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Schmetterlinge basteln. Ganz leicht mit Kartoffeldruck und ohne schnitzen

In unserer Reihe „Schmetterlinge basteln“ stellen wir Ihnen heute eine Bastelarbeit vor, die mit Kartoffeldruck gestaltet worden ist. Uns und unserer Seniorengruppe hat das Drucken sehr viel Freude bereitet. Das Prinzip ist ganz einfach und die einzelnen Handgriffe sind leicht umzusetzen, somit ist diese Bastelidee auch für das Basteln mit Menschen mit Demenz geeignet.
Das Prinzip Kartoffeldruck ist vielen wahrscheinlich bekannt. Die Kartoffel selbst sind ein gutes Mittel für die Biografiearbeit. Vielen Senioren fällt sofort eine Geschichte ein, die sie zu der Kartoffel, die sie in der Hand halten, erzählen möchten. Diese Geschichten sind natürlich jederzeit herzlich willkommen! Schauen wir uns aber nun zuerst die Bastelanleitung an…

Schmetterlinge basteln. Ganz leicht mit Kartoffeldruck und ohne schnitzen

Sie benötigen diese Materialien:
Kleine Kartoffeln, wenn möglich Exemplare, die etwas gebogen und/oder schmaler sind
Acrylfarben, alternativ Finger- oder Wasserfarben
Pappteller
Kleine oder große Keilrahmen, Tonkarton oder Papier
Schälmesser und Schneidebrettchen
Küchenpapier
evtl. Pinsel

Und so wird gedruckt

Bereiten Sie für jeden Teilnehmer einen Fläche vor, auf die die Schmetterlinge gedruckt werden können. Das könnte ein Keilrahmen sein, Pappe im Format DIN A3 oder DIN A4 oder ein Blatt Papier. Geben Sie die Farbe auf einen Pappteller, je nach Ressourcen der Senioren entweder erst einmal nur einen Farbton oder gleich mehrere.
Dann werden die Kartoffeln einmal in der Mitte durchgeschnitten und mit einem Küchenpapier trockengetupft. Für den Druck können die Kartoffelhälften einfach vorsichtig in die Farben gedrückt werden oder die Farbe wird mithilfe eines Pinsels aufgetragen. Nun werden die Kartoffeln mit der langen gebogenen Seite nach innen auf den Untergrund gedrückt, so dass die typische Form der Schmetterlingsflügel entsteht. Nach dem Trocknen können mit wenigen Pinselstrichen der Körper und die Fühler der Schmetterlinge ergänzt werden, das muss aber nicht unbedingt sein.
Fitte Senioren können ihrer Kreativität freien Lauf lassen und mit den Farben experimentieren. Ein Flügel in drei oder mehr Farben sieht auch sehr hübsch aus!
Wenn Sie mit Menschen mit Demenz basteln, verwenden Sie keine Acrylfarben, sondern Fingerfarben oder Wasserfarben (die müssen allerdings mit dem Pinsel aufgetragen werden und mit möglichst wenig Wasser) – beide Farben sind wasserlöslich.

Ein Tipp zum Schluss: Wenn Sie selbst gemachte Geburtstagskarten basteln möchten, dann nutzen sie doch die hier beschriebene Technik des Kartoffeldrucks. Drucken Sie einfach einen Schmetterling auf eine Klappkarte und schreiben Sie einen Geburtstagsspruch dazu – fertig!



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Spiele für Senioren selbst gemacht! Mensch-ärgere-dich-nicht aus Klopapierrollen

Auch wenn vielleicht nicht alle der heutige Senioren das Spiel „Mensch-ärgere-dich-nicht“ aus ihrer frühen Kindheit kennen, gehört es dennoch zu den beliebtesten Spielen in Beschäftigungsangeboten für ältere Menschen. Bei vielen Mitspielern wir der ganz natürliche Ehrgeiz geweckt, gewinnen zu wollen. Andere widerum, erinnern sich an frühere Spielerunden mit Freunden oder in der Familie, und fangen an zu erzählen wie viel Glück oder Pech sie zu der Zeit bei dem Spiel hatten.

Das Mensch-ärgere-dich-nicht Spiel wird also erfahrungsgemäß häufig gerne angenommen. Lediglich mit den kleinen Püppchen und beim Würfeln haben viele der Mitspieler mit zunehmendem Alter Schwierigkeiten, da das Erkennen der Augen auf dem Würfel und das Ziehen mit den Püppchen aufgrund von Einschränkungen beim Sehen und in der Feinmotorik mit viel Anstreungungen verbunden sind.
Wir stellen Ihnen heute eine Idee vor, wie man ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel für Seniorengruppen aus Tonkarton und einfachen Klopapierrollen ganz leicht nachbasteln kann. Das Basteln kann sogar von den Senioren in Kleingruppen selbst übernommen werden.

Spiele für Senioren selbst gemacht! Mensch-ärgere-dich-nicht aus Klopapierrollen

Sie benötigen:
Leere Klopapier-Rollen (für die klassische Variante 16 Stück)
farbiges Papier (vier unterschiedliche Farben)
Klebstoff, Klebeband
zwei Bögen farbigen Tonkarton für das „Spielbrett“
Tonkarton in weiß oder grau für die Spielfelder

Für die Spielfiguren halbieren Sie ein farbiges DIN A4 Blatt in der Mitte und umwickeln mit je einer Hälfte eine der Klopapier-Rollen. Den Anfang und das Ende können Sie jeweils mit etwas Klebstoff fixieren. Die Enden oben und unten werden einfach umgeschlagen und festgedrückt. Für die klassische Variante des Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiels benötigen Sie von jeder Farbe vier Figuren.

