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Sprichwörter und Redewendungen zum Thema Kochen ergänzen: Ein Arbeitsblatt für Senioren

Bei diesem Arbeitsblatt für das Gedächtnistraining mit Senioren müssen Sprichwörter und Redewendungen rund um das Thema Kochen ergänzt werden.

sprichwoerter-ergaenzen-kochen

Lösung:
Viele Köche verderben den Brei.
Die Liebe geht durch den Magen.
Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.
Auf jeden Topf passt auch ein Deckel.



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Eine Klanggeschichte zum Thema Kochen

Für diese Klanggeschichte für Senioren benötigen Sie für jeden Teilnehmer eine Rassel. Besonders gut eignen sich Rasseleier*. Rasseln lassen sich aber natürlich auch einfach und individuell selbst machen. Die Senioren “klappern/klacken” mit den Rasseln an den gekennzeichneten Stellen auf die beschriebene Art und Weise.

Luise war sonntags gerne bei Oma und Opa zu besuch. Gleich nach der Kirche tippelte sie mit ihren schwarzen feinen Lackschühchen zu ihnen herüber. Sie wohnten glücklicherweise ganz in der Nähe. Schon an der Eingangstür konnte sie den Duft des leckeren Sonntagsessens riechen. Da Oma beim Kochen meist das Fenster auf hatte hörte Luise sie auch schon in der Küche leise klappern.
Luise klingelte. Gerade hörte sie noch wie Oma den Kochlöffel dreimal am Topfrand abklopfte, da öffnete Opa ihr auch schon die Tür. Sie umarmte ihn und klackerte mit schnellen Schritten zu Oma in die Küche. Oma kam ihr schon entgegen und drückte ihre Kleine.
„Oma, was gibt es heute?“ fragte Luise als sie schon auf Zehenspitzen in Richtung Herd tippelte um in den Topf zu schauen. „Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Rotkohl“, antwortete Oma. Luise lief das Wasser im Mund zusammen. Das war eins ihrer liebsten Gerichte. Oma nahm Luise auf den Arm und ließ sie eins – zwei – drei, in alle Töpfe schauen. „Es dauert aber noch etwas“, sagte sie dann und ließ Luise mit einem ‚Klack‘ wieder herunter.
Sonntags durfte Luise ihre Lackschühchen bei Oma immer anlassen – weil sie sie so gerne hatte und doch so selten anziehen durfte, eben nur am Sonntag. Den ganzen Tag über hörte man das Klackern von ihren Schuhen in Omas und Opas Haus.
Während Luise auf das Essen wartete spielte sie mit Opa im Wohnzimmer Karten. Im Hintergrund hörte man wie Oma in der Küche zugange war, es klapperte gleichmäßig im Topf als sie den Rotkohl umrührte und dann dreimal hintereinander als sie den Löffel abklopfte.
Besonders mochte Luise das laute Klappern des Geschirrs. Dann wusste sie, dass das Mittagessen nicht mehr lange dauern konnte. Als sie dann noch hörte wie Oma im Esszimmer nach und nach das Besteck einzelnd auf den Tisch legte, konnte sie nichts mehr halten. Ihre Lackschühchen klapperten aufgeregt über den Fußboden als sie in die Küche lief um Oma zu helfen. Oma steckte gerade noch einen Löffel -klack- in den Rotkohl und einen -klack- in die Schüssel mit den Klößen und dann gingen beide mit langsamen, vorsichtigen Schritten ins Esszimmer und stellten die Schüsseln auf den Tisch. „Essen ist fertig“, riefen sie gemeinsam. Und schon kam Opa beschwingt aus dem Wohnzimmer gelaufen



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Ein Arbeitsblatt zum Thema Kochen – Vokale ergänzen

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Bei diesem Arbeitsblatt für das Gedächtnistraining mit Senioren müssen die Vokale ergänzt werden. Die Begriffe drehen sich alle rund um das Thema Kochen.

Lösung:
Hackbraten
Kochtopf
Herdplatte
Kochrezept
Kartoffelsuppe
Bratensoße
Pfannenwender
Semmelknödel



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Lieblingsessen! Eine Liedergeschichte zum Thema Kochen.

Singen Sie an den angegebenen Stellen die vorgeschlagenen Lieder oder Strophen.

