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Apfel-Puzzle selbst gestalten mit Eisstielen

Puzzle lassen sich auf vielfältige Arten und Weisen selbst gestalten, wir haben heute mal ein Puzzle mit Eisstilen selbst gestaltet. Als Motiv haben wir einen Apfel gewählt. Für den Apfel haben wir uns einerseits entschieden weil es September ist und ein selbst gestaltetes Puzzle mit einem Apfel gut in die Jahreszeit passt, und andererseits, weil wir ein Motiv brauchten, dass wir auch mit unseren bescheidenen Malkünsten so darstellen konnten, dass man es hinterher erkennen kann 😉 . Wer sich nicht zutraut einen Apfel zu malen, kann Puzzle mit Eisstielen auch mit Serviettentechnik gestalten. Dafür wird die dünne „Motivschicht“ einer Serviette einfach mit Serviettenkleber auf die Eisstiele geklebt. Jetzt aber zu unserer Bastelanleitung. Sie brauchen…

Material:

Eisstiele (oder Holzspatel- wer nicht selber schlecken möchte, kauft sie im Bastelgeschäft)
schwarzen Filzstift
Wachsmalstifte
Tesafilm

Anleitung:

In einem ersten Arbeitsschritt zum Selbstgestalten des Puzzles, legen Sie die Eisstiele gerade nebeneinander und fixieren diese mit Tesafilm. Das Tesafilm ist nur eine „Hilfskonstruktion“ und wird am Ende wieder entfernt. Malen Sie nun mit dem Filzstift (oder zuerst mit einem Bleistift und dann mit dem Filzstift) die Konturen des Apfels auf die zusammen geklebten Eisstiele. Malen Sie den Apfel anschließend mit den Wachsmalstiften aus. Wer möchte, kann das Bild im Anschluss noch mit Sprühlack fixieren- dann mit dem nächsten Arbeitsschritt warten, bis der Klarlack getrocknet ist. Das selbst gestaltete Puzzle mit Apfel-Motiv ist nun fast fertig. Es muss nur noch das Tesa-Film entfernt werden und dann kann los gepuzzlet werden.

Tipp: Wenn Sie zum Gestalten des Puzzles dickere Holzspatel an Stelle der Eisstiele verwenden, dann wird das Puzzle etwas „griffiger“ und ist auch für Personen mit Einschränkungen in der Feinmotorik noch ein bisschen leichter zu bewältigen.

Noch einfacher wird es, wenn das Puzzle auf einem Stück Karton zusammen gelegt wird auf dem Sie vorher ein Stück (nicht zu stark klebendes 😉 ) doppelseitiges Klebeband befestigen.



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Puzzle selbst gestalten mit Fotos: Kochlöffel-Puzzle!

Selbst gestaltete Puzzle sind ein Highlight in der Arbeit mit Senioren und Menschen mit Demenz. Man kann die selbst gestalteten Puzzle optimal an die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen von den Menschen, mit denen man arbeitet, anpassen. Heute haben wir in unserer Rubrik Spiele für alte Menschen ein Puzzle mit einem eigenem Foto selbst gestaltet. Das Motiv, welches wir gewählt haben ist neutral. Es handelt sich um zwei Kochlöffel. Selbstverständlich sind auch sehr persönliche Motive bei selbst gestalteten Puzzles möglich. Je kleiner die Motive auf dem Foto sind, desto schwieriger wird das Puzzle. Einfache Motive sind daher für die Arbeit mit Menschen mit Demenz besonders geeignet. Das Herstellen dieser Puzzles geht so schnell und ist so einfach, dass man sehr schnell Puzzle für jede Gelegenheit und in jeder Schwierigkeitsstufe zaubern kann. So geht es…

Material:

Passende Fotos als Datei
Drucker
Laminiergerät oder Tonkarton
Schere

Anleitung:

Drucken Sie die Fotos im DIN A4-Format aus (Natürlich können auch mit kleinen Fotos Puzzle hergestellt werden, die Schwierigkeit beim Zusammensetzten steigt dadurch aber deutlich). Laminieren Sie die Fotos. Wenn Sie kein Laminiergerät haben, können Sie die Puzzle stabiler machen, in dem Sie die Fotos auf Tonkarton aufkleben. Der Nachteil ist dann allerdings, dass die Puzzle nicht abwaschbar sind. Gerade in Altenheimen und wenn sich verschiedene Senioren und Menschen mit Demenz mit den Puzzles beschäftigen, hat sich das Laminieren daher bewährt.

Zerschneiden Sie die Fotos nun in die gewünschte Anzahl von Teilen. Fertig ist ein wunderschönes, selbst gestaltetes Puzzle für die Arbeit mit Senioren und Menschen mit Demenz.

TIPP: Wir bewahren unsere selbst gestalteten Puzzle aus Fotos in großen Briefumschlägen auf. Auf die Vorderseite der Briefumschläge schreiben wir das abgebildete Motiv. Wenn man viele selbst gestaltete Puzzle hat, kann man die Briefumschläge wiederum in einer Kiste aufbewahren. So kann kein Teil verloren gehen und man hat die Puzzle für Aktivierungen und Einzelbetreuungen immer schön sortiert und griffbereit.



