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Corona: Ehrenamtliche und Angehörige trotzdem einbinden. 7 Ideen.

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Ehrenamtliche und Angehörige dürfen in Coronazeiten, in den allermeisten Fällen, nicht mehr in die Pflegeeinrichtungen. Manche dieser Ehrenamtlichen und Angehörigen möchten aber trotzdem helfen. Wir haben uns mal Gedanken gemacht und auch noch Ideen aufgenommen, die wir in sozialen Medien gefunden haben.

  • Karten und Briefe schreiben und schicken lassen. Ein liebes und persönliches Wort. Das ist so viel Wert. Am meisten ist es von Angesicht zu Angesicht wert. Doch auch in Briefen und Karten kann viel persönliches Mitschwingen. Damit meine ich nicht das hübsch-verzierte Gedicht, dass an alle Bewohner geht. Ich meine Zeilen, die auf die individuelle Person eingehen, die persönliches von zu Hause oder aus dem eigenen Alltag der Ehrenamtlichen beinhalten. Das schafft Verbindung.
  • Per Skype an eine Wand oder auf eine Leinwand projizieren und vorlesen lassen. Viele Einrichtungen ermöglichen Ihren Bewohnern schon das Telefonieren per Skype oder einem anderen Video-Telefonie-Anbieter. Per Beamer kann das Bild einer Video-Telefonie auch an die Wand projiziert werden. Hier kann zum Beispiel ein Ehrenamtlicher dann etwas vorlesen. Das ist auch für Menschen interessant, die Video-Telefonie als solches nicht mehr richtig verstehen und kann (falls keine Gruppen mehr erlaubt) die Einzelbetreuung ergänzen.
  • Den Innenhof oder Parkplatz mit Kreide verschönern. Auf Facebook posten jetzt immer mehr Angehörige, wie sie den Parkplatz oder den Innenhof mit Straßenmalkreide verziert haben. Hoffnungsvolle, aufmunternde Worte bilden das Zentrum dieser Botschaften. Eine super Idee, bei der natürlich darauf geachtet werden muss, dass die Schrift und die Symbole groß genug sind!!
  • Kleine Blumengrüße. Blumen sprechen lassen ist nicht nur ein Werbeslogan. Viele Senioren kommen jetzt nur noch ab und zu in den Garten oder den Außenbereich der Pflegeeinrichtung. Draußen erblüht die Welt und der Frühling ist da. Wenn die Senioren nicht in die Natur können, dann muss die Natur eben hinein geholt werden. Einen kleinen Spruch an die (auch selbst gepflückten!) Blümchen hängen und schon wird das Herz ein bisschen wärmer.
  • Fotoalben und Fotospaziergänge aus dem Ort. Auch der Ort, die Stadt, in der die Senioren leben, kann in die Einrichtung hinein geholt werden. Mit einem Fotoalbum. Die Ehrenamtlichen oder Angehörigen, machen dabei Spaziergänge durch den Ort und fotografieren bekannte Punkte. Von diesem Mitgebsel können Einrichtungen auch weit über die Coronazeit hinaus profitieren.
  • Lieferservice vorbei schicken. Auch viele Senioren mögen Currywurst und Pommes! Fast Food ist nicht nur bei jungen Menschen beliebt. „Endlich mal wieder eine Currywurst mit Pommes!“ das habe ich tatsächlich schon oft im Seniorenheim (Ruhrgebiet 😉 ) gehört. Aber auch viele Restaurants bieten jetzt in Coronazeiten einen Lieferservice an. Vielleicht hat der ein oder andere Angehörige Lust seinem Angehörigen ein Essen zu spendieren. Vielleicht auch mit dem Hinweis, dass er sich selbst zum gleichen Zeitpunkt dasselbe liefern lässt. Auch dieses Wissen schafft Verbundenheit.
  • Carepakete. Das individuelle Carepaket mit Lieblingssüßigkeiten oder Pflegeprodukte sollte natürlich auch nicht vergessen werden.

 



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Insgesamt sind kleine, regelmäßige Maßnahmen wahrscheinlich sinnvoller, als einmal etwas Großes zu machen… wer weiß wie lange die Zeit noch dauert?



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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