Lieblingsessen

Liese geht in die erste Klasse und hat heute eine spannende Hausaufgabe bekommen. Sie soll herausfinden, welche Lieblingsgerichte die Mitglieder ihrer Familie haben. Als erstes geht sie zu ihrer Mutter. Die Mutter steht gerade in der Küche und macht Makronen. „Mama, was ist dein Lieblingsessen?“, die Mutter überlegt nicht lange „es sind Makronen, aber nicht irgendwelche Makronen. Es sind genau diese Makronen, die ich hier gerade zubereite. Da ist nämlich eine Geheimzutat drin!“ Liese wird ganz neugierig. „Was ist das für eine Geheimzutat Mama? Sind es die roten Pünktchen in den Makronen?“ „Du hast Recht“ lächelt die Mutter. „Ich geb dir einen kleinen Tipp, was das für eine Geheimzutat ist:

Ein Männlein steht im Walde
Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm.
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
das da steht im Wald allein
mit dem purpurroten Mäntelein?

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
und hat auf seinem Haupte schwarz‘ Käpplein klein.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
das da steht im Wald allein
mit dem kleinen schwarzen Käppelein?“

„Hagebutten“ ruft Liese wie aus der Pistole geschossen. Die Mutter nickt. Das Lieblingsessen von ihrer Mutter sind also Hagebuttenmakronen. Als nächstes macht sich Liese auf die Suche nach ihrem Vater. Der ist gerade im Garten und hackt Holz. „Papa, was isst du am allerliebsten?“ fragt Liese ihn, als sie ihn entdeckt. „Da fragst du mich was.“ Der Vater überlegt kurz „Am allerliebsten, esse ich einen schönen Braten vom Hirsch. Mit Preiselbeeren, schöner Bratensoße und Knödeln! Am besten ist es wenn der Hirsch direkt vom Jäger gekauft wird.“

2. Strophe von „Lustig ist das Zigeunerleben“:
Sollt‘ uns mal der Hunger plagen,
gehn wir, uns ein Hirschlein jagen.
Hirschlein nimm dich wohl in acht,
wenn des Jägers Büchse kracht.

Hagebuttemakronen isst die Mutter am liebsten und Hirschbraten der Vater. Liese prägt sich das gut ein. Für ihre Hausaufgabe fehlen ihr noch die Oma und der Opa. Die Oma hat sie schon im Gemüsebeet gesehen. Also schlendert sie als nächstes zu ihr herüber: „Oma? Was ist dein Lieblingsessen?“ Die Oma überlegt und überlegt, schließlich antwortet sie: „Weißt du Liese, ich kann mich gar nicht entscheiden. Aber am allerliebsten mag ich glaube ich Zwieback und jede Art von Kuchen. Das erinnert mich immer an die Zeit, in der ich selber noch ein Kind war.“

2.  von „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“
Flink laufen die Räder und drehen den Stein, klipp, klapp!
Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein, klipp, klapp!
Der Bäcker den Zwieback und Kuchen draus bäckt,
der immer den Kindern besonders gut schmeckt.
Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!

Der Opa ist auch im Garten, er betrachtet voller Sehnsucht den Birnbaum. Liese stellt ihre Frage: „Opa, was ist dein Lieblingseessen?“ Der Opa muss nicht lange überlegen: „Birnen!“ antwortet er „ich freue mich das ganze Jahr lang auf den Herbst, weil ich die süßen, saftigen Birnen dann von unserem Baum pflücken kann. Als ich noch ein Kind war, hatten wie auch einen großen Birnbaum im Garten.“

Spannenlanger Hansel
Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn,
geh’n wir in den Garten, schütteln wir die Birn‘.
Schüttel ich die großen, schüttelst du die klein’n,
wenn das Säckchen voll ist, geh’n wir wieder heim.

„Lauf doch nicht so eilig, spannenlanger Hans!
Ich verlier‘ die Birnen und die Schuh‘ noch ganz.“
„Trägst ja nur die kleinen, nudeldicke Dirn,
und ich schlepp‘ den schweren Sack mit den großen Birn’n.“

Liese war zufrieden. Jetzt kennt sie das Lieblingsessen von allen Familienmitgliedern: Hagebuttenmakronen mag die Mutter am liebsten, der Vater liebt Hirschbraten, die Oma isst am liebsten Kuchen und Zwieback und der Opa freut sich das ganze Jahr auf süße Birnen im Herbst.