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Zahlenspiele. Mit Ideen und vielen Beispielen

Spielen macht auch im hohen Alter vielen Senioren noch Freude und bringt vor allem Abwechslung in den Alltag. In der Praxis erleben wir immer wieder, dass sich neben den bekannten Biografiespielen auch Zahlenspiele großer Beliebtheit erfreuen. Zahlenspiele beruhen oft auf einfachen Zahlenkärtchen, die man schnell und fast kostenlos selbst herstellen kann. Wie die Spiele dann weiter ausgeführt oder thematisch gestaltet werden, bedarf ein wenig Kreativität, ist aber auch nicht schwer ;-). Auf mal-alt-werden.de sind bis jetzt über 90 Anleitungen für Seniorenspiele erschienen, darunter auch einige Ideen für Zahlenspiele.

Zahlenspiele einfach selbst gemacht

Zahlenspiele sind beliebte Gedächtnisspiele für Senioren und Menschen mit Demenz. Mehr Informationen über die gängigsten Gedächtnisspiele bekommen Sie hier. Das wohl bekannteste Spiel mit Zahlen bei den heutigen Senioren ist Bingo. Hierbei spielt natürlich der Spannungseffekt eine entscheidende Rolle, da dem oder den Gewinnern oft ein kleiner Preis winkt. Und ein wenig Glück gehört gewiss auch dazu.
Die Zahlen, auf denen die Zahlenspiele mit Zahlenkarten beruhen, sind den Senioren bekannt und überschaubar. Meist werden die Zahlen von 1-9 verwendet. Die gängigsten Zahlenspiele sind Additionspiele, Subtraktionsspiele , Rechenrunden oder Zahlenreihen.
Eine kostenlose Kopiervorlage für Zahlenkarten mit 5 kreativen Ideen für Zahlenspiele finden Sie hier. Eine Anleitung für Zahlenkarten schnell und leicht gemacht können Sie sich hier durchlesen.
Zu den Themen Muscheln und Ostern sind auf mal-alt-werden.de auch schon kreative Zahlenspiele mit weiteren Materialien erschienen. Ein spannendes Spiel, das für gute Unterhaltung in Spielerunden mit Senioren sorgt und bei dem man auch ein wenig Glück braucht, ist Nicht-die-Neun.

Kreative Ideen im Überblick

Damit Sie schnell und einfach, zudem ohne hohen Materialaufwand, Zahlenspiele für Senioren und Menschen mit Demenz selbst herstellen können, haben wir hier unsere grundlegenden Ideen noch einmal für Sie zusammen gefasst. Wenn nicht anders beschrieben, benötigen Sie lediglich Zahlenkarten von 1-9 (in mehrfacher Ausführung)

  1. Addieren
    Die Zahlenkarten werden verdeckt auf einen Stapel gelegt. Man beginnt mit einer beliebigen Ausgangszahl, z.B. der zehn. Die Senioren ziehen reihum eine Karte. Die jeweilige Zahl wird aufaddiert. Unterstützend kann man die aktuelle Zahl auf ein Flipchart schreiben, so können alle Mitspieler jederzeit mitrechnen.
  2. Subtrahieren
    Auch hier wählen Sie, oder die Senioren eine Ausgangszahl. Diese sollte höher sein als bei der Additionsrunde, beispielsweise die 80 oder die Hundert. Die Zahlen, die nun vom Stapel gezogen werden, werden jeweils subtrahiert. Gehen die Zahlen unter Null, wird die entsprechende Zahl addiert, die nächste wieder abgezogen. Ziel ist es, die Zahl Null zu erreichen.
  3. Rechnen
    Fertigen Sie zusätzlich zu den Zahlenkarten Kärtchen mit den Rechenzeichen +, -, und x an. Diese werden auch auf einen Stapel gelegt. Dann legen Sie je einen Stapel mit Zahlen links und rechts neben die Rechenzeichen. Jeder Mitspieler deckt reihum jeweils eine Karte jedes Stapels auf, so dass man eine Rechenaufgabe vor sich liegen hat. Die Aufgabe wird von der Gruppe gemeinsam gelöst.
  4. Zahlen Zuordnen
    Ein Zuordungsspiel, dass Sie mit beliebigen kleinen Gegenständen gestalten können. Ein Beispiel zum Thema Schrauben: Legen Sie Schrauben in verschiedener Anzahl unter Pappbecher. Dazu wird unter einen anderen Becher die passende Zahlenkarte gelegt. So haben Sie jeweils eine Zahlenkarte mit passender Anzahl von Schrauben, die durch Aufdecken zugeordnet werden sollen. Es geht, wie im bekannten Memo-Spiel, reihum. Bei schwächeren Mitspielern können die Zahlenkarten aufgedeckt auf dem Tisch liegen, so dass lediglich die richtige Anzahl Schrauben zugeordnet werden muss.
  5. Wörtersammlung
    Mit Zahlenkarten kann man wunderbar Wortfindungsübungen im Gedächtnistraining kombinieren. Bereiten Sie Aktionskarten vor, z.B. mit „Zählen Sie Zootiere, Blumen, Sportarten, Milchprodukte, Dekorationsartikel, Farben, und, und, und…auf“ und legen sie verdeckt auf einen Stapel. Dazu wird, ebenfalls von einem Stapel, eine Zahlenkarte gezogen, die die Anzahl vorgibt. Die Gruppe sucht nun die entsprechende Anzahl an Begriffen.

