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Training für Körper, Geist und Seele…

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Bettina M. Jasper im Gespräch

 

jasper

 

 

Hallo Frau Jasper, stellen Sie sich doch bitte kurz vor.
Mit 57 Jahren gehöre ich inzwischen zu den „Jungsenioren“. Zwar stehe ich noch voll im (Berufs-)Leben, aber viele Gleichaltrige gestalten bereits ihren Alltag völlig frei, sind in Altersteilzeit oder im Vorruhestand. Bei mir als Freiberuflerin sieht das etwas anders aus. Ich bin frei in meinen beruflichen Entscheidungen, kann Art und Umfang meiner Tätigkeiten bestimmen. Noch gefällt es mir, mitten drin zu stecken.

 

 

Sie arbeiten in den drei Bereichen Gerontologie, Gehirntraining und Sport. In wieweit lassen sich diese drei Arbeitsfelder kombinieren?
Darüber habe ich mir nie wirklich Gedanken gemacht. Es hat sich einfach so ergeben. Schon als Juniorin konnte ich in der Vereins- und Verbandsarbeit positive Erfahrungen mit Senioren machen. Studium mit Schwerpunkt Gerontologie, Arbeit in einem Altenzentrum in New York und später meine Diplomarbeit über die Situation alter Frauen ergaben sich logisch. Erste Berufserfahrungen im Turnverein mit Kindergarten und Seniorenabteilung zeigten mir schnell, dass alten Menschen, eingebunden in ein Netz aller Generationen, mein Hauptinteresse gilt.
Die Kombination von Gerontologie und Sport erfuhr ich als gelebte Integration. Was mich dort schon früh prägte, wollte ich weitergeben und landete so in der sportlichen Verbandsarbeit. Bewegte alte Menschen erlebte ich als reger, fröhlicher und zufriedener als manche anderen. Das waren persönliche Eindrücke, lange vor wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Bedeutung der Bewegung.
Als ich irgendwann von Gehirntraining hörte, fand ich das spannend und ließ mich gleich zur Gehirntrainerin ausbilden. Seitdem bin ich überzeugt, dass die drei Bereiche sich ideal ergänzen.

 

 

Sie haben die Denk-Werkstatt® gegründet. Wie kam es zu dieser Idee?
Vor ca. 25 Jahren empfand ich das dringende Bedürfnis, Ideen frei von manchmal schwerfälligen Organisationsstrukturen umzusetzen. „Die Gedanken sind frei“ ist für mich zu einer Art Motto geworden. So folgte der Schritt in die Selbstständigkeit und damit in die Denk-Werkstatt. Den Begriff „Werkstatt“ assoziiere ich mit Entwickeln, nie fertig …

 

 

Wie wichtig sind Sport und Bewegung für die Hirnfunktion?
Ganz kurz: Unverzichtbar! Das war mir noch vor einigen Jahren nicht so bewusst. Heute lassen sich Zusammenhänge schon sehr konkret nachweisen. Wir können geistige Leistung gezielt fördern und so unsere Lebensqualität im Alter aktiv beeinflussen.

 

 

Sie sind Autorin vieler Spiele und Bücher für die Arbeit mit Senioren und Menschen mit Demenz. Warum liegt Ihnen dieser Bereich am Herzen?
Meine Begeisterung fürs Schreiben habe ich schon früh entdeckt. Angefangen hat es mit Kinderzeitung, Vereinszeitschrift usw. Später folgten erste Artikel in Fachzeitschriften. Heute sind es Bücher und Spiele. Nach Publikationen in verschiedenen Verlagen konzentriert sich heute meine Zusammenarbeit im Wesentlichen auf zwei Fachverlage – einen für die Altenpflege und einen für den Sport. Bei beiden erfahre ich große Unterstützung und Gestaltungsfreiheit. Beim Schreiben sind die Gedanken frei …

 

 

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Wie ist die Resonanz auf Ihre Produkte?
Seitens der Käufer, Leserinnen und Anwender sehr positiv. Rückmeldungen in persönlichen Gesprächen bei Veranstaltungen, Lehrgängen und Messen ermuntern mich ebenso zum Weitermachen wie Mails, Telefonanrufe und gelegentlich Briefe. Und die Tatsache, dass ich bei beiden Verlagen mit neuen Projektideen immer auf offene Ohren stoße, ermutigt mich ebenfalls zur Fortsetzung. Eigentlich sind immer mehr Ideen für Neues im Kopf als ich zeitlich umsetzen kann.

 

 

Können Sie vielleicht eine kleine Anekdote oder Geschichte erzählen, die verdeutlicht, was Sie mit Ihrer Arbeit erreichen können?
Da gibt es viele. Die alte Dame, die allein und völlig isoliert lebt, sich nie sportlich bewegt und im hohen Alter durch ein Projekt den Weg in regelmäßige Turnstunden, eine feste Gruppe und so wieder Lebensfreude gefunden hat. Oder der Herr, der in seiner Demenz bei gemeinsamen Trainingsstunden Kompetenzgefühl entwickelte und irgendwann am Ende einer Übungseinheit stolz verkündete „Ich kann was!“.

 

 

Was wünschen Sie sich von der Zukunft?
Dass es so weiter geht. Dabei empfinde ich auch die Zusammenarbeit mit kreativen Kolleginnen als inspirierend und wünsche mir mehr davon. Der rote Faden, der sich durch mein Arbeitsleben zieht, ist noch immer ein dickes Knäuel.

 

 

Herzlichen Dank, Frau Jasper!!!

 

 

 

Zur Internetseite: www.denk-werkstatt.com

 

 

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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