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Die Bescherung: Wortgitter und Anregungen für biografische Runden

Natürlich sind Geschenke nicht der Hauptgrund aus dem wir Weihnachten feiern. Doch irgendwie gehören sie ja trotzdem dazu. Auch wenn Geschenke im schlimmsten Fall nur eine bitter schmeckende Nebenwirkung unserer nie-satt-werdenden Konsumgesellschaft sind, so lohnt es sich doch sie von ihrer guten Seite zu betrachten. Im besten Fall zeigen Geschenke nämlich lieb gewonnenen Menschen, dass uns etwas an ihnen liegt. Im besten Fall, geht es beim Schenken nicht um das Geschenk sondern um den Beschenkten. Um das Miteinander. Um das Füreinander. Ein Zeichen gegen die Individualisierung der Gesellschaft. Meistens ist es wahrscheinlich irgendetwas dazwischen ;-). Weihnachten ohne Geschenke ist aber wirklich schwer vorstellbar. Deswegen haben wir uns auch das Thema Bescherung für das  Gedächtnistraining ausgesucht und stellen Ihnen heute ein kostenloses Wortgitter zu dem Thema zur Verfügung.

wortgitter- bescherung

So wirds gemacht:

Drucken Sie das Arbeitsblatt aus und kopieren Sie es für Ihre Teilnehmer. Ein Blatt pro Teilnehmer sollte es sein. Verteilen Sie die Arbeitsblätter und sorgen Sie gegebenenfalls dafür, dass Stifte zur Verfügung stehen. Bitten Sie die Teilnehmer die gesuchten Begriffe mit einer Linie zu verbinden oder einzukreisen. Vergleichen Sie im Anschluss die Lösungen im Plenum.

Anregungen für biografische Runden:

Viele kleine Rituale umgeben die Bescherung am heiligen Abend und unterscheiden sich von Familie zu Familie. Nutzen Sie diese Unterschiede um mit den Senioren ins Gespräch zu kommen. Hier ein paar Anregungen für passende Fragen:

  • Wer brachte bei Ihnen die Geschenke? Der Weihnachtsmann oder das Christkind?
  • Wie haben Sie sich den Geschenkebringer vorgestellt?
  • Wer durfte zu welchem Zeitpunkt das Weihnachtszimmer betreten?
  • Mussten vor der Bescherung Lieder gesungen oder Gedicht aufgesagt werden?
  • Erinnern Sie sich noch an besondere Geschenke, die Sie bekommen oder gemacht haben?



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Fantasie, Bescherung: Arbeitsblatt und 4 weitere Übungen für das Gedächtnistraining

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Lösungsmöglichkeit für das Arbeitsblatt

In diesem Jahr hat der Kindergarten für eine ganz besondere Bescherung gesorgt. Am 24. Dezember trafen sich die Kinder morgens im Wald und hatten Möhren, Nüsse und Kohlköpfe dabei. Mit den Nüssen und dem Gemüse wurden die Bäume des Waldes reichlich geschmückt. So konnten die Waldtiere einen richtigen Festschmaus am Heiligen Abend genießen.

 

Für Gruppen mit weniger fitten Teilnehmern kann man die Aufgabe des Arbeitsblattes auch umdrehen. Lesen Sie unsere Lösungsmöglichkeit vor und suchen Sie gemeinsam mit den Teilnehmern nach einer geeigneten Überschrift.

4 weitere Übungen für die Kreativität zum Thema Bescherung

Geschenkpapier gestalten

Verteilen Sie Blätter mit einem Rechteck oder mit einem Viereck an die Teilnehmer. Verteilen Sie außerdem Buntstifte. Erklären Sie den Teilnehmern, dass es sich bei den Vier- oder Rechtecken um Geschenke handelt. Bitten Sie die Teilnehmer die Geschenke mit den Buntstiften zu gestalten.

Das beste Geschenkband der Welt

Stellen Sie sich vor Sie haben eine Geschenkbandfabrik und bringen ein neues, glitzerndes Geschenkband auf den Markt. Denken Sie sich einen passenden Werbeslogan für das Geschenkband aus. Beispiel: Verschließ Geschenke kurzer Hand mit unserm tollen Glitzerband.

Wenn die Geschenke einen Tag zu früh unter dem Baum liegen würden,

was würde dann passieren? Sinnieren Sie gemeinsam uns denken Sie sich lustige Geschichten oder Vorkommnisse aus.

Was kann man  mit Geschenkpapier alles anstellen?

Natürlich außer Geschenke damit einzupacken… ;-). Überlegen Sie sich lustige, ernste oder absurde Verwendungsmöglichkeiten zusammen mit den Teilnehmern. Beispiele: Butterbrote damit einpacken, als Tapete benutzen, als Tischdecke verwenden, oder, oder, oder.

