Anzeige

Körper? Bezugswort gesucht! Ein Stichworträtsel

Rätsel sind bei Senioren immer beliebt und kommen im Gedächtnistraining meistens gut an. Bei unserem heutigen Stichworträtsel dreht sich alles um den menschlichen Körper. Lesen Sie die vier Stichwörter jeweils langsam und deutlich vor. Lassen Sie die Senioren das passende Bezugswort erraten. Wer errät die Lösung als erstes?

Bezugswörter zum Thema Körper

taste, greifen, Rücken, Finger
Lösung: Hände

Gesicht, Rücken, Löcher, riecheb
Lösung: Nase

Klappen, schlagen, Blut, pumpen
Lösung: Herz

hart, weiß, beißen, kauen
Lösung: Zähne

Organ, Atmung, Flügel, Bläschen
Lösung: Lunge

Spann, Ferse, Sohle, Zehen
Lösung: Füße

hart, Brustbein, Wirbel, Skelett
Lösung: Knochen

Gesicht, Iris, Pupillen, Äpfel
Lösung: Augen



Werbung:

Füße im Sand. Eine Bewegungsgeschichte mit Körperteilen zum Thema Urlaub

In dieser Bewegungsgeschichte für Senioren und Menschen mit Demenz geht es um den Urlaub am Strand.
Die Senioren sitzen in einem Stuhlkreis. Immer, wenn in der Geschichte bewegliche Körperteile, wie z.B. Arme, Hände, Füße, der Kopf, Beine, Zehen, Finger, Augenbrauen, Nase, Stirn… vorkommen, werden diese von den Teilnehmern bewegt.
Auf nicht-bewegliche Köperteile, wie Augen, Mund, Haare, Hals, Ohren…zeigen die Senioren mit dem Finger. Beim Po heben alle das Gesäß einmal kurz an und setzen sich dann wieder.

Füße im Sand

Moni tastete sich langsam voran, erst mit dem rechten Fuß, dann mit dem linken Fuß. Der Sand unter ihren Fußsohlen war warm und weich. Es kitzelte ein wenig, fühlte sich aber schön an. Moni war angekommen. Der mit dem Herzen lang ersehnte Urlaub war endlich da. Wie in jedem Jahr fuhren sie ans Meer um einfach mal alles baumeln zu lassen – die Arme und Beine, Hände und Füße, das Kinn und die Ohren. Moni weiß schon gar nicht mehr, wann sie und Wolfgang ihre Liebe zum Strand entdeckt hatten, irgendwann war sie einfach da. Und es gehörte fortan für sie zu einem erholsamen Urlaub dazu, das Wasser mit eigenen Augen zu sehen, das Meer mit beiden Ohren rauschen zu hören und es mit allen zehn Fingern spüren zu können.
Nach der langen Urlaubsfahrt stieg sie aus dem Auto, streckte und reckte sich. Sie schüttelte ihre Hände, streckte den rechten Arm und den linken Arm und bewegte beide Beine. Langsam spürte sie, wie das Blut wieder durch ihren ganzen Körper floß und auch die Zehenspitzen erreichte. In ihrer Nase machte sich der Duft des Meeres breit und ihre Ohren richteten sich ganz von selbst in Richtung Meer. Ihr erster Gang führte sie immer Richtung Meer. Während Wolfgang mit den schweren Taschen über dem rechten Arm ins Haus ging musste Moni erst mit eigenen Augen sehen, dass das Wasser noch da war. Nun stand sie dort – ihre beiden Füße waren schon fast ganz mit Sand bedeckt und sie spürte die Meeresbrise auf ihren Wangen und an der Stirn. Es war ein herrliches Gefühl. Eine leichte Gänsehaut machte sich auf ihren Unterarmen und ihren Beinen breit. Ihre Füße wurden im Sand gewärmt. Moni ging ein paar Schritte, unter ihren Füßen bewegte sich der Sand langsam auf und ab. Der Wind strich ihr durchs Haar und auf ihren Lippen lag ein bezauberndes Lächeln. Moni nahm ihren Pullover von den Schultern und legte ihn auf den Sand. Sie setzte sich und formte mit ihrem Po eine gemütliche Kuhle an ihrem Platz. Ihre Augen richteten sich auf das Meer und sie hörte mit beiden Ohren entspannt dem Meeresrauschen zu. Ja, sie waren tatsächlich angekommen! Moni umfasste mit den Armen fest ihre Knie und vergrub die Füße im Sand. Aus ihrem rechten Augenwinkel sah sie Wolfang kommen. Als er sich neben sie setzte und seinen linken Arm um sie legte spürte sie seine sanften Lippen auf ihrer Wange… Lange saßen sie so dort und blickten verträumt aufs Meer hinaus.