Für das Spielbrett setzen Sie die beiden Bögen Tonkarton an der langen Seite zusammen und fixieren diese auf der Rückseite mit einem Klebeband (an der „Naht“ lässt sich das Spielbrett auch gut zusammenklappen und platzsparend verstauen). Nun schneiden Sie Kreise für die Spielfelder aus, die einen etwas größeren Durchmesser als die Klopapier-Rollen haben und kleben sie auf das Spielbrett. Zur besseren Orientierung schneidet man die Start- und Zielfelder in der jeweiligen Farbe der Spielfiguren aus. Zu Beginn werden die Klopapier-Rollen, also die Spielfiguren neben das Spielbrett gestellt.

Wir empfehlen für das Spielen selbst, einen größeren Würfel zu nutzen, z.B. einen etwas größeren Holzwürfel. Alternativ hat es sich beim Spielen mit Menschen mit Demenz bewährt einen Würfel in ein durchsichtiges (Marmeladen-) Glas mit Schraubverschluss zu legen und den Würfel durch Schütteln des Glases zu bewegen. Es zählen die Würfelaugen, die oben liegen.
Wenn Sie Mensch-ärgere-dich-nicht als Bewegungsspiel spielen möchten, dann gestalten Sie einfach einen Aktivierungswürfel als Zahlenwürfel und lassen Sie die Senioren im Stehen oder Sitzen, z.B. in einem Stuhlkreis, würfeln. Um die Spieldauer zu verkürzen, kann man auch mit nur jeweils zwei anstellen von vier Spielfiguren spielen.



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Puzzle selbst gestalten. Mit Postkarten!

Puzzle selbst gestalten ist ganz einfach und Puzzles sind beliebte Spiele für alte Menschen . Einige Möglichkeiten, wie Sie Puzzle für die Arbeit mit Senioren und Menschen mit Demenz selbst gestalten können, haben wir Ihnen hier auf Mal-alt-werden.de schon vorgestellt. Zwei Beispiele: So stellen Sie Puzzle mit eigenen Bildern oder Fotos her und eine Anleitung um Puzzle mit Eisstielen selbst herzustellen. Eine ganz einfache Variante mit Postkarten, möchten wir Ihnen heute vorstellen.

Material

Postkarten
Schere*

Anleitung

Nehmen Sie die Postkarte und schneiden Sie sie in beliebig viele Teile. Durch die Anzahl der Teile, kann die Schwierigkeit variiert werden. Die Schwierigkeit bei diesem selbst gestalteten Puzzle steigt mit der Anzahl der Teile. Eine weitere Möglichkeit die Schwierigkeit zu steigern ist es, mehrere Postkarten zu zerschneiden und die Teile der verschiedenen Postkarten durcheinander zu mischen. Mit mehreren Postkarten ist das Puzzle widerum einfacher, wenn die Motive der Karten sich stark unterscheiden. Kniffliger ist es, wenn die Motive der Postkarten ähnlich sind. Für Menschen mit Demenz wird die es häufig reichen, wenn die Postkarte in zwei oder drei Teile geteilt wird. Ein Puzzle soll ja nicht überfordern und deprimieren, sondern Spaß machen und Erfolgserlebnisse ermöglichen. Die Puzzles werden haltbarer, wenn die Postkarten zusätzlich laminiert werden.

Auswahl der Postkarten

Natürlich wird es sich in den wenigsten Fällen lohnen, extra für die Herstellung von selbst gestalteten Puzzles Postkarten zu kaufen. Auch Postkarten, die einen hohen persönlichen Wert haben, eignen sich eher nicht zum Zerschneiden. Trotzdem hat man manchmal Glück und kann die Auswahl der Postkarten-Motive an die Biografie der Menschen anpassen. Beispiel: Motive des Heimatortes.

Variante

Die Postkarten-Puzzle sind den selbst gestalteten Puzzles mit Fotos sehr ähnlich. In der Praxis haben sich auch Kalender als wahre Fundgrube für selbst gestaltete Puzzle heraus gestellt. Die Motive der Kalenderblätter werden dafür genau so zerschnitten, wie die Fotos oder die Postkarten. Damit die Motive griffiger werden, muss auf das Laminieren mit einem Laminiergerät zurück gegriffen werden. Alternativ können die Motive der Kalenderblätter vor dem Zerschneiden auch auf Tonkarton geklebt werden.



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Salzteig backen- So gelingt es ganz einfach!

Salzteig ist für uns aus den kreativen Bastelangeboten in der Seniorenarbeit nicht mehr wegzudenken. Er ist schnell und einfach gemacht, relativ kostengünstig, regt die Wahrnehmung an, fördert die motorischen Fähigkeiten und die Beweglichkeit und man kann daraus fast alles herstellen.