Eine Übersicht über die 5 beliebtesten Seniorenspiele und weitere kostenlose Ideen finden Sie hier.

Neue Spiele auf mal-alt-werden.de

Auf mal-alt-werden.de erscheinen regelmäßig neue Spielideen und kostenlose Materialien für Spielerunden mit Senioren und Menschen mit Demenz. Um über Neuigkeiten informiert zu werden, bestellen Sie einfach unseren kostenlosen Newsletter oder folgen Sie uns auf Facebook .



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Das Rauschen des Meeres. Eine Klanggeschichte

Für diese Klanggeschichte zu dem Thema Meer bekommt jeder Teilnehmer einen sogenannten Regenmacher*. Wir stellen Ihnen hier eine bunte Variante vor, die eigentlich in die Rubrik Kinderspielzeug gehört. Dies ist aber, wie wir finden, eine recht ansprechende und vor allem vergleichsweise kostengünstige Version eines Regenmachers.

Die Senioren machen mit dem Regenmacher an den entsprechenden Stellen die passenden Geräusche auf die angegebene Art und Weise. Wir haben übrigens noch viele weitere Geschichten für Senioren in unserem Repertoire.

Regenmacher selbst gestalten

Die Kreativen unter Ihnen können Regenmacher auch leicht selbst machen. Sie benötigen eine leere Stapelchipsrolle, Nägel, Reis, farbiges oder weißes Papier, einen Hammer und flüssigen Klebstoff.
Die Nägel werden spiralenförmig von oben bis unten in die leere Chipsverpackung gehämmert. Dann kommen ca. vier bis fünf Esslöffel Reis in die Rolle. Diese wird mit dem Deckel verschlossen. Damit er gut hält wird der obere Rand mit Klebstoff eingeschmiert und der Deckel damit fest geklebt. Die Rolle wird nun mit dem Papier umwickelt, die Ränder werden auch wieder geklebt. Wer möchte, kann die Rolle außen anschließend mit Finger- oder Acrylfarbe verzieren.

Das Rauschen des Meeres

In unserem Urlaub höre ich immer genau auf das gleichmäßige Rauschen des Meeres wenn wir am Strand spazieren gehen. Wenn ich mir dann das Wassers anschaue ist es oft ein atemberaubendes Gefühl zu sehen, wie weit der Ozean doch reicht. Je nachdem, wie stark der Wind bläst, hört man nur ein ganz leises, gleichmäßiges Rauschen. Es kam aber auch schonmal vor, das die Wellen ganz laut waren und man in dem Rauschen das kräftige Aufschlagen der Wellen auf dem Wasser gehört hat. Da wird mir schon ganz anders wenn ich mir das laute Rauschen des Meeres bei einer Sturmflut ausmale.
Zum Glück habe ich so eine Sturmflut noch nie miterlebt. Für mich gehört das sanfte Rauschen der Wellen zu unserem Strandurlaub dazu. Mein Mann ist lange Zeit gesegelt, für die Segler gehört ein kräftiges Rauschen des Meeres zu einem anständigen Segeltörn dazu. Wenn ich daran denke kommt mir immer das Lied „Wir lieben die Stürme“ in den Kopf. Noch heute summe ich es manchmal wenn das Rauschen der Wellen mal wieder etwas lauter ist.
Meist gehen wir aber ganz gemütlich im Sand spazieren. Das Wasser liegt ruhig am Horizont und das Rauschen ist eher gemächlich und gleichmäßig, genau soviel, dass man weiß, dass es da ist. Ich lasse mir von dem Wasser meine Füße umspielen, nehme die Hand meines Mannes und lasse mich von dem beruhigenden Rauschen des Meeres und dem leichten Wind eine Weile tragen…



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Kalender für Menschen mit Demenz. Mit Ideen zum Selbstgestalten

Kalender können für Menschen mit Demenz eine wichtige Orientierungshilfe sein. Für den Pflege- und Betreuungsalltag, sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich gibt es im Handel mittlerweile ein vielseitiges Angebot. Dieses reicht von Tischkalendern mit einem Spruch und passenden Impulsen für den Tag, über speziell für Senioren gestaltete Abreißkalender als Orientierungshilfe, bis hin zu digitalen Uhren mit einer Kalenderfunktion. In einem unserer früheren Beiträge auf mal-alt-werden.de haben wir schon einmal drei verschiedene Kalender für Menschen mit Demenz für Sie verglichen.