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Ein Rätsel rund um Eintöpfe

Bei diesem Rätsel für Senioren zum Thema Kochen geht es rund um bekannte und beliebte klassische Eintöpfe. Legen Sie Aktivierungsmaterialien zum Thema auf einen Tisch. Das können beispielsweise verschiedene Gemüsesorten und weitere Zutaten sein, Töpfe, eine Suppenkelle, Suppentassen, frische Kräuter, ein Holzbrettchen…
Zu Beginn haben die Teilnehmer einige Minuten Zeit um sich die Dinge anzusehen und in die Hand zu nehmen. Geschichten aus dem Leben der Senioren und der Austausch untereinander sind herzlich willkommen.
Biografiefragen zum Thema können ggfs. helfen, einen Gesprächsverlauf zu unterstützen.
Bereiten Sie im Anschluss an die Rätselfragen gemeinsam einen Eintopf zu und essen Sie ihn gemeinsam mit der Gruppe

Die Rätselfragen

  1. Man nehme Kartoffeln, Möhren, Lauch, Linsen und eine kräftige Mettwurst…
    Welcher Eintopf wurde hier zubereitet?
    Lösung: Linseneintopf
  2. Die Hauptzutat für den nächsten Eintopf sind Kartoffeln. Sie werden mit Suppengemüse, manchmal auch Möhren angebraten und anschließend gekocht. Wer mag, püriert das Ganze. Petersilie und ein bisschen gebratener Speck runden das ganze ab.
    Um welche Suppe geht es in dem Rezept?
    Lösung: Kartoffelsuppe
  3. Der folgende Eintopf ist eine Spezialität aus Norddeutschland. Zu den Zutaten gehören gepökeltes Fleisch, rote Beete, Kartoffeln, Zwiebeln, Matjes und Gurkenwasser. Serviert wird der Eintopf traditionell mit Spiegelei, Gewürzgurken, Rollmops, evtl. Hering, und roter Beete. Wonach suchen wir hier?
    Lösung: Labskaus
  4. Gesucht wird auch im nächsten Rätsel ein Eintopf. Die Hauptzutat, nach der das Gericht benannt wird, ist ein Gemüse, auf dem auch schon eine Prinzessin im Märchen geschlafen hat.
    Lösung: Erbseneintopf, aus dem Märchen: die Prinzessin auf der Erbse
  5. Welche Zutaten fallen Ihnen ein, die in einen klassischen Bohneneintopf gehören? Nennen Sie drei Zutaten.
    Stangenbohnen, Kartoffeln, Rindfleisch, Lauch, Möhren, Sellerie, Petersilie, Zwiebeln, Butterschmalz, Beinscheibe…
  6. Kennen Sie Pichelsteiner Eintopf? Wissen Sie welche Zutaten da hinein gehören?
    Zu den Zutaten der klassischen Variante gehören: Rind-, Schweine- und Hammelfleisch, Kartoffeln, Möhren, Petersilienwurzel, Kohlgemüse, Lauch, Fleischbrühe, Zwiebeln und Gewürze



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Eine Fantasiereise zum Thema Kochen

Setz Dich für diese Fantasiereise bequem hin. Suche Dir eine Position in der Du Dich wohl fühlst. Suche eine bequeme Position für Deine Arme und für Deine Beine. Atme tief ein und wieder aus. Schließe die Augen und komm mit auf einen kleinen Ausflug in deine gemütliche Küche.

– Pause-

Es ist ein später Vormittag im Sommer und Du kommst von einem Spaziergang im Wald zurück. Du hast Hunger und gehst nach Hause in Deine Küche.

– Pause-

Du gehst durch die Haustür und riechst schon den Duft deines Lieblingsessens. Während Du Dich der Küche näherst wird er immer stärker.

– Pause-

Zuhause ist es wohlig warm. Du gehst in die Küche hinein und siehst einen liebevoll gedeckten Tisch. Du schaust Dich langsam um und betrachtest die vertrauten Dinge in Deinem Zuhause.

– Pause-

Auf dem Küchentisch steht dein Lieblingsessen. Du setzt Dich hin und schaust Dir einen Moment lang alles an.

– Pause-

Dann kostest Du langsam von dem Essen. Du kaust jeden Bissen ganz bewusst und spürst wie das Essen auf Deiner Zunge zergeht.

– Pause-

Dein Lieblingsessen in Deinem Bauch hat Dich ruhig werden lassen. Du genießt den Geruch des Essens und trinkst einen Schluck Deines Lieblingsgetränks.

– Pause-

Du fühlst einen tiefen inneren Frieden in Dir. Du atmest noch einmal den Duft des Essens ein. Du schaust Dich noch einmal in Deiner Küche um. Du verabschiedest Dich von den Dingen, die Dir so vertraut vorkommen.

