist das Zigeunerleben”;
    Wir saßen im Rahmen der täglichen Beschäftigungsrunde im Stuhlkreis.Ein Gast hat sich das Lied “Lustig ist das Zigeunerleben”gewünscht.Ich habe für den Refrain verschiedene Musikinstrumente, z.B. Rassel, Triangel, Trommel,…usw.geholt.Als wir den Refrain gesungen haben, ist eine an demenzerkrankte Frau aufgestanden, hat sich in die Mitte vom Stuhlkreis gestellt und hat ausgelassen gesungen und dabei getanzt.Durch klatschen hat sie die anderen Gäste aufgefordert, mit zu tanzen.Mittlerweile ist die Frau verstorben, aber wenn wir dieses Lied anstimmen, sehe ich sie vor mir, als ob es gestern gewesen wäre.

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  30. Hallo,die Musik u.das Singen von Volkslieder,Schlager u. christlichen Lieder ist ein Schlüssel womit man Zugang zu den an Demenz erkrankten Menschen bekommt. Verschlossene Menschen öffnen sich bei der Musik u. fangen an zu erzählen. In der Gruppe fördert die Musik das Miteinander.Die Menschen sind glücklich u. zufrieden, sobald sie Melodien aus ihrer Vergangenheit hören.

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  31. Mich fasziniert es immer wieder wieviele Liedstrophen Menschen mit einer Demenz oft noch auswendig können.

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  32. Wir bekamen einen russischen Mitbewohner der nach einem Schlaganfall nicht mehr deutsch sprechen konnte. Verstanden hat er uns auch nicht mehr. Er trank sehr wenig und war auch nicht durch die üblichen Praktiken zum trinken zu bewegen. Wenn man mit ihm prostete verstand er dass so nicht. Erst als ich eine CD russische Trinklieder besorgte trank er eifrig mit, wir sangen mittlerweile alle mit und freuten uns über das Erfolgserlebnis mit den Liedern.

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  33. Wir haben in unserer Einrichtung 1x wöchentlich Musiktherapie mit Gitarre, wundervoll gestaltet von unserem Musiktherapeuten, der auf alle Bewohner wunderbar eingeht (Wünsche, Anregungen). Sowie alle 14 Tage singen mit Klavierbegleitung ( ältere Herr auch ehrenamtlich, dem es viel Spaß macht ) es ist für jedem etwas dabei ( es klingt manches später noch nach ). Es macht Spaß den Bewohnern bei ihrer Erinnerung zu zusehen. Sie können fast alle Strophen singen und wenn es nur ganz leise ist, wir singen ihnen ins Ohr oder schunkeln mit ihnen, manche spielen Xylophon mit, oder Rasseln. Unsere Bewohner und wir freuen uns jede Woche darauf.

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  34. Ich bin immer beeindruckt, wie man mit Musik
    die Menschen mit einer Demenz aus ihrer Lethargie holen kann und diese sehr positiv darauf reagieren.

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  35. Die 1.Begegnung einen Dementen Bewohner zu mobilisieren war folgender. Der Mann wollte meist nicht aufstehen,ob vom Bett oder nach dem essen. Ich war zu der Zeit noch Praktikantin in einem Pflegeheim. Ich habe ganz spontan die Hände des Mannes genommen und gesungen: tanze mit mir in den morgen….er ist aufgestanden und tanzend habe ich ihn in sein Zimmer gebracht. Habe schon schöne Nachmittage mit meiner Demenzgruppe gehabt.Die alten Schlagen haben alle glücklich gemacht.

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  36. Es hat sich in unserer Einrichtung so ergeben im Laufe der Zeit, dass wir auch einmal die Woche eine Singe – Runde durchführen. Wir haben uns Liedhefte speziell für Senioren mit CD angeschafft – es reicht von Volks-, Stimmungsliedern und Schlagern ab 1940 bis erzgeb. Lieder usw.. Auch bei Bewegungsrunden singe ich immer wieder mit unseren Bewohnern oder spiele Flöte. Es passiert dann Wunderbares – Bewohner, welche sonst in sich gekehrt sind oder sonst wenig reagieren etc. werden munter, schauen lächeln, bewegen den Mund zu den Texten oder singen sogar auswendig alles mit usw. Hinterher sind alle gelöster und eine Bw singt sogar alleine noch weiter,zwei andere BW muss ich direkt ab und zu mal bremsen, weil sie nicht aufhören können! Selbst als Ratespiel summe ich Lieder, es wird erraten und oft auswendig vorgesungen oder ich singe mal was Neues vor – es gibt ja auch Lieder mit richtigen Geschichten als Inhalt (lustige) und und und! Wenn Bewohner im Bett nur liegen singe ich oft – es ist immer wieder schön zu sehen, wie gut diese reagieren. Rhythmus – Instrumente setzen wir auch natürlich ein, dass macht allen viel Spaß. Insgesamt bringt singen immer Freude und lässt manches Schwere auch vergessen für eine Weile.