Die richtige Auswahl

Egal für welche Variante von Kalendern für Menschen mit Demenz man sich entscheidet, der Kalender sollte regelmäßig umgestellt werden und das korrekte Datum anzeigen. Viele Menschen, die an Demenz erkrankt sind, haben nur noch diese Art von Orientierungshilfe, da sie sich auf ihr eigenes Zeitgefühl nicht mehr verlassen können. Das gemeinsame Umstellen des Kalenders kann in der stationären Seniorenarbeit und auch in der häuslichen Pflege ein schönes und unterstützendes Ritual sein, mit dem man den Tag beginnen kann.
Je nach Stadium der Demenz oder den Möglichkeiten, die als Orientierungshilfen zur Verfügung stehen, gibt es verschiedene Arten von Kalendern für die man sich in der Seniorenarbeit entscheiden kann. Wie schon erwähnt gibt es digitale Kalender, die von der Uhrzeit bis hin zur Jahreszeit alles angeben. Dann gibt es Kalender, die sich auf den Tag, den Monat, das Jahr und die Jahreszeit beschränken. Ein einfacher Jahreszeitenkalender ist für demenziell erkrankte Menschen die einfachste Form der Orientierungshilfe, die auch nicht überfordert. Ein Kalender mit zu vielen Informationen, die womöglich auch noch schlecht lesbar sind können für manche Senioren eher frustrierend als eine Unterstützung sein.

Kalender für Menschen mit Demenz einfach selbst gestalten

Kalender sollten also in jedem Fall auf die persönlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten von Menschen mit Demenz zugeschnitten bzw. abgestimmt sein. Die einfachste Lösung hierfür ist folglich, die Kalender einfach selbst zu gestalten 😉 Wir zeigen Ihnen anhand der folgenden Beispiele, wie Ihnen das mit wenig Aufwand und kostengünstig gelingt. Einiges kann man auch gut mit den Senioren gemeinsam machen, das fördert einerseits die Aktivität und die motorischen Fähigkeiten, schafft andererseits aber auch einen persönlichen Bezug zu dem fertigen Kalender. Für welche Variante Sie sich entscheiden bleibt Ihnen überlassen. Die Ideen und Materialien lassen sich natürlich auch untereinander mischen oder weiter entwickeln. Ihrer Kreativität sind hier wie immer kein Grenzen gesetzt. Unser komplettes Angebot an Ideen und Vorschlägen für kreative Bastelangebote mit Menschen mit Demenz finden Sie hier.

  1. Jahreszeitenkalender
    Der Jahreszeitenkalender ist wohl die gröbste, aber auch die wichtigste Form der Orientierung im Jahreskreis. Die Jahreszeiten wecken unsere Erinnerungen an früher und helfen uns, Geschehnisse und Ereignisse auf eine gewisse Art und Weise einzuordnen. So wissen wir, dass wir im Winter Weihnachten feiern, im Herbst das Laub von den Bäumen fällt und die Ernte ansteht, viele Familien im Sommer Urlaub machen und wir uns im Frühling über die schönsten Frühlingsblumen freuen dürfen.
    Jahreszeitenkalender kann man mit den Materialien gestalten, die uns in der Natur oder im Alltag begegnen. Am besten hält man eine Wand und/oder ein Regal dafür frei, die man passend zur Jahreszeit schmückt. Als Grundlage können Stoffe in passenden Farben gewählt werden. Getrocknete Blätter, frische Blumen, einen Zweig, den man jahreszeitlich bestücken kann, Muscheln und Sand im Sommer, Figuren, (selbst gemalte oder gebastelte) Bilder und, und, und… Für Menschen mit Demenz sind haptische Erlebnisse besonders wertvoll. Der Kalender darf also gerne berührt werden.
  2. Geburtstagskalender
    Geburtstage sind auch eine Möglichkeit, mit deren Hife man sich im Jahr orientieren kann. Ob die Geburtstage der eigenen Familie oder die der Mitbewohner in Senioreneinrichtungen, die folgenede Idee sieht nicht nur gut aus, sie ist auch einen Form der Wertschätzung und kann das Gemeinschaftsgefühl bzw. das Gefühl der Zusammengehörigkeit stärken. Auch hier wäre es schön, wenn man ihn in ansprechender Größe gestalten könnte. Sie benötigen Tonkarton in verschiedenen Fareben und Fotos der Geburtstagskinder.
    Zuerst wird ein großer Baum auf braunem Tonkarton aufgezeichnet, ausgeschnitten und an der Wand befestigt. Anschließend werden Blätter in vier verschiedenen Farben (z.B. Frühling – grün, Sommer – gelb, Herbst – orange, Winter – dunkelblau) ausgeschnitten und nach Farben sortiert von links nach rechts an den Baum gehängt. Der Baum durchwandert sozusagen von links nach rechts alle vier Jahreszeiten. Nun können die einzelnen Fotos der Geburtstagskinder der Jahreszeit entsprechend auf die Blätter geklebt werden. Wer möchte, kann die Geburtsdaten selbst noch unter die Fotos schreiben.
  3. Tafelkalender
    Diesen Kalender für Menschen mit Demenz aus Holz* kann man auch leicht selbst nachmachen. Besonders Männer haben vielleicht Freude an Laubsägearbeiten (wenn möglich) oder am anschließenden Schleifen. Die Karten können aber auch einfach aus dicker Pappe bedruckt oder bemalt und einlaminiert werden. Als Haken dienen Holzdübel oder einfache abgerundete Nägel. Die jahreszeitlichen Bilder können von den Senioren in Mal- oder Bastelangeboten selbst bemalt werden. Je mehr es sind, desto öfter kann man die Bilder austauschen, so kann jeder einen persönlichen Teil zum Kalender beitragen
  4. Adventskalender
    Adventskalender sind ganz besondere Kalender, die ganz persönliche und wertvolle Gefühle und Gedanken in uns hervorrufen. Auch Erwachsene freuen sich noch über diese Momente, in denen man im Herzen noch einmal Kind sein darf. Die Adventskalender begleiten uns durch die besinnliche Vorweihnachtszeit und schenken Tag für Tag kleine Momente der Freude. Auch diese Kalender lassen sich ganz einfach selbst machen. Und insbesondere persönlich gestaltete Adventskalender sind doch auch etwas ganz besonderes, oder? Als „Geschenk“ reicht ein schönes Gedicht, ein Spruch, eine Geschichte, ein Bild, ein Stück Schokolade oder eine kleien Kerze, die man gemeinsam anzünden kann. Im stationären Bereich bieten sich Kalender für eine Gruppe an, von dem jeder der Senioren in der Adventszeit ein Türchen aufmachen darf. Eine Idee für einen selbst gemachten Adventskalender für Menschen mit Demenz finden Sie hier.