Das Grundrezept für Salzteig

Das Grundrezept für Salzteig ist nicht schwer und die benötigten Zutaten halten sich in Grenzen. Für zwei bis drei Personen (je nach Fähigkeiten und Ausdauer der Teilnehmer und Größe der Formen zw. Figuren) benötigt man:

1,5 Tassen Mehl
0,5 Tassen Speisestärke
1 Tasse Salz
1 Tasse Wasser
1 El Öl

außerdem braucht man
eine Rührschüssel
Esslöffel
Tasse
Nudelholz
Schaschlikstäbchen
Backblech und Backpapier

und ggfs. noch
Ausstechförmchen, Wasserfarben oder Acrylfarben, farbiges Band (Geschenkband, Bast, Paketband…) und weitere beliebige Naturmaterialien als Ergänzung oder für die Verzierung.
Die Zutaten mischen und zu einem glatten Teig verkneten. Dann den Teig wie beim Plätzchen backen ausrollen und Formen ausstechen oder Figuren etc.mit den Händen modellieren. Dabei ggfs. die Hände und die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die fertigen Figuren darauf legen. Mit Schaschlikstäbchen können Vertiefungen oder Verzierungen in den Teig geritzt werden. Möchte man die fertigen Werke aufhängen oder als Geschenkanhänger verwenden sollte man unbedingt vor dem Trocknen ein entsprechendes Loch für einen Faden oder Geschenkband denken – einfach den Teig mit dem Schaschlickstab durchstechen. Den fertig modellierten Salzteig ein bis zwei Tage an der Luft trocknen lassen und dann bei 150°C ca. 1 Stunde backen.
Wenn die gebackenen Formen und Figuren vollständig getrocknet sind, können sie bemalt werden. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt! Nach dem Bemalen erneut gut trocknen lassen. Mit Klarlack bepinselt oder besprüht halten die fertigen Werke aus Salzteig besonders lange.
Zum Schluss können Bänder oder ein Faden durch die Löcher gezogen werden. Fertig!

Salzteig in der Seniorenarbeit

Salzteig ist ein durchaus dankbares Material für Bastelangebote in der Seniorenarbeit, zudem ist es recht vielseitig was die Gestaltungsmöglichkeiten angeht. Fertiger Salzteig kann außerdem ein tolles Element sein, mit dem man die Wahrnehmung der Senioren anregen kann. Insbesondere demenziell veränderte Menschen im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung profitieren von gezielten äußeren sensorischen Reizen.
Die Herstellung des Teiges und die anschließende Gestaltung besonderer Formen oder einzelner Figuren sind gute Übungen für die Aufmerksamkeit, die Koordination der Hände und die Hand-Auge-Koordination. Das Kneten des Teiges fördert Bewegungen im ganzen Körper und kräftigt die Muskeln. Zusätzlich wird die Hand- bzw. Feinmotorik trainiert.
Bei der Verwendung von Salzteig sollte man zudem die biografischen Aspekte nicht unterschätzen. Außer der Tatsache, dass man lieber nicht davon nascht, erinnert das Kneten des Teiges doch sehr an die Herstellung eines Mürbeteiges beim Kuchen backen. Sticht man dann in der Vorweihnachtzeit noch Plätzchen aus Salzteig für die Dekoration im Advent aus, kommt man dem Plätzchen backen schon recht nahe. Eine Idee für einen weihnachtlichen Plätzchenteller aus Salzteig finden Sie hier.
An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass man, neben den vielen Möglichkeiten und Vorteilen, die Salzteig in der Seniorenarbeit bietet, sehr genau hinschauen sollte, mit wem man was machen kann. Besonders das Teig herstellen und Plätzchen ausstechen kann viele demenziell veränderte Menschen im fortgeschrittenen Stadium dazu verleiten, den Teig oder die fertig verzierten Plätzchen probieren zu wollen. Wenn man das Probieren untersagt oder die Plätzchen auf einmal komplett versalzen schmecken kann das zu Verwirrung, Frustration und Unsicherheit bei den Betroffenen führen. Wägen Sie deshalb unbedingt gut ab und verändern Sie das Angebot gegebenenfalls.
Der Winter als Jahreszeit bzw. die Vorweihnachtszeit sind natürlich für Arbeiten mit Salzteig prädestiniert. Eine Idee für einen wunderbaren selbstgemachten Sternenhimmel oder eine 10-Minuten-Aktivierung zu dem Thema Sterne in der Adventszeit, in der wir auch mit Salzteig gearbeitet haben, können Sie sich unter der jeweiligen Verlinkung anschauen.
Es gibt aber weitaus mehr Möglichkeiten und Ideen für Dinge, die man aus Salzteig hestellen kann. Um eine Alternative zu frischem Obst und Gemüse oder Backwaren für Aktivierungen mit Senioren und Menschen mit Demenz zu haben, habe wir einige Lebensmittel aus Salzteig für unsere Aktivierungskisten selbst hergestellt. Man schafft es eben nicht immer mal schnell zum Markt zu gehen ;-).

Kreatives Gestalten auf mal-alt-werden.de

In unserer Rubrik Kreatives finden Sie mittlerweile mehr als 150 Beiträge rund um Bastelangebote und das kreative Gestalten mit Senioren und Menschen mit Demenz. Im Mittelpunkt der Gestaltungen stehen hierbei natürlich die Jahreszeiten, die insbesondere für Menschen mit Demenz eine Orientierungshilfe im Jahreskreis sein können und allerlei biografische Aspekte mit einbeziehen, die die Erinnerungen an frühere Zeiten wecken.