– Pause-

Du atmest tief ein und tief aus. Du fühlst Dich ausgeruht, entspannt und ruhig. Du hast Kraft für den Tag gesammelt. Mach die Augen auf und kehr zurück aus deiner Küche. Du bist wach, aufnahmefähig und erfrischt.



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Ein Quiz rund um Nachtische für das Gedächtnistraining mit Senioren

Welcher der folgenden Vornamen ist auch der Name eines beliebten Nachtischs?

a) Dorothée

b) Marianne

c) Charlotte (Lösung)

 

Was sind die drei Hauptzutaten für eine klassische Birne Helene?

a) Vanilleeis, Birne und Schokoladensoße (Lösung)

b) Schokoladeneis, Birne und Sahne

c) Karamelpudding, Birne und Vanillesoße

 

Zu welchem Nachtisch gehören die folgenden Zutaten: Weißwein, Gelantine, Zucker, Zitronensaft und geschlagene Sahne?

a) Bayrische Creme

b) Weincreme (Lösung)

c) Blaubeercreme

 

Nennen Sie drei Zutaten, die in einen selbst gemachten Schokoladenpudding gehören.

Vorschläge: Milch, Zucker, Schokolade, Speisestärke, Kakao, eine Prise Salz, evtl. Vanillezucker

 

Welcher Kuchen heißt wie ein unangenehmer Insektenstich im Sommer?

Lösung: Der Bienenstich

 

Wie heißt ein beliebter Nachtisch aus Österreich, der aus Milch, Eiern, Zucker, Milch und einer Prise Salz, manchmal auch mit Rosinen, gemacht wird?

Lösung: Kaiserschmarrn



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Vater in der Küche – Eine Sprichwortgeschichte zum Thema Kochen

Mein Vater konnte früher genau drei Gerichte kochen. Das erste waren Bratkartoffeln mit Spiegelei. Manchmal wurde es auch Rührei. Je nachdem wie gut es ihm gelang, das Ei in die Pfanne zu schlagen. Wenn ihm mal wieder ein Ei daneben ging oder der Dotter aufplatzte, sagte er immer: „Pech im Spiel, Glück … in der Liebe!“ und lächelte meine Mutter liebevoll an.
Das zweite Gericht war Toast Hawaii. Das mochte ich am Liebsten denn da konnte er fast nichts falsch machen. Außer er vergaß es im Backofen und musste noch einmal von vorne anfangen. Wenn meine Schwester und ich dann mit unseren hungrigen Bäuchen vor ihm standen sagte er: „Gut Ding will … Weile haben!“ Beim zweiten Versuch sind ihm die überbackenen Toastscheiben dann aber meist gelungen.
Die letzte Spezialität meines Vaters war Gurkensalat. Den machte er richtig gut! Und der brannte ihm auch nie an. Mit saurer Sahne und einer Prise Zucker…Lecker! Gewürzt hat er ihn immer nach Lust und Laune, trotzdem hat er jedesmal geschmeckt. Meine Mutter neckte ihn manchmal damit:  „Ein blindes Huhn findet … auch mal ein Korn“, sagte sie dann immer. Ja, ja, was sich liebt … das neckt sich.
Mein Vater überließ das Kochen unter der Woche meiner Mutter. Ehrlich gesagt war er mittags ja auch immer bei der Arbeit wenn wir aus der Schule nach Hause kamen und Hunger hatten. Aber auch wenn er abends nochmal etwas Warmes essen wollte, wünschte er sich etwas von meiner Mutter. „Viele Köche verderben … den Brei! Du machst das schon am Besten!“, sagte er dann immer zu ihr. Und sie kochte auch gerne für ihn. Liebe geht nunmal … durch den Magen.
An den Wochenenden kochte mein Vater dann manchmal für uns. Wir Kinder hatten unsere Freude daran und schauten ihm gespannt zu. Zwischendurch durften wir von den Bratkartoffeln oder der Salatsoße probieren. Aber wir wussten immer: Man soll den Tag nicht … vor dem Abend loben. Schließlich konnten die Bratkartoffeln doch noch während des Tischdeckens anbrennen. Satt geworden sind wir aber früher oder später immer! Und geschmeckt hat es uns auch.
Und frei nach der Redensart: Das Beste kommt … zum Schluss durfte meine Mutter dann hinterher die Küche wieder aufräumen.



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