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Aktivierung in der Altenpflege: Holzarbeiten ohne Verletzungsgefahr

Holzarbeiten sind insbesondere bei männlichen Senioren eine beliebte Form der Aktivierung in der Altenpflege . Ob Sägen, Raspeln, Feilen, Schmirgeln, Hämmern oder Schrauben…viele Männer sind von klein auf mit selbstständigen handwerklichen Tätigkeiten groß geworden und haben ihr Handwerk auch lange Zeit gut beherrscht.
So kann man natürlich die Männer auch mit dem großen Thema Handwerk bzw. Holzarbeiten in der Altenpflege gut erreichen. Aufgrund der kognitiven, motorischen und sensorischen Einschränkungen, die das Alter mit sich bringt, sollte man das Angebot an Holzarbeiten in den Aktivierungen jedoch an die speziellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren anpassen, um Verletzungen vorzubeugen.
Wir stellen Ihnen heute einige Ideen für Holzarbeiten vor, die Sie gut als Aktivierung in der Altenpflege einsetzen können. Ganz ausschließen kann man eine Verletzungsgefahr nicht. Passen Sie die Tätigkeit an die Fähigkeiten Ihrer Teilnehmer an und beschränken Sie sich bei Menschen mit stärkeren motorischen Einschränkungen auf das Schleifen und Leimen.

 

  • Laubsägearbeiten
    Laubsägearbeiten sind die Klassiker wenn es um Holzarbeiten geht. Das selbstständige Sägen mit der Laubsäge ist allerdings in der Altenpflege nicht mehr zu empfehlen. Hier ist die Verletzungsgefahr einfach zu groß und alleine die Kraftregulierung für ein „entspanntes“ Sägen würde eine zu hohe Frustrationtoleranz voraussetzen.
    Das Glatt-Schleifen geht aber gut! Mittlerweile gibt es im Handel viele verschiedene vorgestanzte Motive aus Sperrholz, die man in Aktivierungen rund ums Handwerken mit den Teilnehmern glatt schleifen kann. Verteilen Sie dazu einfach Schleifpapier mit unterschiedlicher Körnung unter den Senioren. Mit Schmetterlingsmotiven erreichen Sie auch die Damen 😉
    Anschließend können die fertigen, glatten Laubsägearbeiten beispielsweise mit Acrylfarben bemalt und später aufgehangen werden.
  • Schrauben
    Diese Aktivierung bedarf ein wenig mehr an Vorbereitung, die Zeit lohnt sich aber. Bohren Sie Holzklötze mit einem Hand- oder Akkubohrer vor. Verteilen Sie die Holzklötze, Schraubendreher und Schrauben, die ein wenig größer als die Bohrungen sind, an die Teilnehmer der Aktivierung. Nun können die Schrauben mit Hilfe der Schraubendreher in die Löcher gebohrt werden.
    Für das Auge kann man die Löcher in Form eines Motives anordnen, so entstehen kreative „Schraubenbilder“
  • Hämmern
    Ähnlich funktionieren auch Holzarbeiten mit Hammer und Nagel. Bohren Sie einige Vertiefungen in Holzklötze, damit die Nägel nicht abrutschen können. Hierbei hat es sich bewährt, etwas größere Nägel zu nehmen, die leichter zu greifen sind.
    Die Senioren hämmern die Nägel in die Vertiefungen.



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2 Spiele für das Gedächtnis einfach selber machen!

Das Gedächtnis zu trainieren macht Spaß und hält fit. Am schönsten finde ich es immer, wenn man das Material und die Spiele selber machen kann. Das ist meistens gar nicht so schwer. 2 Gedächtnisspiele , die man ganz einfach selbst machen kann, möchte ich Ihnen an dieser Stelle gerne vorstellen. Am schönsten finde ich es, wenn man seiner Fantasie freien Lauf lässt und sich mit Kreativität ans Werk macht. Meiner Erfahrung nach werden die selbst gemachten Spiele auch am liebsten eingesetzt. Da steckt einfach Mühe drin.