Werbung:

Die Milz ist nicht aus Filz. Ein Reimrätsel für das Gedächtnistraining

In unserem Reimrätsel „Die Milz ist nicht aus Filz“ für das Gedächtnistraining mit Senioren dreht sich alles um unsere Organe. Auf eine heitere Art und Weise können die Rätsel in Reimform von den Senioren gelöst werden

  1. Ich koche zwar von Herzen gern,
    doch anzurichten liegt mir fern.
    Es landet, wie soll ich es sagen?
    Am Ende doch alles im… Magen.
  2. Im Bauch da liegt sie gut,
    kümmert sich ums Blut.
    Ist ein Organ und nicht aus Filz.
    Wer ist das nur? Es ist die… Milz.
  3. Jochen hat zu viel gemacht,
    den Tag mit Arbeiten verbracht.
    Drum schmerzen jetzt dem Jochen
    alle seine… Knochen.
  4. Sie kümmert sich mit viel Elan,
    gut um das Aussscheiden von Harn.
    Drum haben alle Wirbeltiere
    auf jeder Seite eine… Niere.



Werbung:

Gruß vom Fuß. Reimrätsel: Körperteile 2

  1. Als ich renne und schnell fliehe,
    schmerzen mir dabei die… Knie.
  2. Ich komm vorbei mit einem Gruß,
    nicht mit dem Auto nein zu… Fuß.
  3. Um vorwärts schnell zu gehen,
    brauch ich Hacke und auch… Zehen.
  4. Spaghetti dreh`n krieg ich nicht hin,
    drum hängt die Soße mir am… Kinn.
  5. Nach dem Schmalz sollst du nicht bohren!
    Lass die Finger aus den… Ohren.
  6. Was hat die Helen denn bewogen?
    Zu stoßen mit dem… Ellenbogen?
  7. Womit sitzt du auf dem Klo?
    Ich würd` sagen mit dem… Po.
  8. Willst du von hinten auch entzücken
    brauchst du einen schönen… Rücken.



Werbung:

Salz im Hals. Ein Reimrätsel für Senioren

  1. Ich hole meinen großen Topf,
    das Rezept hab ich im… Kopf.
  2. Ich würze gern mit etwas Salz,
    würzt jemand nicht, krieg` ich `nen… Hals.
  3. Hör auf mit deinem Charme!
    Du nimmst mich auf den… Arm!
  4. Heute streiche ich die Wand,
    nehm` den Pinsel in die… Hand.
  5. Öffne Fiffi seinen Zwinger,
    benutz dafür deine… Finger.
  6. Ich singe heut` mit großer Lust,
    und aus ganz voller… Brust.
  7. Ich bin verliebt, spürst du es auch?
    Schmetterlinge sind im… Bauch.
  8. Für Kniereiter setz ich den Enkel
    kurzer Hand auf meine … Schenkel.



Werbung:

Maria und die Vierbeiner – Eine Bewegungsgeschichte rund um Haustiere

In dieser Bewegungsgeschichte für Senioren und Menschen mit Demenz geht es um das Thema Haustiere.
Die Senioren sitzen in einem Stuhlkreis. Immer, wenn in der Geschichte bewegliche Körperteile, wie z.B. Arme, Hände, Füße, der Kopf, Beine, Zehen, Finger, Augenbrauen, Nase, Stirn… vorkommen, werden diese von den Teilnehmern bewegt.
Auf nicht-bewegliche Köperteile, wie Augen, Mund, Haare, Hals, Ohren…zeigen die Senioren mit dem Finger. Beim Po heben alle das Gesäß einmal kurz an und setzen sich dann wieder.