Um sich einen Einblick in unsere kreative Anregungen, Ideen und praktischen Tipps für jahreszeitlich orientierte Bastelangebote in der Seniorenarbeit zu verschaffen, können Sie in Ruhe unter den Themen Frühling, Sommer, Herbst und Winter stöbern. Zusätzlich sind Beiträge mit Bastelideen zu den Themen Karneval, Ostern und Weihnachten auf mal-alt-werden.de erschienen.

 

Neue Ideen für Bastelangebote und nützliche Tipps

Sind Sie regelmäßig auf der Suche nach neuen Ideen für Ihr Bastelangebot in der Seniorenarbeit? Interessieren Sie sich für neue und aktuelle Informationen rund um Therapien, die Pflege und die Betreuung von Senioren und Menschen mit Demenz? Dann bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter oder folgen Sie und auf Facebook .
Wir würden und freuen, Sie demnächst öfter auf mal-alt-werden.de begrüßen zu dürfen.



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Apfel-Puzzle selbst gestalten mit Eisstielen

Puzzle lassen sich auf vielfältige Arten und Weisen selbst gestalten, wir haben heute mal ein Puzzle mit Eisstilen selbst gestaltet. Als Motiv haben wir einen Apfel gewählt. Für den Apfel haben wir uns einerseits entschieden weil es September ist und ein selbst gestaltetes Puzzle mit einem Apfel gut in die Jahreszeit passt, und andererseits, weil wir ein Motiv brauchten, dass wir auch mit unseren bescheidenen Malkünsten so darstellen konnten, dass man es hinterher erkennen kann 😉 . Wer sich nicht zutraut einen Apfel zu malen, kann Puzzle mit Eisstielen auch mit Serviettentechnik gestalten. Dafür wird die dünne „Motivschicht“ einer Serviette einfach mit Serviettenkleber auf die Eisstiele geklebt. Jetzt aber zu unserer Bastelanleitung. Sie brauchen…

Material:

Eisstiele (oder Holzspatel- wer nicht selber schlecken möchte, kauft sie im Bastelgeschäft)
schwarzen Filzstift
Wachsmalstifte
Tesafilm

Anleitung:

In einem ersten Arbeitsschritt zum Selbstgestalten des Puzzles, legen Sie die Eisstiele gerade nebeneinander und fixieren diese mit Tesafilm. Das Tesafilm ist nur eine „Hilfskonstruktion“ und wird am Ende wieder entfernt. Malen Sie nun mit dem Filzstift (oder zuerst mit einem Bleistift und dann mit dem Filzstift) die Konturen des Apfels auf die zusammen geklebten Eisstiele. Malen Sie den Apfel anschließend mit den Wachsmalstiften aus. Wer möchte, kann das Bild im Anschluss noch mit Sprühlack fixieren- dann mit dem nächsten Arbeitsschritt warten, bis der Klarlack getrocknet ist. Das selbst gestaltete Puzzle mit Apfel-Motiv ist nun fast fertig. Es muss nur noch das Tesa-Film entfernt werden und dann kann los gepuzzlet werden.

Tipp: Wenn Sie zum Gestalten des Puzzles dickere Holzspatel an Stelle der Eisstiele verwenden, dann wird das Puzzle etwas „griffiger“ und ist auch für Personen mit Einschränkungen in der Feinmotorik noch ein bisschen leichter zu bewältigen.

Noch einfacher wird es, wenn das Puzzle auf einem Stück Karton zusammen gelegt wird auf dem Sie vorher ein Stück (nicht zu stark klebendes 😉 ) doppelseitiges Klebeband befestigen.



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Puzzle selbst gestalten mit Fotos: Kochlöffel-Puzzle!

Selbst gestaltete Puzzle sind ein Highlight in der Arbeit mit Senioren und Menschen mit Demenz. Man kann die selbst gestalteten Puzzle optimal an die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen von den Menschen, mit denen man arbeitet, anpassen. Heute haben wir in unserer Rubrik Spiele für alte Menschen ein Puzzle mit einem eigenem Foto selbst gestaltet. Das Motiv, welches wir gewählt haben ist neutral. Es handelt sich um zwei Kochlöffel. Selbstverständlich sind auch sehr persönliche Motive bei selbst gestalteten Puzzles möglich. Je kleiner die Motive auf dem Foto sind, desto schwieriger wird das Puzzle. Einfache Motive sind daher für die Arbeit mit Menschen mit Demenz besonders geeignet. Das Herstellen dieser Puzzles geht so schnell und ist so einfach, dass man sehr schnell Puzzle für jede Gelegenheit und in jeder Schwierigkeitsstufe zaubern kann. So geht es…

Material:

Passende Fotos als Datei
Drucker
Laminiergerät oder Tonkarton
Schere

Anleitung:

Drucken Sie die Fotos im DIN A4-Format aus (Natürlich können auch mit kleinen Fotos Puzzle hergestellt werden, die Schwierigkeit beim Zusammensetzten steigt dadurch aber deutlich). Laminieren Sie die Fotos. Wenn Sie kein Laminiergerät haben, können Sie die Puzzle stabiler machen, in dem Sie die Fotos auf Tonkarton aufkleben. Der Nachteil ist dann allerdings, dass die Puzzle nicht abwaschbar sind. Gerade in Altenheimen und wenn sich verschiedene Senioren und Menschen mit Demenz mit den Puzzles beschäftigen, hat sich das Laminieren daher bewährt.

