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Die neuronale Informationsverarbeitung


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Wenn wir lernen, nehmen wir Informationen auf und verarbeiten sie. Doch was passiert in unserem Gehirn, wenn wir Informationen aufnehmen und verarbeiten? Wie funktioniert die neuronale Informationsverarbeitung?

Informationsverarbeitung

Unser Gehirn besteht aus zahlreichen neuronalen Netzwerken. Wenn wir lernen und Informationen verarbeiten, kommunizieren die Neuronen unseres Gehirns miteinander. Es findet eine neuronale Informationsverarbeitung statt.

Die Nervenzelle

Das Bild einer Nervenzelle.Eine Nervenzelle besteht, sehr vereinfacht dargestellt, aus einem Zellkern, einem Zellkörper, den Dendriten und dem Axon. Die Dendriten sind sozusagen die „Empfänger“ der Nervenzelle. Es sind baumartig verzweigte Fortsätze des Nervenzellkörpers, die Informationen aufnehmen können. Die Dendriten sind mit kleinen „Dornen“, den Spinae, besetzt. An den Spinae können Axone anderer Zellen ansetzen. Die Axone sind die „Sender“ der Nervenzelle. Mit Hilfe des Axons kann die Zelle Kontakt zu anderen Zellen aufnehmen. Das Axon spaltet sich an seinem Ende in dünne Äste die in kleinen Verdickungen, im Folgenden Endknöpfchen genannt, enden. Sie stellen den präsynaptischen Teil einer Synapse dar.

Die Synapse in der neuronalen Informationsverarbeitung

Die Synapse kann als „Kontaktstelle“ zwischen verschiedenen Zellen bezeichnet werden. Sie besteht aus einem Teil der informationsübermittelnden Zelle, dem präsynaptischen Teil und aus einem Teil der informationsempfangenden Zelle, dem postsynaptischen Teil. Synapsen sind also die Verbindungen zwischen verschiedenen Neuronen. Sie sind in der neuronalen Informationsverarbeitung von entscheidender Bedeutung.



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Der synaptische Spalt

Ein Bild des synaptischen Spalts beziehungsweise einer Synapse.An den Verbindungen zwischen den Neuronen werden über den synaptischen Spalt Botenstoffe, Neurotransmitter, an die postsynaptische Zelle weiter gegeben. Die postsynaptische Zelle nimmt die Informationen mit Hilfe von Rezeptoren auf. Die Verbindungen zwischen den Neuronen sind nicht statisch und ändern sich je nach Häufigkeit und Umfang, in dem sie genutzt werden. Kontakte können abbrechen und schrumpfen oder auch wachsen und somit neue Kontakte (oder alte wieder-) herstellen.

 

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren* und Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck*.

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