Maria ist in einem großen Haus mit Garten aufgewachsen. Sobald sie laufen konnte trugen ihre kleinen Beinchen sie tagein tagaus über die große grüne Wiese hinter dem Haus. Ihr stetiger Begleiter war Oskar, der Familienhund. Oskar war ein Schäferhund, der, als sie noch so klein war, gut zwei Köpfe größer war als Maria. Doch ihr machte das wenig aus. Dort wo Oskars Füße hin liefen, liefen auch ihr Füße hin. Klatschte Maria zweimal in ihre Hände, kam Oskar mit seinen langen Beinen sofort angelaufen.
Oskar war sehr aufmerksam. Seine Ohren bewegten sich immer genau in die Richtung, in der Maria gerade spielte oder schlief. Manchmal schliefen auch beide gleichzeitig. Ein besonders schönes Bild war es, wenn Maria ihren Kopf auf Oskars Bauch und Oskar seine Pfoten beschützend über ihren rechten Arm legte. „Ein Bild für die Götter“, sagte ihre Mutter dann immer, und ihre Augen strahlten vor Rührung.
Maria liebte Oskar. Und sie liebte Tiere. So kamen im Laufe der Zeit noch einige Haustiere im Hause Schulze dazu. Besonders die Vierbeiner hatte es ihr angetan. Als Maria in die Schule kam hatte sie zwei Katzen – eine mit einem braun-gestreiften Rücken und eine Schwarze mit einem kleinen weißen Fleck auf der Nase. Dazu kamen noch drei Meerschweinchen und zwei Kaninchen. Die Kaninchen hatten jedes für sich zwei verschiedenfarbige Ohren: das eine hatte ein dunkelbraunes und ein weißes, das andere ein schwarzes und ein hellbraunes Ohr. Beide hatten einen schwarzen Fleck am Po.
Zusammen mit den Meerschweinchen hoppelten sie mit Maria über die große grüne Wiese, so weit wie ihre Beine sie trugen. Allen voran natürlich Oskar, der mit erhobenem Kopf und wachem Auge darauf achtete, dass alle zusammen blieben.
Immer wenn Marias Papa sich das Treiben von der Terrasse aus anschaute und die vielen Beine zählte, die über die Wiese liefen, mussten seine Lippen schmunzeln. In Gedanken kratzte er sich mit dem rechten Zeigefinger an der Stirn und sagte zu sich: „Noch ein oder zwei Vierbeiner dazu, und wir leben auf einem Bauernhof!“
Tatsächlich kamen drei Jahre später noch ein Schwein und eine Kuh dazu…



Werbung:

Zwei linke Hände – Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Werkzeug

Bei dieser Bewegungsgeschichte für Senioren und Menschen mit Demenz geht es um das Thema Werkzeug.
Die Senioren sitzen in einem Stuhlkreis. Immer wenn in der Geschichte bewegliche Körperteile, wie z.B. Arme, Hände, Füße, der Kopf, Beine, Zehen, Finger, Augenbrauen, Nase… vorkommen, werden diese von den Teilnehmern bewegt.
Auf nicht-bewegliche Köperteile, wie Augen, Mund, Haare, Hals, Ohren…zeigen die Senioren mit dem Finger. Beim Po heben Alle das Gesäß einmal kurz an und setzen sich dann wieder.

Zwei linke Hände

Hans hat zwei linke Hände – da gibt es leider nichts zu beschönigen. Die handwerklichen Arbeiten, die im und um das Haus anfallen liegen somit im Aufgabenbereich seiner Frau Claudia. Hans ist Bänker, er kann wunderbar mit Zahlen umgehen. Er vergleicht beispielsweise beim Einkaufen die Preise, indem seine Augen nur kurz die Schilder überfliegen. Deshalb ist die Aufgabenverteilung bei Hans und Claudia etwas anders als in deren Bekannten- und Freundeskreis. Da hat es oftmals schon vor Verwunderung den einen oder anderen offenen Mund, zuckende Schultern oder rollende Augen gegeben.
Heute hat Hans allerdings etwas besonderes mit seinen Händen vor. Claudia ist mit den Frauen ihres Dämmerschoppens für zwei Tage im Sauerland. Als Überraschung möchte Hans für Claudia ein Regal in der Waschküche aufhängen. Hans ist sich sicher, dass sie ihm vor Freude um den Hals fallen wird, da sie schon lange davon gesprochen, aber nie die Zeit dafür gefunden hat.
Schon vor dem Frühstück hat Hans kräftig mit seinen Füßen in die Pedale getreten und ist mit seinem Fahrrad in den Baumarkt gefahren, um die passenden Schrauben zu holen. Das konnte er.
Auf dem Rückweg wehte ihm ein kräftiger Wind um die Nase. Als er zuhause ankam waren seine Wangen ganz rot und die Muskeln in seinen Oberschenkeln schmerzten ein wenig. Nach einem frisch gebrühten Kaffee auf der Zunge und einem Marmeladenbrötchen im Bauch ging es ihm aber schon wieder gut.
Er stieg gut gelaunt, einen Fuß nach dem anderen, die Kellertreppe hinunter.
Nun steht er hier: in der rechten Hand die Schrauben, in der linken Hand den Bohrer. Das Regal klemmt zwischen seinen Beinen. Da ihm relativ schnell klar ist, dass er so nichts bewirken kann, legt er die Werkzeuge und das Regal erst einmal auf den Boden neben seine Füße. „Wasserwaage“ kommt ihm auf einmal in den Kopf. Schnell findet er sie im Werkzeugkeller und geht mit leichtem Fuß zurück in die Waschküche.
Hans werkelt mit Händen und Füßen. Schweiß tropft ihm von der Stirn und nicht nur einmal hämmert er sich auf die Finger
Am Nachmittag hängt das Regal. Mit verschränkten Armen vor der Brust betrachten seine Augen das Kunstwerk. „Ein wenig schief ist es schon“, murmelt er durch die fast geschlossenen Lippen als er sich das Regal mit zur Seite geneigtem Kopf anschaut. Als er allerdings probehalber den Korb mit den Wäscheklammern darauf stellt und dieser nicht zur Seite rutscht ist er zufrieden – so schief kann es also nicht sein!
Das war genug der Arbeit. Den Rest des Tages verbringt Hans mit seinem Gesäß auf dem Sofa, liest Zeitung und schaut sich die Nachrichten an.
Am nächsten Tag präsentiert er sein Meisterwerk mit stolz geschwellter Brust seiner Liebsten. Für einen kurzen Augenblick steht Claudia vor dem Regal und schaut es sich in Ruhe an.
Mit schmunzelnden Lippen gibt sie Hans einen Kuss auf die Wange