Zerschneiden Sie die Fotos nun in die gewünschte Anzahl von Teilen. Fertig ist ein wunderschönes, selbst gestaltetes Puzzle für die Arbeit mit Senioren und Menschen mit Demenz.

TIPP: Wir bewahren unsere selbst gestalteten Puzzle aus Fotos in großen Briefumschlägen auf. Auf die Vorderseite der Briefumschläge schreiben wir das abgebildete Motiv. Wenn man viele selbst gestaltete Puzzle hat, kann man die Briefumschläge wiederum in einer Kiste aufbewahren. So kann kein Teil verloren gehen und man hat die Puzzle für Aktivierungen und Einzelbetreuungen immer schön sortiert und griffbereit.



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Zahlenspiele. Mit Ideen und vielen Beispielen

Spielen macht auch im hohen Alter vielen Senioren noch Freude und bringt vor allem Abwechslung in den Alltag. In der Praxis erleben wir immer wieder, dass sich neben den bekannten Biografiespielen auch Zahlenspiele großer Beliebtheit erfreuen. Zahlenspiele beruhen oft auf einfachen Zahlenkärtchen, die man schnell und fast kostenlos selbst herstellen kann. Wie die Spiele dann weiter ausgeführt oder thematisch gestaltet werden, bedarf ein wenig Kreativität, ist aber auch nicht schwer ;-). Auf mal-alt-werden.de sind bis jetzt über 90 Anleitungen für Seniorenspiele erschienen, darunter auch einige Ideen für Zahlenspiele.

Zahlenspiele einfach selbst gemacht

Zahlenspiele sind beliebte Gedächtnisspiele für Senioren und Menschen mit Demenz. Mehr Informationen über die gängigsten Gedächtnisspiele bekommen Sie hier. Das wohl bekannteste Spiel mit Zahlen bei den heutigen Senioren ist Bingo. Hierbei spielt natürlich der Spannungseffekt eine entscheidende Rolle, da dem oder den Gewinnern oft ein kleiner Preis winkt. Und ein wenig Glück gehört gewiss auch dazu.
Die Zahlen, auf denen die Zahlenspiele mit Zahlenkarten beruhen, sind den Senioren bekannt und überschaubar. Meist werden die Zahlen von 1-9 verwendet. Die gängigsten Zahlenspiele sind Additionspiele, Subtraktionsspiele , Rechenrunden oder Zahlenreihen.
Eine kostenlose Kopiervorlage für Zahlenkarten mit 5 kreativen Ideen für Zahlenspiele finden Sie hier. Eine Anleitung für Zahlenkarten schnell und leicht gemacht können Sie sich hier durchlesen.
Zu den Themen Muscheln und Ostern sind auf mal-alt-werden.de auch schon kreative Zahlenspiele mit weiteren Materialien erschienen. Ein spannendes Spiel, das für gute Unterhaltung in Spielerunden mit Senioren sorgt und bei dem man auch ein wenig Glück braucht, ist Nicht-die-Neun.

Kreative Ideen im Überblick

Damit Sie schnell und einfach, zudem ohne hohen Materialaufwand, Zahlenspiele für Senioren und Menschen mit Demenz selbst herstellen können, haben wir hier unsere grundlegenden Ideen noch einmal für Sie zusammen gefasst. Wenn nicht anders beschrieben, benötigen Sie lediglich Zahlenkarten von 1-9 (in mehrfacher Ausführung)

  1. Addieren
    Die Zahlenkarten werden verdeckt auf einen Stapel gelegt. Man beginnt mit einer beliebigen Ausgangszahl, z.B. der zehn. Die Senioren ziehen reihum eine Karte. Die jeweilige Zahl wird aufaddiert. Unterstützend kann man die aktuelle Zahl auf ein Flipchart schreiben, so können alle Mitspieler jederzeit mitrechnen.
  2. Subtrahieren
    Auch hier wählen Sie, oder die Senioren eine Ausgangszahl. Diese sollte höher sein als bei der Additionsrunde, beispielsweise die 80 oder die Hundert. Die Zahlen, die nun vom Stapel gezogen werden, werden jeweils subtrahiert. Gehen die Zahlen unter Null, wird die entsprechende Zahl addiert, die nächste wieder abgezogen. Ziel ist es, die Zahl Null zu erreichen.
  3. Rechnen
    Fertigen Sie zusätzlich zu den Zahlenkarten Kärtchen mit den Rechenzeichen +, -, und x an. Diese werden auch auf einen Stapel gelegt. Dann legen Sie je einen Stapel mit Zahlen links und rechts neben die Rechenzeichen. Jeder Mitspieler deckt reihum jeweils eine Karte jedes Stapels auf, so dass man eine Rechenaufgabe vor sich liegen hat. Die Aufgabe wird von der Gruppe gemeinsam gelöst.
  4. Zahlen Zuordnen
    Ein Zuordungsspiel, dass Sie mit beliebigen kleinen Gegenständen gestalten können. Ein Beispiel zum Thema Schrauben: Legen Sie Schrauben in verschiedener Anzahl unter Pappbecher. Dazu wird unter einen anderen Becher die passende Zahlenkarte gelegt. So haben Sie jeweils eine Zahlenkarte mit passender Anzahl von Schrauben, die durch Aufdecken zugeordnet werden sollen. Es geht, wie im bekannten Memo-Spiel, reihum. Bei schwächeren Mitspielern können die Zahlenkarten aufgedeckt auf dem Tisch liegen, so dass lediglich die richtige Anzahl Schrauben zugeordnet werden muss.
  5. Wörtersammlung
    Mit Zahlenkarten kann man wunderbar Wortfindungsübungen im Gedächtnistraining kombinieren. Bereiten Sie Aktionskarten vor, z.B. mit „Zählen Sie Zootiere, Blumen, Sportarten, Milchprodukte, Dekorationsartikel, Farben, und, und, und…auf“ und legen sie verdeckt auf einen Stapel. Dazu wird, ebenfalls von einem Stapel, eine Zahlenkarte gezogen, die die Anzahl vorgibt. Die Gruppe sucht nun die entsprechende Anzahl an Begriffen.

