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Auf einem Baum ein Kuckuck saß- Volkslied und Kinderlied


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Auf einem Baum ein Kuckuck

Simsalabim, bamba, saladu, saladim

Auf einem Baum ein Kuckuck saß

 

Da kam ein junger Jägers

Simsalabim, bamba, saladu, saladim

Da kam ein junger Jägersmann

 

Der schoß den armen Kuckuck

Simsalabim, bamba, saladu, saladim

Der schoß den armen Kuckuck tot

 



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Und als ein Jahr vergangen

Simsalabim, bamba, saladu, saladim

Da war der Kuckuck wieder da

 

Da freuten sich die Leute

Simsalabim, bamba, saladu, saladim

Da freuten sich die Leute sehr

 

Autor unbekannt


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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren* und Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck*.

Kommentare (20) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo…
    ich arbeite in einem Seniorenheim, als Alltagsbegleiterin, vorzugsweise mit demenziell erkrankten Bewohnern und nehme die auf diesen Seiten gegebenen Tipps und Vorschläge dankbar an. Neben den gedächtnisstärkenden Übungen, sind die Bewegungslieder bei den Bewohnern sehr beliebt.
    Allerdings bin ich darauf bedacht, nicht zu sehr auf die “Kleinkindschiene” abzurutschen.
    Auch wenn sie kognitiv verändert sind, gebührt ihnen unser Respekt und so sollten wir ihnen auch begegnen. Kinderlieder sind für mich völlig tabu, mit Volksliedern erreiche ich die BW auch, sie sind beliebt und werden erkannt.
    Ansonsten besuche ich diese Seiten oft und habe auch schon viel für mich und meine BW daraus mitnehmen können.

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    • @Gitta
      ich persönlich begegne auch Kindern immer mit Respekt.

      Ob ich Kinderlieder für den Einsatz bei Menschen mit Demenz eingesetzt werden sollten, hängt meiner Meinung nach sehr stark von den zu betreuenden Individuen ab. Wenn die Menschen sich damit wohl fühlen ist es in meinen Augen ein gelungenes Angebot.

      Wenn die Menschen sich dadurch nicht ernst genommen fühlen, ist es das falsche Angebot.

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  2. ich stimme oftmals ein Kinderlied an und freue mich immer, wenn die dementen Leute mitsingen ohne Textvorlage. Das können die einfach und freuen sich auch darüber die Lieder mal wieder zu singen!

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  3. die von mir zu betreuenden Senioren haben fast alle Freude an Kinderliedern.Allerdings spreche ich vorher immer an, dass wir jetzt ein Lied singen aus der Kinderzeit. Gerade heute haben wir “Ich gehe mit meiner Laterne” gesungen. Wer nicht singen mag, lehnt sich entspannt zurück. Mit Respektlosigkeit hat das für mich nichts zu tun.

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  4. Mal ehrlich… wir reden hier von Menschen mit Demenz. Je nach Stadium ist es nicht einmal nötig zu sagen, dass das Lieder aus der Kindheit sind, weil die Begrifflichkeit gar keine Rolle spielt. Es kommt auf den Wiedererkennungswert an. Und das kann von geistlichen Liedern bis hin zu Tanzliedern alles sein. Wichtig allein ist die Wertschätzung die ich den Menschen gegenüber habe. Ich tu mich da eher schwer, wenn Menschen von Pflege und Betreuung dann gleich immmer gedutzt werden und bei der Essenseingabe dann auf einmal in die Kindchensprache verfallen so a la “Noch ein Löffelchen für…”

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  5. Ich nehme viel und dankbar von ihrer Seite und ihren Tipps mit zum Dienst!!! 😉 Die Lieder allerdings eher selten, da ich mit Menschen (von 20-65 Jahren)mit einer erworbenen Hirnschädigung arbeite(- das sind keine demenzerkranke oder gestigbehinderte Menschen). Genau da kommen die Kinderlieder eben nicht bzw. nur selten gut an.

