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Die Bedeutung des Lernens im Alter


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Lernen im Alter gewinnt durch den demografischen Wandel an Bedeutung. Um einem Fachkraftmangel entgegen zu wirken, ist es wünschenswert, dass ältere Arbeitnehmer ihre Kompetenzen möglichst lange erhalten und auch im Alter noch lernen. Der klassische institutionalisierte Lebenslauf, in dem Bildung und Lernen hauptsächlich in der vorberuflichen Phase, als Vorbereitung auf die Erwerbsphase zu finden waren (zumindest offiziell), wird immer mehr durch  alternative Lebensläufe, sogenannte  „Bastelbiografien“, ersetzt. Bei Bastelbiografien verwischt oder entfällt die klassische Aufteilung des Lebenslaufs in: Vorbereitung auf die Erwerbsphase, Erwerbsphase und Ruhestand. Wer heute einen Beruf erlernt, geht nicht mehr unbedingt davon aus, diesen bis zur Rente auszuüben. Lernen im Alter wird wichtiger.

Kompetenzen erhalten

Aber nicht nur in der Arbeitswelt ist es wichtig, dass Kompetenzen erhalten bleiben. Die Phase der Nachberuflichkeit ist länger geworden und kann aktiver denn je gestaltet werden. Selbst wenn man an die Alltagskompetenz von Hochbetagten denkt, ist Lernen im Alter von entscheidender Bedeutung.

Um zu erörtern, wie sich das Lernen im Alter entwickelt, ist es wichtig zu verstehen, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet. In unserem Kopf sind zahlreiche neuronale Netzwerke unaufhörlich damit beschäftigt, Informationen zu verarbeiten. Die Informationen, die wir aufnehmen und verarbeiten, wandern von Zelle zu Zelle. Welchen besonderen Entwicklungen unterliegt unser Gehirn im Alter, was ändert sich beim Lernen im Alter?

Wenn die Frage beleuchtet wird, „was“ sich verändert, ist natürlich auch die Frage von Bedeutung „wie“ man diese Veränderungen beeinflussen kann. Im Alter stehen besonders die negativen Veränderungen, die Verluste, im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Gerade im kommerziellen Bereich gibt es zahlreiche kognitive Interventionsangebote (z.B. „Dr. Kawashimas Gehirnjogging“ von Nintendo). Doch was verspricht wirklich Erfolg?



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren* und Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck*.

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