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  37. Ich habe mal alle möglichen Klanginstrumente, Musikinstrumente und Rasseln… mitgebracht. Daraus ergaben sich ,abgesehen von tollen Rythmen, schöne Gespräche und viel Gelächter.

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  38. Ich möchte gerne gewinnen weil ich mit meinen Bewohnern gerne singe und auch gerne snozeln mache und sie so von Ängsten befreien möchte. Danke

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  39. So viele positive Erfahrungen mit Musik werden hier geschildert. Ich fühle mich ziemlich ‘unmusikalisch’ und singe nicht so gern. Und doch habe auch ich meine Erfahrungen: ich arbeite gern und viel mit Rhythmen, das kommt sehr gut an.

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  40. Ich bin seit kurzer Zeit Leiterin einer Demenz Cafe Gruppe.
    Bin fastziniert wie die Leute sich beim Singen wohlfühlen und Freude ausstrahlen.
    Ich würde mich über den Gewinn sehr freuen. Danke.

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  41. In unserer wöchentlichen Demenzgruppe für Teilnehmerdie zu Hause betreut werden , ist singen ein festes Ritual. Zur Begrüßung , zum Geburtstag zur auflockerung , zur Gymnastik, einfach zwischendurch, zum Abschluss und einfach immer !
    Leute die kaum mehr sprechen , summen oder singen leidenschaftich die alten Volkslieder mit.
    Ein Herr, der immer sein Akordeon mitbringt begleitet trotz schlechtem Gehör unseren manchmal etwas schrägen Gesang. Er fühlt sich dadurch wichtig und gebraucht !

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  42. Singen und tanzen sind zwei Aktivitäten, mit denen wir Menschen mit Demenz, zumindest kurzzeitig)Sicherheit und ein Wohlgefühl geben können. Eine Dame in unserer Einrichtung erlitt vor einigen Wochen ,zuzüglich ihrer Demenz, einen Schlaganfall. Die Dame konnte vorher fehlerfrei sprechen, singen und tanzte immer gerne. Seit dem Schlaganfall gibt sie nur noch Laute von sich. Trotz Logopädie und allen Versuchen verbesserte sich ihr Sprachvermögen nicht. Bei unserem letzten monatlich stattfindenden Tanzausflug, sang sie während des Tanzens vollständige Sätze mit. Ein sicheres Zeichen dafür, dass mit der Musik mehrere Zentren im Gehirn aktiviert werden.
    Ich selbst spiele Klavier und Gitarre und singe leidenschaftlich gerne.

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  43. Ich arbeite in einer tagespflege mit durchschnittlich 10 Dementen Gästen, da ist Musik ein sehr großes Hilfsmittel. Wenn zu viel Unruhe aufkommt wird eine Platte aufgelegt oft alte Schlager oder Schunkellieder,die die Gäste kennen und direkt mitsingen wodurch sich schnell wieder Ruhe einkehrt . oder wir machen eine Singrunde. Ohne Musik könnte ich mir die Arbeit nicht vorstellen. Gern würde ich das Buch für meine Arbeit gewinnen Ihnen eine gute Zeit

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  44. Musik bei Demenz, das heißt Bewegung, wo vorher nichts war: mit den Augen, mit dem Körper, mit dem Geist. Oft können die kompletten Texte gesungen werden. Es macht allen viel Spaß und ist für alle eine absolute Bereicherung.

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  45. Ich arbeite seit drei Jahren, als Betreuerin, in einem Seniorenheim. Hier findet mindestens einmal pro Woche ein gemeinsames Singen, mit ca. 30 Personen, statt. Dafür wurden Lieder-mappen mit Volksliedern angefertigt. So können sich die Bewohner selber aussuchen, welches Lied sie gern singen möchten. Die musikalische Begleitung erfolgt mit ver-schiedenen Instrumenten, von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Wenn es sich ergibt,spiele auch ich nach der Kaffeezeit auf dem Keyboard ein paar Lieder an. Dabei stelle ich jedes Mal fest,dass manch schläfrige Bewohner plötzlich richtig wach sind und in den Gesang mit einstimmen. Dies erzeugt ein sehr schönes Gefühl in mir, mit Gänsehaut!