Eine Übersicht über die 5 beliebtesten Seniorenspiele und weitere kostenlose Ideen finden Sie hier.

Neue Spiele auf mal-alt-werden.de

Auf mal-alt-werden.de erscheinen regelmäßig neue Spielideen und kostenlose Materialien für Spielerunden mit Senioren und Menschen mit Demenz. Um über Neuigkeiten informiert zu werden, bestellen Sie einfach unseren kostenlosen Newsletter oder folgen Sie uns auf Facebook .



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Das Rauschen des Meeres. Eine Klanggeschichte

Für diese Klanggeschichte zu dem Thema Meer bekommt jeder Teilnehmer einen sogenannten Regenmacher*. Wir stellen Ihnen hier eine bunte Variante vor, die eigentlich in die Rubrik Kinderspielzeug gehört. Dies ist aber, wie wir finden, eine recht ansprechende und vor allem vergleichsweise kostengünstige Version eines Regenmachers.

Die Senioren machen mit dem Regenmacher an den entsprechenden Stellen die passenden Geräusche auf die angegebene Art und Weise. Wir haben übrigens noch viele weitere Geschichten für Senioren in unserem Repertoire.

Regenmacher selbst gestalten

Die Kreativen unter Ihnen können Regenmacher auch leicht selbst machen. Sie benötigen eine leere Stapelchipsrolle, Nägel, Reis, farbiges oder weißes Papier, einen Hammer und flüssigen Klebstoff.
Die Nägel werden spiralenförmig von oben bis unten in die leere Chipsverpackung gehämmert. Dann kommen ca. vier bis fünf Esslöffel Reis in die Rolle. Diese wird mit dem Deckel verschlossen. Damit er gut hält wird der obere Rand mit Klebstoff eingeschmiert und der Deckel damit fest geklebt. Die Rolle wird nun mit dem Papier umwickelt, die Ränder werden auch wieder geklebt. Wer möchte, kann die Rolle außen anschließend mit Finger- oder Acrylfarbe verzieren.

Das Rauschen des Meeres

In unserem Urlaub höre ich immer genau auf das gleichmäßige Rauschen des Meeres wenn wir am Strand spazieren gehen. Wenn ich mir dann das Wassers anschaue ist es oft ein atemberaubendes Gefühl zu sehen, wie weit der Ozean doch reicht. Je nachdem, wie stark der Wind bläst, hört man nur ein ganz leises, gleichmäßiges Rauschen. Es kam aber auch schonmal vor, das die Wellen ganz laut waren und man in dem Rauschen das kräftige Aufschlagen der Wellen auf dem Wasser gehört hat. Da wird mir schon ganz anders wenn ich mir das laute Rauschen des Meeres bei einer Sturmflut ausmale.
Zum Glück habe ich so eine Sturmflut noch nie miterlebt. Für mich gehört das sanfte Rauschen der Wellen zu unserem Strandurlaub dazu. Mein Mann ist lange Zeit gesegelt, für die Segler gehört ein kräftiges Rauschen des Meeres zu einem anständigen Segeltörn dazu. Wenn ich daran denke kommt mir immer das Lied „Wir lieben die Stürme“ in den Kopf. Noch heute summe ich es manchmal wenn das Rauschen der Wellen mal wieder etwas lauter ist.
Meist gehen wir aber ganz gemütlich im Sand spazieren. Das Wasser liegt ruhig am Horizont und das Rauschen ist eher gemächlich und gleichmäßig, genau soviel, dass man weiß, dass es da ist. Ich lasse mir von dem Wasser meine Füße umspielen, nehme die Hand meines Mannes und lasse mich von dem beruhigenden Rauschen des Meeres und dem leichten Wind eine Weile tragen…



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Kalender für Menschen mit Demenz. Mit Ideen zum Selbstgestalten

Kalender können für Menschen mit Demenz eine wichtige Orientierungshilfe sein. Für den Pflege- und Betreuungsalltag, sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich gibt es im Handel mittlerweile ein vielseitiges Angebot. Dieses reicht von Tischkalendern mit einem Spruch und passenden Impulsen für den Tag, über speziell für Senioren gestaltete Abreißkalender als Orientierungshilfe, bis hin zu digitalen Uhren mit einer Kalenderfunktion. In einem unserer früheren Beiträge auf mal-alt-werden.de haben wir schon einmal drei verschiedene Kalender für Menschen mit Demenz für Sie verglichen.