Werbung:

Die erste Fahrt – Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Auto

Bei dieser Bewegungsgeschichte für Senioren und Menschen mit Demenz geht es um das Thema Auto.
Die Senioren sitzen in einem Stuhlkreis. Immer wenn in der Geschichte bewegliche Körperteile, wie z.B. Arme, Hände, Füße, der Kopf, Beine, Zehen, Finger, Augenbrauen, Nase…, vorkommen, werden diese von den Teilnehmern bewegt.
Auf nicht-bewegliche Köperteile, wie Augen, Mund, Haare, Hals, Ohren…zeigen die Senioren mit dem Finger. Beim Po heben Alle das Gesäß einmal kurz an und setzen sich dann wieder.

Die erste Fahrt

Gestern habe ich endlich meinen Führerschein bestanden. Mit schweißnassen Händen saß ich im Auto und fuhr durch die Stadt. Ich war so nervös, so aufgeregt war ich schon lange nicht mehr. Selbst meine Füße zitterten auf dem Gaspedal, von meinen Knien wollen wir gar nicht reden…
Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass mein Bauch sich einmal rechtsrum und dann wieder links herum dreht. Nachdem ich von der Autobahn runter gefahren war und ich mit wachem Auge eingeparkt hatte, war es dann aber endlich geschafft: Ich hielt meinen eigenen Führerschein in beiden Händen! Mein Fahrlehrer klopfte mir mehrmals auf die Schultern und ich machte vor Freude einen so hohen Luftsprung, dass mir beim Aufkommen auf dem Boden die Füße weh taten.
Ich verabschiedete mich mit einem Handschlag und trat mit beiden Beinen in die Pedale meines Fahrrads um nach Hause zu fahren. Meine Mutter erwartete mich schon ungeduldig. Als ich ihr freudig um den Hals fiel wusste sie sofort Bescheid. In ihrem linken Augenwinkel sah ich eine kleine Freudenträne aufblitzen. Ich war froh, es geschafft zu haben und konnte die Erleichterung in meiner Brust förmlich spüren.
Die nächste große Prüfung stand allerdings noch bevor. Am Abend wollte ich eine Probefahrt mit Vaters Auto machen. Für Vater war sein Auto sein ein und alles, er hegte und pflegte es wie seinen Augapfel. Als ich in den letzten Tagen davon schwärmte, nach der bestandenen Prüfung endlich mit dem Auto fahren zu dürfen, sah ich, wie seine Augenbrauen nervös zuckten. Mehr ließ er sich aber nicht anmerken.
Vater kam gestern Abend später als sonst. So aßen wir erst zu Abend und mussten das Fahren auf nach dem Essen verschieben. Es war aber noch genug Zeit, schließlich war ich alt genug um auch später schlafen zu gehen.
Bevor er mir die Schlüssel in die Hand gab zögerte Vaters Arm ein wenig, schließlich hatte ich sie aber in den Händen. Vater setzte sich mit seinem Po auf den Beifahrersitz und stellte ihn erst einmal für seine Beinlänge ein. Normalerweise sitzt er ja nur auf der Fahrerseite. Meine Mutter hat  keinen Führerschein.
Plötzlich wurde ich auch wieder aufgeregt, meine Hände schwitzten und auf meiner Stirn bemerkte ich auch einige Schweißperlen. Ich fuhr langsam und mit Bedacht. Meine Füße gewöhnten sich schnell an das unbekannte Auto. Und auch das Gesicht meines Vaters entspannte sich nach einiger Zeit als er merkte, dass ich gut mit seinem Auto umging. Nach zehn Minuten lösten sich sogar seine verkrampften Finger vom Haltegriff.
Als ich schließlich mit aufmerksamem Auge in unsere Garage hinein fuhr merkte ich, wie sich auch die Schultern meines Vaters entspannten. Ich machte die Tür mit meiner linken Hand zu, schloss ab und hielt Vater mit der rechten Hand den Schlüssel hin. Er klopfte mir mit seiner rechten Hand auf den Rücken und sagte: „Behalt ihn noch! Vielleicht möchtest du ja gleich noch alleine eine kurze Ausfahrt machen.“



