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Erinnerungen lebendig machen

Erkennen und erfühlen vertrauter Alltagsgegenstände

Autor: Ulrike Mücke
Verlag: Vincentz

Inhalt

Erinnerungen lebendig machen: Erkennen und Erfühlen vertrauter Alltagsgegenstände (REIHE QUERBUCH).*. Das Buch umfasst 6 Doppelseiten. Jede Doppelseite widmet sich einem Thema. Die Themen sind: Das Badezimmer, Obst und Gemüse, Der Haushalt, Der Garten, Die Werkstatt, Die Küche. Auf der einen Seite sind sechs biografische Fragen zu dem jeweiligen Thema abgedruckt auf der anderen Seite findet man Fotos von den Gegenständen. Ein Gegenstand lässt sich jeweils haptisch erfühlen (so ist zum Beispiel die Haut der Orange rau).

Höhen und Tiefen

Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt, dachte ich: „Das ist aber dünn“. Tatsächlich, besteht das Buch aus nur 6 Doppelseiten. Die Idee, die hinter dem Buch steht, ist einfach und bewährt. Mit realistischen Gegenständen oder Bildern kann man Erinnerungen wecken und Gespräche anregen. Die Fotos sind sehr gut ausgewählt. Sie wirken so realistisch, dass man automatisch darüber fasst bzw. tastet. Bei diesem Tasten, entdeckt man dann auch die haptischen Elemente. Die haptischen Elemente sind teilweise sehr gut gelungen, wie der Spiegel bei dem Thema Badezimmer, die Orange bei dem Thema Obst und Gemüse, der Schwamm bei dem Thema Haushalt oder das Tuch bei dem Thema Küche und teilweise noch ausbaufähig, wie die Rasenmäherräder bei dem Thema Garten oder die Schrauben bei dem Thema Werkstatt.

Fazit

Ein Buch mit Fotos von Alltagsgegenständen und biografischen Fragen. Die dahinterstehende Idee bewährt sich in der Praxis immer wieder. Das Buch eignet sich besonders, wenn man die realen Dinge mal nicht „zur Hand“ hat. Der Preis hat es für den Umfang des Buchs in sich.

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Sinnesaktivierungen für Bettlägerige. Materialvorstellung.

Karten-Set mit Ideen für die Pflegepraxis

Autorinnen: Marion Jettenberger, Susanne Möser-Patuzzi
Verlag: Verlag an der Ruhr

Inhalt

Sinnesaktivierungen für Bettlägerige: Karten-Set mit Ideen für die Pflegepraxis.* Die Karten sind in ein einleitendes Heft und die Bereiche „Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten“ unterteilt.

Höhen und Tiefen

Ehrlich gesagt, hat sich für mich nicht ganz erschlossen, warum der Verlag für diese Veröffentlichung ein „Kartenset“ gewählt hat und nicht die klassische Buchform. Das Kartenset ist fest miteinander verbunden und um die Informationen und Ideen auf den Karten zu lesen, muss man diese jeweils zusammen mit dem ganzen Set umdrehen. Für mich war das etwas unhandlich. Ein Vorteil ergibt sich auch nicht dadurch, dass man die Karten direkt mit ans Bett nehmen kann. Für die Ideen braucht man Zusatzmaterialien und die Karten sind eher informativer Natur.

Jetzt aber zum eigentlichen Inhalt der Karten. Die in den Anregungen behandelten Materialien sind leicht zu beschaffen und in vielen Einrichtungen der Altenhilfe bereits vorhanden. Die Ideen erstrecken sich vom Aufhängen eines Mobiles über den Einsatz von Geräuschkissen und Duftlampen hin zu der Zubereitung von Smoothies und der Durchführung einer Handmassage. Ein Bogen zur Beobachtung soll die Dokumentation erleichtern. Da es in der Dokumentation aber immer wichtiger wird zu beschreiben und nicht zu interpretieren, finde ich diesen nur teilweise gelungen. Fragen wie „Wirkt der Betreute giesgrämig?“ sind in meinem Empfinden wertend.

Fazit

Insgesamt findet man zu den verschiedenen Sinnesbereichen viele mehr oder weniger bekannte Anregungen in dem Kartenset. Meiner Meinung nach ist dieses Kartenset für Betreuende mit wenig Erfahrung und Angehörige gut geeignet um einen Überblick der Möglichkeiten verschiedener Sinnesaktivierungen zu erhalten.

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Duftgeschichten für Senioren. Buchrezension.

Mit Anregungen und Rezepten aus der Aromapflege

Autorinnen: Birgit Ebbert, Steffi Klöpper
Verlag: Verlag an der Ruhr

Inhalt

Duftgeschichten für Senioren: Mit Anregungen und Rezepten aus der Aromapflege.* Das Buch enthält 16 „Duftgeschichten“, die sich an Alltagserfahrungen orientieren. Die Geschichten drehen sich jeweils um einen Duft und sind kurz gehalten.

Höhen und Tiefen

Die Duftgeschichten sind anschaulich geschrieben und lassen den Duft lebendig werden (man kann es auch schon beim „Trockenlesen“ ohne die Düfte riechen). Jede Geschichte wird mit Ideen für die Sinnesaktivierung, Informationen zu Indikationen und Nebenwirkung, Rezeptideen aus der Hausapotheke sowie Hintergrundinformationen ergänzt. Auch der Buchabschnitt über Aromapflege ist sehr informativ und ich habe viel Neues gelernt.

Für mich war der Hinweis auf die individuelle Duftbiografie der Betreuten am Ende des Buches vielleicht etwas zu klein. Seitenweise habe ich darüber nachgedacht wie, trotz schöner Geschichte, Zitronenduft Erinnerungen an Geburtstagskuchen bei mir wecken könnte. Alles woran ich bei Zitronenduft denke ist Kloreiniger. Im Theorieteil habe ich den Hinweis aber doch noch gefunden 😀 .

Ergänzend ist noch zu sagen, dass das die Geschichten und Dufterlebnisse zum Teil auch ohne den Einsatz von ätherischen Ölen umgesetzt werden können.  Düfte, die behandelt werden sind zum Beispiel: Orange, Zitrone, Pfefferminze, Fichtennadeln, Salbei, Lavendel, Fenchel, Vanille, Weihrauch, Honig, Kaffee, Heu und Kölnisch Wasser. Besonders für die Anwendung von Aromapflege im stationären Bereich, sowie in der professionellen Pflege wird in dem Buch allerdings auf die Notwendigkeit einer entsprechenden Ausbildung hingewiesen.

Fazit

Das Buch „Duftgeschichen für Senioren“ hat mich überzeugt. Die kurzen Geschichten wecken Bilder und Erinnerungen. Zusammen mit den entsprechenden Düften führt das zu einem wirklich sinnlichen Erleben.

Duft ist eines der Themen, an das sich viele nicht richtig heran wagen. Dieses Buch kann die Schwellenangst nehmen. Für alle, die sich näher mit Düften beschäftigen möchten, ein klare Kaufempfehlung.

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