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Was man bei Bewegungsgeschichten für Demenzkranke beachten sollte…


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Bewegungsgeschichten werden gerne in der Beschäftigung von Demenzkranken eingesetzt. Auch auf www.Mal-alt-werden.de gibt es eine große Auswahl an Bewegungsgeschichten die speziell für den Einsatz in Seniorengruppen und für die Arbeit mit Demenzkranken geschrieben wurden.

Traditionell kennt man Bewegungsgeschichten eher aus der Arbeit mit Kindern als aus der Seniorenarbeit. In der Seniorenarbeit und in der Arbeit mit Demenzkranken ist es wichtig darauf zu achten, dass die Gruppenteilnehmer sich NICHT so fühlen, als würde man sie wie Kinder behandeln.

Demenzkranke sind keine Kinder. Sie sind erwachsene Menschen und haben auch das Recht wie erwachsene Menschen behandelt zu werden.

Was man beachten sollte…

Eigentlich muss man bei der Beschäftigung, Begleitung und Pflege von Demenzkranken immer dasselbe beachten: Das der Mensch sich wohl fühlt.

Wenn der Demenzkranke Bewegungsgeschichten als zu kindisch empfindet, dann sind sie es auch. Wenn der Demenzkranke Freude an Bewegungsgeschichten empfindet, dann sind sie wunderbar.

In der Arbeit mit Demenzkranken ist es immer wichtig die individuellen Vorlieben und Abneigungen des Einzelnen im Blick zu haben.

 

Warum Bewegungsgeschichten ein wertvoller Bestandteil der Beschäftigung von Demenzkranken sein können…

Wenn sich alle Beteiligten bei dem Einsatz von Bewegungsgeschichten wohl fühlen, dann kann der Einsatz von Bewegungsgeschichten ein wunderbares Element bei der Beschäftigung von Demenzkranken sein.

Es gibt Menschen mit Demenz, die machen bei eine „normalen“ Stuhlgymnastik nicht mehr mit. Die Anleitungen schaffen es kaum bis in das Bewusstsein der Menschen vorzudringen. Die Umsetzung des Gehörten und Gesehenen stellt eine scheinbar unüberwindbare Hürde dar.

An diesem Punkt können Bewegungsgeschichten ansetzen. Durch die Einbettung in die Geschichte ist der Sinn und die Durchführung der Bewegungen leichter verständlich. Wenn die Bewegungsgeschichte an die Biografie der Teilnehmer anknüpft, fällt es ihnen oft leichter, das Gehörte und Gesehene selbst umzusetzen.

Die Bewegung erfolgt intuitiver als bei einer „klassischen“ Stuhlgymnastik.



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Wie man dem Beitrag entnehmen kann, habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen mit dem Einsatz von Bewegungsgeschichten gemacht.

 

Was für Erfahrungen haben Sie gesammelt?

 



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren* und Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck*.

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Ich verknüpfe Bewegungsgeschichten mit,entsprechend passenden,Volks-oder Wanderliedern,kommt sehr gut an!!Z.B.Thema “Bauernhof”,”Sing’ man to,von Herrn Pastor sin Koh” LG ;o)

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