Werbung:

Sonntagsessen im März – Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Kochen

Bei dieser Bewegungsgeschichte für Senioren und Menschen mit Demenz geht es um das Thema Kochen. Die Senioren sitzen in einem Stuhlkreis. Immer wenn in der Geschichte bewegliche Körperteile, wie z.B. Arme, Hände, Füße, der Kopf, Beine, Zehen, Finger…, vorkommen, werden diese von den Teilnehmern bewegt. Auf nicht-bewegliche Köperteile, wie Augen, Mund, Haare, Nase, Hals, Ohren…zeigen die Senioren mit dem Finger.

Sonntagsessen im März

Am ersten Sonntag im März kommt immer die ganze Familie zum gemeinsamen Bratenessen zusammen. Immer wenn ich den Termin auf dem Kalenderblatt mit meinen Augen sehe, freue ich mich so sehr, dass ich die Arme in die Luft strecken könnte. Am Freitag vor dem Sonntag gehe ich mit meinen Beinen immer beschwingt auf den Wochenmarkt. Voller Leichtigkeit ziehe ich den Einkaufswagen mit meinen Armen hinter mir her. Ich packe mit meinen Händen Gemüse, Kartoffeln, Fleisch und frische Blumen ein und ziehe sie hinter mir her. Meine Füße laufen beschwingt nach Hause.
Zuhause angekommen laufe ich mit meinen Beinen die Kellertreppe hinunter und sortiere die Sachen mit meinen Händen ins Regal ein. Voller Vorfreude in meinem Gesicht warte ich auf den Samstag. Mein Mann sagt immer, dieses Glück in meinen Augen sehe er sonst nur an Weihnachten und an Geburtstagen. Und angeblich hätte ich auch rote Wangen und Ohren
Am Samstag hole ich mir mit Hilfe meiner Arme, Hände und Beine alle Zutaten aus dem Keller in die Küche. Mit meiner linken Hand öffne ich die Kühlschranktür und hole mit der rechten Hand die Butter heraus. Zwischendurch drehe ich immer wieder den Kopf und schaue mit meinen Augen ins Rezeptbuch – obwohl ich das eigentlich nicht mehr brauche. Aber meine Stirn sagt mir: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig schauen, damit ich ganz sicher nichts vergesse!
Meine Hände schneiden wie von selbst Kartoffeln, Zwiebeln und den Rotkohl klein. Meine Arme sind den ganzen Tag mit Rühren beschäftigt und die Füße laufen zwischen Herd, Backofen und Kühlschrank hin- und her. Wenn ich das Fleisch für den Braten in der Pfanne anbrate läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen. Und meine Nase ist von all den Gerüchen in der Küche verzaubert. Zwischendurch probiere ich den Teig für die Kartoffelklöße vorsichtig mit meiner Zunge – auch der ist Gott sei Dank wieder gelungen. Der Rotkohl ist schon eingekocht. Ihn würze ich jetzt noch linker Handrechter Hand mit Salz und Pfeffer und bringe ihn dann mit meinen starken Armen und flinken Füßen in den Keller zum durchziehen.
Der Kloßteig wartet auch bis morgen. Dann forme ich mit meinen Fingern die beliebten Kartoffelklöße, davon können die Münder meiner Enkelkinder gar nicht genug bekommen. Und erst die Bratensoße, die ist so schnell weg, so schnell können meine Augen gar nicht gucken! Ich hoffe, das Fleisch wird uns auf der Zunge zergehen…
Jetzt muss ich mich mit meinem Po aber erst einmal auf die Küchenbank setzen und eine Tasse Kaffee trinken. Eine kurze Pause muss sein, sagt mein Mann immer mit seinem fürsorglichen Gesicht. Er schlürft mit seinen Lippen eine Tasse mit.
Nach der Pause decken wir gemeinsam mit Händen und Füßen den Tisch. Unsere Beine laufen zwischen Küche und Esszimmer hin- und her. Zu guter Letzt schneide ich mit der Schere zwischen meinen Fingern noch die Blumen zurecht und stelle sie mit meinen Händen in eine Vase. Fertig!
Ich freue mich sehr auf unser Familienessen morgen und hoffe, dass sich alle die Bäuche danach reiben werden…