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  46. Singen und musizieren ist das meistbesuchte Angebot in unserem Heim. Auch Bewohnern die sonst ruhig und wortkarg sind,fallen die Texte der alten Lieder wieder ein und sie machen mit.”Singen kann ich nicht aber mitbrummen.” Das ist der häufigste Kommentar wenn ich meine Senioren einlade. Wenn gar nichts zu funktionieren scheint, singen öffnet die Herzen und macht auch in kleineren Gruppen auf den Bereichen immer unheimlich Spaß.

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  47. Ich nehme sehr oft meine Gitarre mit in den Wohnbereich und singe mit den Bewohnern, egal ob bei Einzel- oder Gruppenangeboten. Mal singen wir ein Begrüßungs- und Abschiedslied und machen dazwischen etwas anderes, mal wird nur gesungen. Schon oft habe ich es erlebt, dass Bewohner, die vielleicht kaum noch sprechen, plötzlich lauthals Textpassagen mitsingen. Das ist immer wieder faszinierend. Und selbst Bewohner, die vielleicht nicht mehr hörbar mitsingen, tun es doch in ihrem Herzen und sind danach oft ausgeglichener und zugänglicher!

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  48. Wenn ich “Jupp” sein Akkordeon gebe,wonach er bedingt durch Wortfindungsstoerungen mit entsprechender Gestik fragt,und er immer wieder wiederholend das gleiche Lied,sein Lied “ade lieb Heimatland” spielt und als Hahn im Korb damit die anwesenden Damen begeistert,die immer wieder das Lied mitsingen,das sind für mich die schönsten Momente,ich hoffe er spielt noch lange “sein Lied”…

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  49. Ich arbeite in der Häuslichen Krankenpflege und habe viel Freude im Umgang mit unseren Patienten.Eine Demente Dame möchte nicht gewaschen werden,stimme ich ein Lied an (in einer kleinen Konditorei da saßen wir zwei….)singt sie sofort mit und wird so abgelenkt.

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  50. Gerade bei weit fortgeschrittener Demenz setze ich Musik ein, eine Dame, die gar nicht mehr sprach, sang so aber das Lied “Lilli Marleen”. Für ihre Angehörigen unvorstellbar. Daher ein Versuch zu singen, ist es immer wert. Lieder öffnen einem die Türen.

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  51. MUSIK mit Intrumentalbegleitung oder ohne ist an jedem Betreuungstag in der Einrichtung dabei. Sie ist die Sprache, die alle verstehen. Wir haben immer viel Spaß dabei. Es ist wunderbar, dass man die Dementen mit Musik begeistern kann. Einige Erlebnisse mit einem dementen alten Herrn werde ich sicher nie vergesen. Er spielte Geige und ich konnte ihn oft motivieren uns beim Singen zu begleiten. Als sein letztes Stündlein gekommen war summte ich ihm am Sterbebett sein Lieblingslied und strich im sanft den Arm. Er wurde zusehends ruhiger und schlief kurze Zeit später friedlich ein.

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  52. Musik, das sind auch Emotionen.
    So erreicht man auch die Gruppenteilnehmer, die sich in ihre eigene kleine Welt zurückgezogen haben.
    Und wenn man dann noch ein Lächeln zu Tage fördert, ist man auf dem richtigen Weg.

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  53. Als wir nach der Gymnastik gemeinsam alte Schlager hörten, hatte eine alte Dame, die ab und zu zur Aggressivität neigt, total entspannt und lächelnd zugehört und sogar mal mitgesungen. Es war schön zu sehen, wie ruhig sie war und sich über die Musik freute.

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  54. Auch bei uns ist Musik und Singen ein fester Bestandteil in unserer Aktivierung und Alltagsgestaltung. Sei es mit kognitiven fitten Klienten oder mit Klienten und Klientinnen die eine dementielle Entwicklung haben. Die Singgruppe wird rege Besucht. Gefühle und Emotionen haben hier Platz.

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  55. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich unsere Bewohner mit Demenz am erfolgreichsten
    mit Musik und Klang erreichen kann. Ich arbeite auch gerne
    mit meinen Klangschalen, erzähle Geschichten
    und spiele die Klangschalen dazu an.
    Ich habe das Gefühl meine Bewohner sind viel wacher und aufmerksamer.
    Auch Menschen die auf fast nichts mehr reagieren
    erreiche ich mit Klang. Es ist immer wieder schön zu sehen was man mit Klang gutes tun kann.

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  56. Musik ist mittlerweile das Instrument, it dem man alle Dementen erreicht. Schon das Summen von einfachen Kinder- und Volksliedern zeigt Regung auch bei schwer deenten Bewohnern. Monatlich kommt eine singende Pfarrerin it ihrem Keyboard vorbei, welche hingebungsvoll mit unseren Bewohnern singt und das Ganze noch it einer kleinen Andacht oder Predigt unterlegt. Ehemalige Chorsänger unterstützen und gestalten den Ablauf der Musikstunde. Und es ist auch schon vorgekommen, das Schwerstdemente eine Lied von Anfang bis Ende gesungen haben-lückenlos-fehlerfrei. Musik ist einfach nicht zu unterschätzen.

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  57. Bereits bei einem Praktikum in einer geschlossenen Abteilung 1992 konnte ich die Erfahrung machen, was Singen bewirkt. Eine sehr demente, sonst immer unruhig Frau, sang mit mir alle Strophen eines Liedes mit und alle Betreuer waren davon überrascht. Dabei war es für mich selbstverständlich, auch bei der Pflege zu singen und ich kam dabei immer gut an.Später in der Tagespflege legte ich Mappen mit alten Schlagern und Liedern aus der Region an und alle sangen mit und die Stimmung stieg, so dass oft getanzt wurde. Auch mit alten Kirchenliedern hatte ich viel Erfolg, da die alten Menschen noch viele Lieder im Kopf hatten.
    Eine Buchempfehlung: “Der Liederbaum” von W.Tiltz. Heute halte ich Seminare und Seniorentreffen um das Erlebte weiterzugeben.

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  58. In unserer WG für Demenzerkankte gehört die Musik zum festen Bestandteil.Die Sinne an regen. Ein Lied singen bedeutet oft mehr, als irgend ein Thema, womit wir sie nicht erreichen Unsere Bewohner hören gerne die Musik, wenn wir Kiyboard spielen oder eine CD ab spielen und fangen an zu singen. Die Bewohner ruhen gerne mit geschlossenen Augen. Wenn ich ankündige, heute wollen wir ein wenig singen, werden sie wach.Fangen schon an im Liederbuch zu blättern. Mit singen erreiche ich unsere Gruppe am besten. Sie haben alle früher viel gesungen.Wenn ich die Bewohner alte Volkslieder raten lasse, stimmen sie sofort mit ein und schunkeln mit. Ich freue mich über die vor Freude glänzenden Augen, wenn auch die mit singen oder summen die sonst nicht viel sprechen. Es ist wie ein Geschenk, dass sie uns für unsere Arbeit zurück geben.

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  59. Ich habe einige meiner neu erlernten Sitztänze mit meiner Dame gemacht, die ich ehrenamtlich betreue. Sie war so mit Freude dabei und begeistert, dass Sie sofort teilnehmen wollte, wenn ich es in einer Gruppe vorstelle. Eigentlich ist sie aufgrund ihrer beginnenden Demenz eher auf Rückzug eingestellt. Aber bei Musik und Tanz vergisst man vieles.

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  60. Was ich immer wieder bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz erlebe, ist folgendes:
    Ich stimme ein bekanntes Lied an und singe 1-3 Strophen. Wenn ich dann unterbrochen werde oder weitergehen muss oder sogar nicht mehr Strophen kenne, singt mindestens eine Person aus der Gruppe weiter – und zwar bis ALLE Strophen gesungen sind! Manchmal den ganzen Text auswendig, manchmal ohne Text oder nur mit Bruchstücken, dafür aber die exakte Strophenzahl! Und das bei Personen, die kaum bis 4 zählen können oder kaum noch sprechen! Und hinterher haben meist alle gute Laune 🙂

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  61. In unserem Haus gibt es keinen geschützten Bereich,so haben fitte Bewohner nicht immer das Verständnis für unsere Dementen. Beim gemeinsamen Singen ist das nicht so , die Fitten helfen beim Aufschlagen der Liedmappen und stimmen fröhlich an.

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