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  6. Ich bin selbständige Alltagsbegleiterin, gehe also meist zu den Menschen nach Hause.
    Kinderlieder sind etwas was im Langzeitgedächtnis noch gespeichert ist und deshalb nicht grundsätzlich abgelehnt werden kann. Wenn sie beim Dementen gut ankommen, ist es in Ordnung. Allerdings beobachte ich in Heimen oft, dass die angebotenen Beschäftigungen und Aktivierungen stark an Kindergarten erinnern. Da sollte man kreativer sein, allerdings erfordert dass auch, dass man individueller arbeitet.

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  7. Bei uns ist dieses Thema auch immer ein Diskussionsthema.
    Aber ich bn mir inzwischen ziemlich sicher im Umgang mit Kinderliedern. Erfahrungsgemäß singen besonders ehemalige Erzieherinnen diese manchmal ganz gern.
    Und ich kann nach den Stadien der Demenz gehen, wobei ich mich an Erwin Böhm orientiere. Bei Demenz im Endstadium z.B. komme ich häufig (aber nicht immer!!!) mit den Liedern aus frühester Kindheit am besten an.
    Ein Musiktherapeut hat mir empfohlen, mölichst früh die Musikbiografie eines Bewohners herauszufinden, um ihn in jeder Stufe erreichen zu können.
    Übrigens gehen wir sogar noch weiter: Da wir durch den benachbarten Kindergarten öfter mit den Kindern zu tun haben, kommen unsere Senioren sogar mit neuen Kinderliedern in Berührung – und haben oft Spaß dabei!

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  8. Meiner Meinung nach geht es nicht vordergründig um den Inhalt der gesungenen Lieder,sondern um deren Wirkung auf die Menschen und das ist,so wie ich es feststelle,auch abhängig von demjenigen,der sie singt oder anbietet.
    Eine meiner Kolleginnen kann unsere Tagesgäste mit Schlagern völlig begeistern,weil sie selbst gerne Schlager hört und singt,da springt der Funke über.
    Während ich z.B. alte Volkslieder oder plattdeutsche Songs in meine Gruppen einbringe und große Resonanz erlebe.
    Insofern finde ich Gittas Einstellung völlig korrekt.
    Wenn sie kein gutes Gefühl dabei hat mit den Senioren Kinderlieder zu singen,dann sollte sie es auch nicht tun.
    Gerade bei Menschen mit demenzieller Beeinträchtigung sollte man authentisch bleiben und keine “Schow” machen.

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  9. In jedem guten Liederbuch finden wir “diese” Lieder. Altes deutsches Liedgut. Ich würde speziell dieses Lied nicht als ausgesprochenes Kinderlied bezeichnen. Ich singe es regelmäßig im Frühjahr mit den von mir betreuten Senioren (überwiegend dement) Die Lieder sind bekannt, teilweise werden sie auswendig gesungen.Warum also nicht?! Ich denke mit ein wenig Fingerspitzengefühl findet man schnell heraus welche Lieder ankommen, denn uns Betreuern müssen sie ja nicht gefallen. Viel schlimmer/kindlicher finde ich üppig dekorierte Fensterscheiben, das kann schon eher nach Kindergarten aussehen.

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  10. Ich arbeite mit Personen die an Demenz erkrankt sind . Unsere Aufgabe liegt darin ihr Selbstvertrauen aufzubauen ihre Fähigkeiten und Stärken zu finden und dies zu fördern, dazu ist natürlich der respektvolle und würdevolle Umgang groß geschrieben. Auch der Tanz und das Singen kommt in unseren Training vor .Wenn man länger mit einer Person arbeitet erkennt man die bevorzugte Musikrichtung wenn sie gerne Kinderlieder singt singe ich diese natürlich mit ihr .Aber im großen und ganzen werden bei unseren Klienten, auch im vorgeschrittenen Stadien sehr gerne Volkslieder , alte Schlager und auch Operettenstücke gesungen. Hänschen Klein oder Es tanzt ein Bi Ba Putzemann würde ich nicht anstimmen. Wir dürfen nicht vergessen wir haben hier Menschen vor unseren Augen mit viel Lebenserfahrung, das den Kindern fehlt.

