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Altersnormen


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Alter in der Soziologie bezieht sich meist auf das soziale Alter. Für das gesellschaftliche Alter sind Altersnormen maßgeblich.

Werte

Bei Werten geht es immer um das „Richtige“, meist um „das richtige Handeln“ und „den richtigen Umgang“ miteinander. Dem zufolge kann manWerte als ethische Kategorie begreifen. Denn Aufgabe der Ethik ist es, unter der Berücksichtigung von menschlichen Erfahrungen und Überlegungen, Anleitungen zum richtigen Handeln zu geben. Trotzdem bleiben Werte in ihren Aussagen eher auf der abstrakten Ebene. Im Gegensatz dazu machen Normen konkrete Vorschriften und basieren auf den dazugehörigen Werten.

Normen

Soziale Normen stehen mit allen sozialen Handlungen und Beziehungen im Zusammenhang. Normen ermöglichen uns, unser Handeln nicht permanent abzuwägen, wir können uns auf gewisse Dinge verlassen. Wir können uns auch auf gewisse Verhaltensweisen unseres Gegenübers verlassen und uns auf dessen Verhalten einstellen. Das heißt nicht, dass Niemand von den Normen abweichen würde. Eine gesunde Gesellschaft zeichnet sich gerade durch ein gewisses Maß an Normübertretung aus. Eine soziale Norm kann zusammenfassend als von der Mehrheit einer Gruppe oder Gesellschaft anerkannte Vorstellung oder Regel definiert werden. Der Einzelne bemerkt eine Norm in dem eine gewisse Verhaltenserwartung an ihn gestellt wird.



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Altersnormen

Welche Erwartungen haben wir an ältere Menschen? Wie beeinflussen diese Erwartungen alte Menschen? Wie verhält man sich altersgerecht? Wie muss man seinen individuellen Lebenslauf planen um sozial anerkannt zu werden? Wenn man von Altersnormen abweicht, zieht das negative Sanktionen nach sich. Diese Sanktionen können auch einfach nur darin bestehen, dass man „schief angeguckt“ wird. Beipiele für Altersnormen sind, das Alter in dem man: heiraten sollte, nicht mehr schwanger werden sollte, keinen Minirock mehr tragen sollte, aufhören sollte Auto zu fahren oder Alkohol trinken darf.

Quellen:

Eisenmann, Peter (2006): Werte und Normen in der Sozialen Arbeit. Stuttgart: Kohlhammer.
Sackmann, Reinhold (2007): Lebenslaufanalyse und Biografieforschung. Eine Einführung. Wiesbaden: VS.
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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren* und Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck*.

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