Hier finden Sie noch weitere Übungen rund um das Trainingsziel „Fantasie“.



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Fragen für die Biografiearbeit zu dem Thema „Bescherung“

Wann war bei Ihnen Weihnachten „Bescherung“? Am Heiligen Abend oder am 1. Weihnachtsfeiertag?

Wer brachte bei Ihnen in der Familie die Geschenke? Das Christkind oder der Weihnachtsmann?

Erinnern Sie sich noch an einer Weihnachtsgeschenk über das Sie sich besonders gefreut haben?

Erinnern Sie sich noch an ein Weihnachtsgeschenk das Sie gar nicht mochten?

Wenn ja, wie sind Sie damit umgegangen? Haben Sie so getan als ob Sie sich gefreut haben?

Haben Sie als Kind schon mal vor Weihnachten nach Geschenken gesucht (zum Beispiel im Schrank der Eltern)?

Haben Sie schon mal etwas ganz besonderes verschenkt?

Wie haben Sie Geschenke früher eingepackt?

Wie wurde die „Bescherung“ bei Ihnen zu Hause gestaltet?

Mussten Sie etwas vorsingen oder ein Gedicht aufsagen?

Wurde eine Glocke geläutet, wenn die Bescherung begann?



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Eine 10-Minuten-Aktivierung zum Thema „Bescherung“

Material (Beispielhaft):

Eine Aktivierungskiste mit:

Geschenkpapier

Geschenkband

Glöckchen

Tannenzweig mit Teelicht (als Ersatz für den Weihnachtsbaum)

Kleiner Karton/Kästchen als Geschenk verpackt

Geschenkanhänger

CD mit Weihnachtsmusik für die Bescherung

Liedblatt mit bekanntem Weihnachtslied oder Gedicht

 

Sichtung des Materials

Die Materialien werden von den Teilnehmern der 10-Minuten-Aktivierung in die Hände genommen und nach Möglichkeit benannt. Wie zu jedem anderen Zeitpunkt der 10-Minuten-Aktivierung sind Geschichten aus dem Leben der Teilnehmer herzlich willkommen.

 

 

Beispiele für biografieorientierte Fragen zum Thema

Wann wurde früher an Weihnachten bei Ihnen Bescherung gefeiert,  am Heiligen Abend oder am 1. Weihnachtstag morgens?

Sind Sie vor der Bescherung in die Kirche gegangen?

Wurde vor der Bescherung mit einem Glöckchen geläutet?

Haben Sie als Kind ein Gedicht aufgesagt oder zur Bescherung gemeinsam mit der Familie ein Lied gesungen?

Wurde das Weihnachtszimmer am Heiligen Abend bis zur Bescherung abgeschlossen/zugehangen?

Welches waren ganz besondere Geschenke, die Sie bis heute nicht vergessen haben?

Wie haben Sie den Heiligen Abend für Ihre eigenen Kinder gestaltet?

Wissen Sie noch, wie Sie sich als Kind am Heiligen Abend gefühlt haben?

Wie hat sich das Gefühl im Laufe der Zeit verändert? Was ist wichtiger geworden oder hat an Priorität verloren?

 

 

Beispiele für kleine Bewegungsübungen/ Wahrnehmungsübungen

Am Tannenzweig riechen, die Nadeln spüren

Die Kerze anzünden

Ein Geschenk einpacken und eine Schleife darum binden

Geschenkanhänger beschriften

Das Glöckchen läuten

Die Weihnachtsmusik gemeinsam anhören

Gemeinsam ein Weihnachtslied singen

 

 

Beispiele für kleine Gedächtnistrainingsaufgaben

Die (vorher besprochenen) Gegenstände abdecken und dann erinnern

Welche Weihnachtslieder fallen Ihnen ein?

Welche Weihnachtsgedichte wurden unter dem Tannenbaum vorgetragen?

Was sind typische Geschenke unter dem Weihnachtsbaum?

 



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Mitsprechgedicht: Bescherung

Heute ist der große Tag
Den Groß und Klein von Herzen… mag

 

 

Heut morgen war ich wach im Nu
Die Tür der Stube war schon… zu

 

 

Jetzt bin ich schon ganz aufgeregt…
Was das Christkind untern Baum mir… legt

 

 

Ist es das Kleid aus edlem Tuch?
oder das große Märchen… buch

 

 

Doch nach nem Tag voll Wartezeit
ist es dann endlich doch so… weit

 

 

Ein Glockenläuten zart erklingt
Die Stimme schnell ein Liedchen… singt

 

 

Die Lichter fülln den ganzen Raum
So hell strahlt unser… Tannenbaum

 

 

Und woran ich schon so lange denke
Liegt unterm Baume: Die… Geschenke!

 



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