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Verflixt und zugenäht! Eine kostenlose Sprichwortgeschichte

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Heute haben wir unsere Geschichten für Senioren um eine kleine Sprichwortgeschichte zu dem Thema Handarbeiten ergänzt. Wir wünschen viel Spaß damit!

Verflixt und zugenäht!

Karolin saß am Küchentisch und hatte ihre Wolle ausgebreitet. Sie freute sich schon auf einen ruhigen Nachmittag. Ihr Mann, Klaus, wollte heute zu seinem Skat-Nachmittag gehen, und so hatte sie endlich ein bisschen Zeit für Ihre Handarbeitsprojekte.

Sie freute sich nicht gerade, als Klaus reinkam und sagte “Gustav hat gerade angerufen, der Skat-Nachmittag fällt aus! Lass uns fernsehen. Handarbeiten kannst du doch morgen!”, doch Karolin hatte keine Lust ihren Handarbeitsnachmittag zu verlegen. Schließlich hieß das alte Sprichwort nicht umsonst:

Morgen, morgen, nur nicht heute… sagen alle faulen Leute.

“Ich muss es heute erledigen!”, sagte sie dann auch zu Klaus und fügte hinzu:

“Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.

Du kannst dich aber gerne zu mir setzen. Mich interessiert auch was bei dir in der Firma los ist. Kannst du mir nicht ein bisschen was von der Übernahme erzählen?” Klaus schmunzelte “Eigentlich, darf ich davon gar nichts erzählen. Doch schließlich sind wir ein Fleisch. Da

plaudere ich mal ein bisschen aus dem… Nähkästchen!”

Klaus erzählte und Karolin strickte. Es war nicht mehr viel, was sie stricken musste. Als der Schal fertig war, fragte sie ihren Mann: “Na, wie gefällt er dir?” Klaus überlegte kurz, eigentlich gefielen ihm die Farben, ein rotschimmerndes Braun und ein dunkles Grün. Doch die Kombination fand er etwas seltsam.  Zu seiner Frau sagte er allerdings “Er ist wunderschön geworden!” Schließlich wollte er sich nicht

mit ihr in die… Wolle kriegen.

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Klaus hatte gehofft, dass Karolin nach dem Stricken des Schals fertig war, doch diese holte unbeirrt ihr Nähkästchen hervor. “Kannst du nicht endlich Schluss machen?” quengelte Klaus. “Die Knöpfe hier muss ich heute noch annähen. Das ist wirklich wichtig,

da beißt die Maus… keinen Faden ab.”

erklärte Karolin und kramte und kramte in ihren Nähutensilien. “Was suchst du denn?” fragte Klaus schließlich. “Meinen Fingerhut! Sonst stech ich mir doch immer in den Finger, aber es ist als würde ich

die Nadel im… Heuhaufen suchen.”

Klaus grinste, er hatte einen Blick in das Nähkästchen geworfen und den Fingerhut entdeckt. Er griff danach und gab ihn ihr. Manchmal ist es einfach so,

das man den Wald vor… lauter Bäumen nicht sieht.

Es dauerte nicht mehr lange und Karolin war, ohne sich in den Finger zu stechen fertig. Nun hatte sie auch endlich die Ruhe, um den Tag gemeinsam mit Klaus vor dem Fernseher ausklingen zu lassen.

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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