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  11. Wie wir ja von der Validation her wissen, ist es gar nicht so selten, dass Menschen mit einer demenziellen Erkrankung sich zu dem Zeitpunkt Ihrer Kindheit zurückziehen. Ganz einfach darum, weil sie sich dort besser zurecht finden und sich sicherer fühlen. Wie können da Kinderlieder fehl am Platz sein? Der Wiedererkennungswert ist doch das Wichtigste dabei und gibt Sicherheit. Ob diese Art von Liedern nun gerade angebracht sind oder nicht….das ist unser Job als AT dies herauszufinden und gegebenenfalls anzupassen
    LG silli

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  12. Seit 20 Jahren arbeite ich als ganzheitliche Trainerin in einem Pflegeheim. Als ich anfing, gab es noch viele sog. Altenheimbewohner. Deshalb fing ich zunächst mit Senorentanz an. Durch Beobachtung und viele Zusastzausbildungen konnte ich mich stets den neuen Anforderungen der sich langsam verändernden Zielgruppe anpassen. Inzwischen werden meine 90 Minuten ganz bunt gefüllt, aber immer nach einem ähnlichen Schema.
    Dabei achte ich darauf, dass alle ihre Stärken einbringen können. Zum Beispiel: Wenn ein Mensch noch Das Lied von der Glocke von A bis Z aufsagen kann, muss man ihm hin und wieder eine Plattform dafür bieten. Andere kennen sich auf dem Globus sehr gut aus und glänzen bei geografischden Fragen. Einen geistig behinderten Mann habe ich in der Gruppe, der sämtliche Lieder sowie Operetten- und Opernmelodien kennt. Ihm genügt ein Anspiel als Impuls zum Singen.
    Hier gilt:Einfach mal ausprobieren. Nicht denken, die können das sowiso nicht mehr. Wir können die Dementen nicht über- sehr wohl aber unterfordern. Wenn sie etwas nicht interessiert, schlaten sie einfach ab.
    Wer einmal die glänzenden Augen gesehen hat, die entstehen, wenn die Stärken der Schulzeit ausgespelt werden können, wird vielleicht auch den Mut zum Experimentieren bekommen. Natürlich darf das kognitive Element nicht überstrapaziert werden. Auflockerung durch Körpereinsatz (dazu gehört auch das Singen) ist immer gut.

    LG Flummi

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  13. Ich arbeite seit 3 Jahren als Betreuungsassitentin in einem Seniorenheim. Ich bin eine Tanzleiterin für Tanzen im Sitzen. Dies gefällt den Dementen sehr gut. Sie schauen entweder zu bei den Bewegungen, machen gut mit oder es gibt auch zeitweise Texte zu den Tänzen, die singen die Bewohner mit. Wenn es zum Stundenbild paßt, z. B. St. Martin dann singen wir auch das Kinderlied Fuchs du hast die Gans gestohlen.
    Gruß Ute Umbach

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  14. Ich arbeite auch in einem Senioren Heim mit Demenzkranken. Bei den Kinderlieder ist es doch so, dass den meisten eine Erinnerung geweckt wird. Ich habe die Erfahrung gemacht, auch wenn sie sonst nicht sprechen, immer mit singen. Es ist so schön zu beobachten wie sie reagieren. Sicher ist das nicht für jedermann/frau. Aber zu 80% wirkt es. Mit dem Lied zeigt her eure Schuh zeigt her….. sind alle immer voll dabei!