Die richtige Auswahl

Egal für welche Variante von Kalendern für Menschen mit Demenz man sich entscheidet, der Kalender sollte regelmäßig umgestellt werden und das korrekte Datum anzeigen. Viele Menschen, die an Demenz erkrankt sind, haben nur noch diese Art von Orientierungshilfe, da sie sich auf ihr eigenes Zeitgefühl nicht mehr verlassen können. Das gemeinsame Umstellen des Kalenders kann in der stationären Seniorenarbeit und auch in der häuslichen Pflege ein schönes und unterstützendes Ritual sein, mit dem man den Tag beginnen kann.
Je nach Stadium der Demenz oder den Möglichkeiten, die als Orientierungshilfen zur Verfügung stehen, gibt es verschiedene Arten von Kalendern für die man sich in der Seniorenarbeit entscheiden kann. Wie schon erwähnt gibt es digitale Kalender, die von der Uhrzeit bis hin zur Jahreszeit alles angeben. Dann gibt es Kalender, die sich auf den Tag, den Monat, das Jahr und die Jahreszeit beschränken. Ein einfacher Jahreszeitenkalender ist für demenziell erkrankte Menschen die einfachste Form der Orientierungshilfe, die auch nicht überfordert. Ein Kalender mit zu vielen Informationen, die womöglich auch noch schlecht lesbar sind können für manche Senioren eher frustrierend als eine Unterstützung sein.

Kalender für Menschen mit Demenz einfach selbst gestalten

Kalender sollten also in jedem Fall auf die persönlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten von Menschen mit Demenz zugeschnitten bzw. abgestimmt sein. Die einfachste Lösung hierfür ist folglich, die Kalender einfach selbst zu gestalten 😉 Wir zeigen Ihnen anhand der folgenden Beispiele, wie Ihnen das mit wenig Aufwand und kostengünstig gelingt. Einiges kann man auch gut mit den Senioren gemeinsam machen, das fördert einerseits die Aktivität und die motorischen Fähigkeiten, schafft andererseits aber auch einen persönlichen Bezug zu dem fertigen Kalender. Für welche Variante Sie sich entscheiden bleibt Ihnen überlassen. Die Ideen und Materialien lassen sich natürlich auch untereinander mischen oder weiter entwickeln. Ihrer Kreativität sind hier wie immer kein Grenzen gesetzt. Unser komplettes Angebot an Ideen und Vorschlägen für kreative Bastelangebote mit Menschen mit Demenz finden Sie hier.

  1. Jahreszeitenkalender
    Der Jahreszeitenkalender ist wohl die gröbste, aber auch die wichtigste Form der Orientierung im Jahreskreis. Die Jahreszeiten wecken unsere Erinnerungen an früher und helfen uns, Geschehnisse und Ereignisse auf eine gewisse Art und Weise einzuordnen. So wissen wir, dass wir im Winter Weihnachten feiern, im Herbst das Laub von den Bäumen fällt und die Ernte ansteht, viele Familien im Sommer Urlaub machen und wir uns im Frühling über die schönsten Frühlingsblumen freuen dürfen.
    Jahreszeitenkalender kann man mit den Materialien gestalten, die uns in der Natur oder im Alltag begegnen. Am besten hält man eine Wand und/oder ein Regal dafür frei, die man passend zur Jahreszeit schmückt. Als Grundlage können Stoffe in passenden Farben gewählt werden. Getrocknete Blätter, frische Blumen, einen Zweig, den man jahreszeitlich bestücken kann, Muscheln und Sand im Sommer, Figuren, (selbst gemalte oder gebastelte) Bilder und, und, und… Für Menschen mit Demenz sind haptische Erlebnisse besonders wertvoll. Der Kalender darf also gerne berührt werden.
  2. Geburtstagskalender
    Geburtstage sind auch eine Möglichkeit, mit deren Hife man sich im Jahr orientieren kann. Ob die Geburtstage der eigenen Familie oder die der Mitbewohner in Senioreneinrichtungen, die folgenede Idee sieht nicht nur gut aus, sie ist auch einen Form der Wertschätzung und kann das Gemeinschaftsgefühl bzw. das Gefühl der Zusammengehörigkeit stärken. Auch hier wäre es schön, wenn man ihn in ansprechender Größe gestalten könnte. Sie benötigen Tonkarton in verschiedenen Fareben und Fotos der Geburtstagskinder.
    Zuerst wird ein großer Baum auf braunem Tonkarton aufgezeichnet, ausgeschnitten und an der Wand befestigt. Anschließend werden Blätter in vier verschiedenen Farben (z.B. Frühling – grün, Sommer – gelb, Herbst – orange, Winter – dunkelblau) ausgeschnitten und nach Farben sortiert von links nach rechts an den Baum gehängt. Der Baum durchwandert sozusagen von links nach rechts alle vier Jahreszeiten. Nun können die einzelnen Fotos der Geburtstagskinder der Jahreszeit entsprechend auf die Blätter geklebt werden. Wer möchte, kann die Geburtsdaten selbst noch unter die Fotos schreiben.
  3. Tafelkalender
    Diesen Kalender für Menschen mit Demenz aus Holz* kann man auch leicht selbst nachmachen. Besonders Männer haben vielleicht Freude an Laubsägearbeiten (wenn möglich) oder am anschließenden Schleifen. Die Karten können aber auch einfach aus dicker Pappe bedruckt oder bemalt und einlaminiert werden. Als Haken dienen Holzdübel oder einfache abgerundete Nägel. Die jahreszeitlichen Bilder können von den Senioren in Mal- oder Bastelangeboten selbst bemalt werden. Je mehr es sind, desto öfter kann man die Bilder austauschen, so kann jeder einen persönlichen Teil zum Kalender beitragen
  4. Adventskalender
    Adventskalender sind ganz besondere Kalender, die ganz persönliche und wertvolle Gefühle und Gedanken in uns hervorrufen. Auch Erwachsene freuen sich noch über diese Momente, in denen man im Herzen noch einmal Kind sein darf. Die Adventskalender begleiten uns durch die besinnliche Vorweihnachtszeit und schenken Tag für Tag kleine Momente der Freude. Auch diese Kalender lassen sich ganz einfach selbst machen. Und insbesondere persönlich gestaltete Adventskalender sind doch auch etwas ganz besonderes, oder? Als „Geschenk“ reicht ein schönes Gedicht, ein Spruch, eine Geschichte, ein Bild, ein Stück Schokolade oder eine kleien Kerze, die man gemeinsam anzünden kann. Im stationären Bereich bieten sich Kalender für eine Gruppe an, von dem jeder der Senioren in der Adventszeit ein Türchen aufmachen darf. Eine Idee für einen selbst gemachten Adventskalender für Menschen mit Demenz finden Sie hier.

