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Hinter den Tannen: Eine kostenlose Bewegungsgeschichte zum Thema „Weihnachtsmarktbesuch“

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Vorbereitung: Jeder Teilnehmer bekommt einen selbst gebastelten Stern und eine selbst gebastelte Tanne (die dürfen natürlich auch selbst gekauft sein) in die Hand. Dafür reichen ein gelber Stern und eine grüne Tanne aus Pappe, die auf einem Schaschlikspieß befestigt sind. Alternativ gehen auch grüne und gelbe Servietten.

Wenn in der Geschichte Stern oder Tanne vorkommen wird jeweils das dazugehörige Symbol hochgehalten. Bei Weihnacht werden beide hochgehalten (die „Fitten“ können dabei auch aufstehen oder die Beine ausstrecken).

 

Hinter den Tannen

Klaus war seit langer Zeit schon nicht mehr auf dem Weihnachtsmarkt gewesen. In diesem Jahr wollte er aber auf jeden Fall hingehen. Er hatte gehört, dass es neue Krippenfiguren geben sollte. Und die wollte er sich unbedingt anschauen.

Er ging zu Fuß in die Stadt, weit hatte er es ja nicht. Es war kalt. Die Luft roch nach Schnee und frischem Tannengrün. Eine vorweihnachtliche Stimmung breitete sich über der Stadt aus. Klaus sah den großen Stern über dem Eingang des Weihnachtsmarktes schon von Weitem. Er strahlte über alle kleinen Häuschen und Stände hinweg und lud die Besucher ein, sich verzaubern zu lassen. Als Klaus durch den Bogen trat, auf dem der Stern leuchtete wurde ihm ganz warm ums Herz. Langsam ging er über den Weihnachtsmarkt. Er nahm sich viel Zeit und schaute sich jeden Stand genau an.

Die kleinen Hütten waren liebevoll mit Tannenzweigen und Lichterketten geschmückt. Ihre Lichter funkelten wie Sterne über den Dächern des Weihnachtsmarktes. Es gab viel anzuschauen…Da waren Stände mit Weihnachtskerzen, mit selbst gestrickten Socken und Mützen und mit kleinen Holzarbeiten. Am Besten gefielen Klaus die liebevoll gestalteten Holzsterne. Es gab sie in allen Farben zu kaufen: Kirschrot, sternengelb, orange, tannengrün, königsblau, und, und, und…



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Als er weiter ging stand er auf einmal vor einem Stand mit heißem Kakao und Waffeln. Das roch sooo gut, da musste er unbedingt eine Pause machen. Klaus trank einen heißen Kakao mit Schuss und Sahne und dazu eine frische Waffel mit Puderzucker – mmh… Auf seiner Tasse war eine bunt geschmückte Tanne abgebildet. Auf ihrer Spitze leuchtete ein gelber Stern. Klaus genoss seine Waffel und seinen Kakao und beobachtete die Leute, die an ihm vorbei gingen und sich auch von der vorweihnachtlichen Stimmung verzaubern ließen. „Es war eine gute Idee, hierher zu kommen.“, dachte er sich.

Dann machte er sich auf den Weg zur Krippe. Klaus wusste nicht, wo genau die Krippe auf dem Weihnachtsmarkt war. In der Ferne hatte er allerdings vorhin schon ein helles Leuchten gesehen. Dorthin ging er. Und tatsächlich, hinter einem Meer aus Tannen stand sie: die Krippe. Über ihr leuchtete ein großer Weihnachtsstern. Maria und Josef standen andächtig neben ihrem Kind. Esel und Ochse hatten es sich vor einer kleinen Tanne gemütlich gemacht und schauten ihnen zu. Auch die Hirten waren mit ihren Schafen gekommen. Sie alle schauten sich das Christuskind an .

Klaus fühlte sich so wohl wie schon lange nicht mehr. Er schaute sich die Krippe und den Weihnachtsstern an und die Leute, die an ihm und der Krippe vorbei gingen. Sie alle machten hinter den Tannen kurz halt und hielten inne, auch die Leute, die augenscheinlich in Eile waren. „Das ist Weihnachten!“, dachte er.



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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