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Sterne. Eine Naturgeschichte

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Wir sind immer wieder beeindruckt vom Leuchten der Sterne am Nachthimmel. Aber was sind Sterne überhaupt? Eine Naturgeschichte nicht nur für Senioren

Sterne

„Wenn ihr in den Herbstferien kommt, dann nehmt etwas Warmes zum Anziehen mit. Ich hab ein neues Teleskop und möchte mit euch die Sterne anschauen.“ Opa Bernd freute sich schon auf seine Enkelkinder Marius und Lisa, die wie immer in den Ferien die Großeltern besuchen wollten. Und er freute sich schon darauf, den Kindern die Sterne und Sternbilder zu erklären.

An einem klaren Abend im Oktober packten sie dann voller Vorfreude das Teleskop ins Auto, zogen sich Mützen, Handschuhe und dicke Winterstiefel an. Oma Erika hatte eine Thermoskanne Kakao bereitgestellt und es ging los zur Sternenbeobachtung. Sie mussten ein Stück mit dem Auto aus der Stadt fahren, weil die Lichter der Stadt zu hell waren, um die Sterne gut sehen zu können.

Nachdem sie das Teleskop aufgestellt und ausgerichtet hatten, erklärte Opa Bernd, welche Planeten die Erde umkreisten. Das waren die Venus, Merkur, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und der Kleinplanet Pluto. Der Mond umkreist zwar auch die Erde, ist aber kein Planet, sondern der Erdtrabant.

Die Sterne leuchteten hell am Nachthimmel und Lisa fragte: „Opa, was sind Sterne überhaupt?“



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„Sterne sind eigentlich Glaskugeln. Sie sind im Inneren sehr heiß und glühen. Und obwohl sie mehrere Billionen Kilometer entfernt sind, können wir dieses Glühen der Sterne sehen. Sie funkeln dann. Wir sehen nur kleine Lichtpunkte am Himmel, aber die Sterne sind eigentlich riesengroß, viel größer als die Erde. Ein Stern besteht aus Wasserstoffatomen, die das Brennen verursachen. Irgendwann ist der Stern verbrannt, fällt in sich zusammen und explodiert.
Der Stern, der uns am nächsten ist, das ist die Sonne. Sie ist hundertmal größer als die Erde.“

„Und wie sind die Sterne entstanden?“, fragte Marius.

„Sterne bestehen ja wie gesagt aus Wasserstoffatomen. Die Forscher beobachten, dass die Sterne aus sogenannten Nebeln entstehen. Das sind ganz viele Wasserstoffatome, die sich immer mehr verdichten. Irgendwann – das dauert allerdings Millionen von Jahren – sind sie so dicht, dass sie sich aneinander reiben und zu glühen beginnen. Sie bilden dann eine Kugel und durch das Brennen des Gases, leuchten die Sterne.“

„So und nun zeige ich euch noch ein paar Sterne.“
Sie schauten immer abwechselnd durch das Teleskop, tranken heißen Kakao und waren ganz beeindruckt von der Vielzahl und dem Leuchten der Sterne.



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Monika

© by Monika Kaiser

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