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Aktivierung in der Altenpflege: Holzarbeiten ohne Verletzungsgefahr

Holzarbeiten sind insbesondere bei männlichen Senioren eine beliebte Form der Aktivierung in der Altenpflege . Ob Sägen, Raspeln, Feilen, Schmirgeln, Hämmern oder Schrauben…viele Männer sind von klein auf mit selbstständigen handwerklichen Tätigkeiten groß geworden und haben ihr Handwerk auch lange Zeit gut beherrscht.
So kann man natürlich die Männer auch mit dem großen Thema Handwerk bzw. Holzarbeiten in der Altenpflege gut erreichen. Aufgrund der kognitiven, motorischen und sensorischen Einschränkungen, die das Alter mit sich bringt, sollte man das Angebot an Holzarbeiten in den Aktivierungen jedoch an die speziellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren anpassen, um Verletzungen vorzubeugen.
Wir stellen Ihnen heute einige Ideen für Holzarbeiten vor, die Sie gut als Aktivierung in der Altenpflege einsetzen können. Ganz ausschließen kann man eine Verletzungsgefahr nicht. Passen Sie die Tätigkeit an die Fähigkeiten Ihrer Teilnehmer an und beschränken Sie sich bei Menschen mit stärkeren motorischen Einschränkungen auf das Schleifen und Leimen.

 

  • Laubsägearbeiten
    Laubsägearbeiten sind die Klassiker wenn es um Holzarbeiten geht. Das selbstständige Sägen mit der Laubsäge ist allerdings in der Altenpflege nicht mehr zu empfehlen. Hier ist die Verletzungsgefahr einfach zu groß und alleine die Kraftregulierung für ein „entspanntes“ Sägen würde eine zu hohe Frustrationtoleranz voraussetzen.
    Das Glatt-Schleifen geht aber gut! Mittlerweile gibt es im Handel viele verschiedene vorgestanzte Motive aus Sperrholz, die man in Aktivierungen rund ums Handwerken mit den Teilnehmern glatt schleifen kann. Verteilen Sie dazu einfach Schleifpapier mit unterschiedlicher Körnung unter den Senioren. Mit Schmetterlingsmotiven erreichen Sie auch die Damen 😉
    Anschließend können die fertigen, glatten Laubsägearbeiten beispielsweise mit Acrylfarben bemalt und später aufgehangen werden.
  • Schrauben
    Diese Aktivierung bedarf ein wenig mehr an Vorbereitung, die Zeit lohnt sich aber. Bohren Sie Holzklötze mit einem Hand- oder Akkubohrer vor. Verteilen Sie die Holzklötze, Schraubendreher und Schrauben, die ein wenig größer als die Bohrungen sind, an die Teilnehmer der Aktivierung. Nun können die Schrauben mit Hilfe der Schraubendreher in die Löcher gebohrt werden.
    Für das Auge kann man die Löcher in Form eines Motives anordnen, so entstehen kreative „Schraubenbilder“
  • Hämmern
    Ähnlich funktionieren auch Holzarbeiten mit Hammer und Nagel. Bohren Sie einige Vertiefungen in Holzklötze, damit die Nägel nicht abrutschen können. Hierbei hat es sich bewährt, etwas größere Nägel zu nehmen, die leichter zu greifen sind.
    Die Senioren hämmern die Nägel in die Vertiefungen.



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