Werbung:

Rote Lippen soll man… – Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Karneval

Bei dieser Bewegungsgeschichte geht es um unsere Körperteile. Kommen bewegliche Körperteile (Hände, Füße, Arme, Beine…) in der Geschichte vor, werden sie von den Teilnehmern bewegt. Körperteile wie Nase, Augen, Ohren, Gesicht…werden mit dem Finger gezeigt.

Endlich ist der große Tag für alle Karnevalsnärinnen und -narren wieder da: Es ist Rosenmontag. Heute Morgen bin ich schon früh mit meinen Füßen aus dem Bett aufgestanden und habe mir die Zähne geputzt. Zum Frühstücken war ich viel zu aufgeregt, aber Hunger hatte ich trotzdem ein wenig. Also steckte ich mir eine Scheibe Brot mit Käse in den Mund und verbrannte mir in der Eile natürlich mit dem viel zu heißen Kaffee meine Lippen. Aber das machte mir an diesem großartigen Tag wenig. Davon ließ ich mir die gute Laune in meinem Gesicht nicht verderben!
Ich ging nach oben ins Schlafzimmer, wo ich gestern schon mein Kostüm vorbereitet hatte. Um in der Aufregung nicht zu stolpern setzte ich langsam einen Fuß vor den anderen. Ich begann mit dem rechten Fuß, Sogleich folgte der linke, dann wieder der rechte, und der linkerechtes Bein, linkes Bein, rechtes Bein, linkes Bein.
Jetzt stehe ich mit beiden Füßen hier und schau mir das wunderbare Kostüm mit meinen Augen an. In diesem Jahr habe ich mich für ein Clowns-Kostüm entschieden, mit einer roten Nase, einem Hut für den Kopf und einem Anzug mit dicken roten Knöpfen am Bauch. Am Gesäß hängt eine grüne Tröte. Vorsichtig nehme ich das Kostüm mit meiner rechten Hand vom Schrank und trage es mit beiden Händen ins Badezimmer. Dort steht auch schon die Schminke.
Ich hänge das Kostüm mit meiner linken Hand an die Dusche und setzte mich mit meinem Gesäß auf den Hocker. So kann ich geradeaus mit meinen beiden Augen in den Schminkspiegel sehen.
Zuerst male ich mein Gesicht mit einem Schwämmchen ganz weiß an, die Stirn, die Nase, die Wangen und das Kinn. Dann male ich mir mit schwarzer Farbe große Augen, ein rechtes Auge und ein linkes Auge. Zu guter letzt kommt die rote Farbe in mein Gesicht. Und zwar ganz dick auf meine Lippen. Rote Lippen soll man ja bekanntlich…küssen!
Nun ziehe ich vorsichtig mein Kostüm an, damit die Schminke nicht verschmiert. Ich schlüpfe mit dem rechten Bein und mit dem linken Bein hinein, ziehe den Anzug über mein Gesäß, über meinen Bauch und stecke den linken Arm und den rechten Arm durch die Ärmel. Die rote Nase setze ich mir ins Gesicht. Zu guter letzt kommt der Clownshut auf meinen Kopf.
Da stehe ich nun und schaue mich stolz im Spiegel an. Ich sehe wirklich toll aus!
Und da höre ich schon mit meinen Ohren unten die Türklingel. Das werden bestimmt Hans und Rose sein, die mich zum Karnevalsumzug abholen!



Werbung: