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Die Puhdys. Eine Geschichte aus den 60er Jahren

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Wer erinnert sich nicht an Songs wie „Alt wie ein Baum“ oder „Wenn ein Mensch lebt“ von den Puhdys? Eine Geschichte für Senioren  aus den 60er Jahren

Die Puhdys

Als Gründungstag der Puhdys wird der 19.November 1969 angegeben. In einem Konzert im „Tivoli“ in Freiberg spielten sie ausschließlich englischsprachige Coversongs. Wegen dieser englischsprachigen Songs erhielt die Band auch 1970 ein Auftrittsverbot im Bezirk Karl-Marx-Stadt. Der damalige Kulturbeauftragte bemängelte die Tatsache, dass nur auf englisch gesungen wurde ebenso wie die Lautstärke, mit der gespielt wurde. Es waren lediglich 70 Watt erlaubt, die Musikanlage schaffte aber 200 Watt. Außerdem hätte es die „Kapelle“ nicht verstanden, die Jugendlichen mit ihrer Musik zu beruhigen, stattdessen wäre Hektik ausgebrochen.
Die Puhdys texteten dann ihre eigenen Lieder auf deutsch, sprachen sich mit den Behörden aus und das Auftrittsgebot wurde aufgehoben.

Als Ur-Puhdys spielten sie vormals noch Tanzmusik, jetzt lehnten sie sich an ihre Vorbilder „Deep Purple“, „Uriah Heep“ und „Led Zeppelin“ an und produzierten deutschen Hard-Rock. Durch Auftritte im DDR-Fernsehen stieg ihr Bekanntheitsgrad. Die Puhdys entwickelten sich zur erfolgreichsten Rockband der DDR.

1973 spielten die Puhdys die Lieder „Wenn ein Mensch lebt“ und „Geh zu ihr“ als Filmmusik zu dem Film „Die Legende von Paul und Paula“ ein. Auch in dem Film „Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow“ konnte man ihre Musik hören. Die Puhdys waren eine der wenigen Bands, die während der DDR-Ära auch im westlichen Ausland auftreten durften. So konnte man sie in Hamburg, Dortmund und West-Berlin spielen sehen und hören.

1980 nahmen die Puhdys ihr zweites englischsprachiges Album auf. Hier gab es nur selber getextete Songs – beim ersten Album waren es noch englische Coversongs. 1982 erhielten sie als erste Rockband der DDR den Nationalpreis der DDR. 1984 erschien der Titel „Ich will nicht vergessen“. Hier wurde das Thema deutsche Teilung angesprochen, was im offiziellen DDR-Sprachgebrauch nicht vorkam. Viele Alben wurden auch in der Bundesrepublik verkauft, die der DDR gute Devisen einbrachten.



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Nach der Wende schrieben die Puhdys einige Hymnen für verschiedene Sportvereine und auch Werbesongs.
Ihr letztes Konzert spielten sie am 02. Januar 2016.

Wissen Sie, wie der Name der Band entstand?

P U H D sind die Anfangsbuchstaben der Gründungsmitglieder Peter, Udo, Harry und Dieter.
Harry Jenske verstarb am 20. August 2020 im Alter von 82 Jahren.



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Monika

© by Monika Kaiser

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