  1. Abwechslungsreiche Memory-Variationen. Memory ist der Klassiker unter den Gedächtnisspielen. Schon die Kleinsten haben Spaß an dem Spiel und für Menschen mit Demenz lassen sich die Regeln sehr gut vereinfachen. Es gibt Blanko-Memorykarten* mit denen man gut arbeiten kann, aber einfaches Tonpapier tut es oft auch. In der Seniorenarbeit hat es sich auch bewährt mit laminierten Karten zu arbeiten- die Karten können so auf ganz einfachem Papier gestaltet werden und sind hinterher abwischbar. Besonder schön finde ich die Idee ein Fotomemory mit eigenen Erinnerungen zu gestalten- Biografieorientierter geht es nicht (hierfür kann man auch passende Sets kaufen, bei denen man die Karten dann einfach druckt: Foto Memo – mit eigenen Bildern*). Memorys eignen sich auch hervorragend um die Sinne anzusprechen. Ein Fühlmemory kann gestaltet werden in dem unterschiedliche Stoffe (Tipp: Nutzen Sie auch Stoffreste) in Glasdeckel geklebt werden. Kleine Joghurtbecher, die mit unterschiedlichem Material (Reis, Nudeln, Erbsen, Münzen…) gefüllt sind können mit Transparentpapier und einem Gummiband wieder verschlossen werden und so als Hörmemory dienen.
  2. Ergänzungskarten. Keiner der mit Senioren arbeitet kommt an Karten mit Sprichwörtern zum Vervollständigen vorbei. Die Karten können gekauft werden (zum Beispiel hier*) oder ganz einfach selbst gemacht werden. Doch die Möglichkeiten gehen weit über Sprichwörter hinaus. Auch andere Dinge können von vielen Senioren intuitv ergänzt werden. Wie wäre es mit Karten mit: Gegensätzen, Werbesprüchen, Liedtiteln, Zwillingswörtern, Reimwörtern oder was Ihnen sonst noch so einfällt?



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Aktivierung in der Altenpflege zum Muttertag: 5 Ideen

Wie in jedem Jahr steht bald im Mai der Muttertag wieder vor der Tür. Dann dreht sich auch bei der Aktivierung in der Altenpflege alles um Blumen, Herzen, Torten und Grußkarten mit netten Worten für die liebe Mutti…
Wir stellen Ihnen heute fünf Ideen für die Aktivierung von Senioren und Menschen mit Demenz rund um das Thema Muttertag vor.

Muttertagsherzen
Zeichnen Sie Herzen in verschiedenen Größen auf Tonkarton in unterschiedlichen Farben auf. Die Senioren suchen sich die Herzen aus, die ihnen am besten gefallen, und schneiden sie aus. Nun stanzen Sie mit einem Locher oben in die Mitte jedes Herzens ein Loch zum Aufhängen und ziehen einen Faden hindurch.
Nun sind ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt: Hängen sie die Herzen mit den Senioren gemeinsam auf. Einzeln am Fenster oder unter der Decke oder mehrere Herzen zusammen als Mobilé.

Muttertagstorte
Rühren Sie mit den Senioren gemeinsam einen Kuchenteig nach Rezept an. Das kann ein klassischer, fester Nuss-, Zitronen- oder Marmorkuchen, oder ein einfacher Sandkuchenteig sein. Der Teig wird in einer Springform gebacken. Nach dem Abkühlen werden zwei Becher Sahne mit Sahnefest steif geschlagen und auf dem Kuchen verteilt. Im Anschluss werden frische Erdbeeren oder (aufgetaute) Himbeeren in Form eines Herzens auf die Sahne gesetzt.
Dafür können Sie ganz einfach eine Negativ-Schablone eines Herzens anfertigen, ein normales Blatt Papier genügt völlig. Legen Sie den so entstandenen Rahmen auf die Sahne. Nun wird die Schablone mit den Früchten ausgelegt und das Papier im Anschluss einfach nach oben weg genommen.

Blumen zum Muttertag
Es müssen nicht immer gekaufte Blumen sein. Gehen Sie mit den Senioren raus in den Garten oder auf einen Feldweg. Pflücken Sie gemeinsam schöne Frühlingsblumen und/oder wilde Blumen und ordnen sie zu einem schönen Strauß. In einer schönen Vase an einem belebten Ort erinnern die Blumen an den einen oder anderen Muttertag aus der Vergangenheit und an das schöne Erlebnis des Blumenpflückens in der Natur.

Muttertagsgedichte zum Mitsprechen
Werden Sie zum Dichter und schreiben Mitsprechgedichte für die Senioren zum Thema Muttertag. Lesen sie die Gedichte zum Beispiel nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken vor. So haben Sie eine gelungene Aktivierung, die Spaß macht, die Sinne anregt und gleichzeitig das Gedächtnis trainiert.
Ein Beispiel für ein Mitsprechgedicht zum Thema Muttertag finden Sie hier

Lieder zum Muttertag
Singen Sie zusammen beliebte Volkslieder, in denen Mütter vorkommen…
Zum Beispiel:
Hänschen klein
Kommt ein Vogel geflogen
Es war eine Mutter
Schlaf‘ Kindlein, schlaf‘
Mutter



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Beschäftigungsmaterial für Menschen mit Demenz. 3 Kleinigkeiten einfach selber herstellen.