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  15. Für mich ist es schön, wenn die Betreuenden Spaß an diesem Bewegungslied haben. Sie kennen die Melodie, und die Bewegungsübungen motivieren die Menschen. Ich werde immer von
    den zu Betreuenden gefragt, woher ich das wieder habe, denn es bringt soviel Freude.

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  16. Auch ich arbeite mit Demenzkranken in einem Seniorenheim. Mit Musik oder Singen ist sehr viel zu erreichen, so ist meine Erfahrung. Wenn man Lieder singt – egal welche Art – werden stumpfe Augen glänzend und es kommt “Bewegung” in einen ruhenden Körper. Es bewegen sich Lippen, auch wenn keine Laute heraus kommen oder die Texte werden mitgesprochen oder gesungen von Menschen, welche vorher kaum sprachen. Auch Hände und Füße bewegen sich im Rhytmus mit usw…. Wichtig ist, dass man herausfindet, was der oder die Bewohner gerne mögen – aber auch mal spontan versucht mal z. Bsp. klassische Musik oder ähnliches zu spielen – es ist oft von Erfolg gekrönt, ihr werdet euch wundern! Natürlich kann man auch mit eigenem Instrument viel Erfolg haben und zum Thema Kinderlieder habe ich meine anfängliche Zurückhaltung aufgegeben – begleitet mit Bewegungen (z.B. sitztanzmäßig) machte fast allen dies Freude und es wurden eigene Lieder dazu gesungen von den Bewohnern. Also ich experimentiere hier auch immer wieder und bin oft erstaunt, wie gut es angenommen wurde. Das Lied – Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh -wurde auch sofort von ihnen vorgeschlagen und gesungen.

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  17. Ich arbeite teilweise mit Demenzkranke Bewohner in unserem Haus. Das Singen ist ein wichtiger Bestandteil in meiner Arbeit und auch im täglichen Alltag. Man merkt genau, ob ein Bewohner früher viel gesungen hat oder nur selten mit Musik zu tun hatte. Ein Kinderlied erinnert oft an frühere Tage ob an die Schule oder an zu Hause. Jetzt im Herbst haben wir auch das Lied “Ein Männlein steht im Walde” gesungen. Wer es kennt singt mit, wer nicht hört zu. Der Einsatz von Kinderliedern hängt auch von der Tagesform der Bewohner ab. Man merkt genau was sie wollen oder ablehnen. Wer bei Demenzkranke arbeitet sollte manches nicht so ernst nehmen, ohne den Respekt vor dem Alter zu verlieren. Krativität ist wichtig. Auch die Ansprache der Bewohner ist sehr unterschiedlich. So gibt es Demenzkranke die garnicht wissen wer Frau … ist, aber wenn sie mit ihrem Vornamen angesprochen werden, reagieren sie meist. Ich Übernehme auch gern Hinweise von der Seite für meine Arbeit. Danke.

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  18. Für mich gehören Kinderlieder zur Arbeit mit Demenz- oder allgemein dem älteren Bewohnern dazu. Für mich fällt es unter das Gebiet der Erinnerungsarbeit und Erinnerungspflege. Da kann Jeder was zu erzählen und stolz mitsingen, weil er den Text in und auswendig kann. Gibt es was Besseres einen Menschen zu erreichen, als seine Vergangenheit wert zu schätzen? Wie verhält es sich denn dann mit Märchen? Man verkindlicht die Bewohner doch nicht, sondern ermutigt sie “das kann und kenne ich noch”.

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  19. Ich nehme die Kinderlieder in Singerunden immer mit auf. Doch sie solllten nicht Bestandteil der Runde sein/werden. Mit Musik kann man immer aktivieren und anregen. Gerade bei diesem Lied geht es auch um Konzentation, wann wird die Strophe vollständig gesungen, wie geht der Text weiter. Je nach Grad der Demenz haben sie auch ein Erfolgserlebnis, weil sie mitsingen konnten. Für mich ganz klar: Kinderlieder JA!

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