Beschäftigungsmaterial für Menschen mit Demenz muss nicht immer teuer sein oder DIE neue Innovation. Oft reicht das ganz einfache, alltägliche, das den Betroffenen Freude bereitet und zu Beschäftigung animiert. Die Hauptsache ist, dass die Beschäftigungsmaterialien einen persönlichen Bezug zur Biografie der Senioren haben und in irgendeiner Art und Weise einen Aufforderungscharakter haben.
Wir stellen Ihnen heute drei Beschäftigungsmaterialien für Menschen mit Demenz vor, die Sie einfach und für wenig Geld selber herstellen können.

  1. Fotokisten
    Fotokisten sind eine wunderbare Form der Beschäftigung für Menschen mit Demenz. Man kann gemütlich darin kramen und in Erinnerungen schwelgen. Wenn Sie die Möglichkeit haben machen Sie Fotos von einzelnen persönlichen Gegenständen der Senioren. Alternativ nehmen Sie Gegenstände aus dem Alltag, diese sollten dann aber auch einen Bezug zur Lebenswelt der Betroffenen haben. Ein Geschirr mit Blümchendekor von früher bietet sich beispielsweise besser an als die aktuelle Kollektion einer namenhaften Porzellanmanufaktur.
    Die Fotokisten eignen sich zum einen als Beschäftigung für Zwischendurch. Besonders die Hände haben beim Kramen eine für Menschen mit Demenz wichtige Aufgabe, die auf viele Betroffene beruhigend wirken kann. Zum anderen haben Sie Material für Biografiegespräche oder Übungen für das Gedächtnistraining. Kisten mit Fotos von nicht persönlichen Gegenständen eignen sich auch gut für Gruppenstunden.
  2. Krimskrams-Körbchen
    Spontan fallen mir da Nähkörbchen ein. Sie sind gefüllt mit allerlei anregegenden kleinen Materialien, die an früher erinnern. Lediglich die spitzen Nadeln und Scheren sollte man weglassen, aber das versteht sich denke ich von selbst 😉
    Ein Nähkörbchen als Aufbewahrung wäre natürlich schön. Ein normales kleines Körbchen eignet sich aber fast genauso gut. Abdecken können Sie es mit einem kleinen Deckchen oder Küchenhandtuch, das erhöht den Aufforderungscharakter zu Beginn der Beschäftigung. Als Inhalt eignen sich beispielsweise volle und leere Garnrollen oder -spulen, Wollknäule, Häkel- und Stricknadeln, Stoffreste, ein Maßband, Knöpfe in verschiedenen Größen, Formen und Farben, ein Handarbeitsheftchen, und, und, und…
    Für die Herren der Schöpfung bereiten Sie Körbchen mit kleinen Gegenständen vor, die sich in deren Biografie wiederspiegeln, das könnten zum Beispiel sein: Autoschlüssel, Schlüsseletui, Geldbörse mit Münzen, Bierdeckel, Flaschenöffner, Kronkorken, Weinkorken, Gartenhandschuhe, Döschen mit Büroklammern, Kugelschreiber, Schraubenzieher usw.
    Achten Sie bei den kleinen Gegenständen darauf, dass sie nicht in den Mund genommen werden. Ansonsten verzichten Sie ganz darauf, wenn Sie sich nicht sicher sind und nehmen entsprechend größere Materialien
  3. Sprichwortkarten
    Keine Innovation aber DER Klassiker und mit die beliebteste Form der Beschäftigung der heutigen Senioren. Ob Sprichwörter vorwärts oder rückwärts vervollständigt, verfremdet oder umschrieben, es macht einfach vielen Freude und die Erfolgserlebnisse sind fast garantiert. Sprichwortkarten können Sie ganz einfach selbst herstellen und im Gegensatz zu gekauften Spielkarten wählen Sie die Sprichwörter selber. Als Grundlage nehmen Sie Karteikarten oder schneiden Karten aus Tonkarton aus. Drucken Sie Sprichwörter aus und kleben den ersten Teil auf die Vorder- und den zweiten Teil auf die Rückseite der Karten. Die Sprichwörter können thematisch sortiert oder bunt gemischt sein, je nachdem, wie Sie sie einsetzen möchten. Laminieren Sie die Karten, dann haben sie länger etwas davon.



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Unser Tipp: Wie sie klassische Spiele für Menschen mit Demenz vereinfachen können!

Spiele, die speziell an die Bedürfnisse und Ressourcen von demenziell veränderten Menschen angepasst sind, gibt es mittlerweile einige auf dem Markt. Doch was ist mit den Klassikern, die auch früher schon gerne gespielt wurden? Eine Demenzerkrankung muss nicht immer unbedingt bedeuten, dass man sich vollkommen von allem „Normalen“ aus seinem Leben verabschieden muss.
Die klassischen Spiele, wie „Mensch ärgere dich nicht“, „Mikado“, „Kniffeln“, oder „Memory“, kann man schnell und mit einfachen Mitteln für Menschen mit Demenz abwandeln.
Grundsätzlich sollten diese Spiele für alte Menschen an die Sinneseinschränkungen angepasst werden, die das Alter sowieso mit sich bringt. Beim Spielen sind das Einschränkungen in der Sehfähigkeit und der Fein- bzw. Handmotorik. Beim demenziellen Erkrankungen kommen außerdem noch eine reduzierte Aufmerksamkeitsspanne und eine kürzere Ausdauer hinzu. Zudem kann das Gehirn keine komplexen Aufgaben mehr bewältigen.

Wir zeigen Ihnen anhand einiger Beispiele Möglichkeiten auf, wie Sie klassische Spiele vereinfachen können um sie trotzdem noch mit Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, spielen zu können:

  1.  Mensch ärgere dich nicht
    Die Püppchen des klassischen „Mensch-ärgere-dich-nicht“ sind für viele Senioren schlecht zu greifen. Das Spielfeld ist zu unübersichtlich und oft dauert das Spiel einfach viel zu lange.
    Gestalten Sie ihr eigenes Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel.Sie benötigen:
    Einen großen Bogen Tonkarton
    Deckel von Weichspülern bzw. Flüssigwaschmittel in vier verschiedenen Farben, je Farbe zwei
    Tonkarton in fünf Farben, vier davon je in der Farbe der Deckel
    Schere, Klebstoff
    Einen ZahlenwürfelDie Deckel sind die Spielfiguren. Schneiden Sie aus dem Tonkarton Spielfelder in einer Farbe aus und kleben das klassische Laufmuster auf den Bogen Tonkarton. Die Felder sollten etwas größer sein als der Durchmesser der Deckel. An die vier Ecken kommen jeweils zwei Felder als Häuschen, passend zur jeweiligen Deckelfarbe. Das Gleiche im Ziel.
    Spielen Sie mit vereinfachten Regeln: Man darf bei jeder Zahl raussetzen, es wird nicht rausgeschmissen und man kann mit jeder Zahl ins Ziel einlaufen, die restlichen Schritte verfallen einfach. Mit nur einer Spielfigur geht es noch schneller.
  2. Mikado
    Spielen Sie eine abgewandelte Variante des Mikado mit Kochlöffeln. Alterativ eignen sich auch zurecht gesägte Bambusstöcke oder, für die besonders Naturverbundenen, Zweige, die Sie vorher mit den Senioren gemeinsam auf einem Waldspaziergang sammeln können. Im Folgenden beziehen wir uns auf die Kochlöffel, die Variante mit Zweigen oder Bambus funktioniert aber genauso.Stellen Sie ca. 10 Kochlöffel aufrecht in einen großen Topf oder auf ein Tablett und lassen sie fallen. Nun wird reihum jeweils ein Kochlöffel aus dem Haufen gezogen, ohne dass die anderen Löffel wackeln. Als Erweiterung können Sie mit Acrylfarben einen bunten Kringel auf den Stiel malen und den verschiedenen Farben Zahlen zuordnen, z.B. 10, 20, 30, 40, 50. Die Zahlenwerte werden im Anschluss an das Spiel zusammen mit den Namen der Mitspieler in ein Tabelle eingetragen und addiert.
  3. Kniffeln
    Beim klassischen Kniffeln müssen bestimmte Zahlenkombinationen erwürfelt werden. Wir machen daraus eine vereinfachte Variante mit Farbwürfeln. Bereiten Sie Kärtchen aus Tonkarton vor, ca. Din A6 groß. Schneiden Sie Punkte in den Farben der Farbürfel aus und kleben Sie je drei Punkte in verschiedenen Kombinationen auf die Kärtchen. Jeder Mitspieler bekommt eine Farbkarte. Gewürfelt wrd mit einem Würfelbecher und fünf Würfeln. Jeder Teilnehmer hat wie bei der klassischen Variante pro Zug drei Würfe. Entspricht die Farbe auf dem Würfel der auf der Karte, wird der Würfel auf den passenden Kreis gelegt. Ziel ist es, in einem Zug die drei passenden Farben zu würfeln.
  4.  Memory
    Es gibt eine Menge Möglichkeiten, Zuordnungsspiele für Menschen mit Demenz zu gestalten. Grundsätzlich sollte man weniger Karten nehmen als bei der klassischen Variante vorhanden sind. Dann ist es auch immer eine gute Hilfe, auf dem Tisch schonmal eine Karte des jeweiligen Pärchens aufzudecken. So muss nur noch die Zweite gefunden werden.
    Zuordnungsspiele können Sie für Menschen mit Demenz auch auf vielerlei Weise selbst gestalten:
    Sprichwörter: Drucken Sie Sprichwörter aus, zerschneiden sie (sinnvoll) und kleben beide Teile auf je eine Karte. Nun soll das Sprichwort richtig zusammengesetzt werden
    Beliebte Volkslieder: Teilen Sie Titel von beliebten Schlagern oder Volksliedern, die zugeordnet werden sollen
    Berühmte Paare im Märchen/in Geschichten: Hänsel und Gretel, Schneewittchen und die sieben Zwerge, Pünktchen und Anton, Hanni und Nanni, Der Wolf und die sieben Geisslein, und, und, und… Trennen Sie die Paare nach dem UND. Die Senioren bringen nun die Pärchen wieder zusammen.
    Fühlmemory: Verstecken Sie jeweils zwei gleiche Gegenstände in je einem Socken. Die Gegenstände sollen nur durch Ertasten zugeordnet werden.
    Geräuschememory: Füllen Sie kleine Plastikbecher, z.B. Joghurtbecher mit verschiedenen Materialien. Durch Schütteln soll nun herausgefunden werden, welche Becher zusammen gehören.



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