Psychomotorik mit Bällen: 3 Übungen für Koordination und Wahrnehmung
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Bewegung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisaufgaben lassen sich mit einfachen Materialien wunderbar verbinden. Gerade in gemischten Gruppen mit Menschen mit und ohne Demenz entstehen gemeinsame Erfolgserlebnisse. Ein Ball reicht bereits aus, um Bewegung spielerisch mit geistiger Aktivierung zu kombinieren.
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Die folgenden Übungen benötigen nur wenig Vorbereitung und lassen sich leicht an die Fähigkeiten der Gruppe anpassen:
3 Übungen mit Ball
- Ball fangen und Begriffe nennen
Die Gruppenleitung steht in der Mitte oder vor der Gruppe und wirft einen Ball reihum zu den Teilnehmenden. Vorher wird ein Thema genannt.
Zum Beispiel: Obst, Tiere, Blumen, Küchengeräte
Wer den Ball fängt, nennt einen passenden Begriff und wirft den Ball zurück. Als Variante können auch Wörter mit einem bestimmten Anfangsbuchstaben gesucht werden. Die Übung trainiert Aufmerksamkeit, Reaktion und Wortfindung. - Ball werfen, rollen oder weitergeben je nach Begriff
Die Teilnehmenden sitzen im Kreis. Die Gruppenleitung wirft einem Teilnehmenden den Ball zu und nennt einen Begriff. Je nach Kategorie des Begriffs wird der Ball unterschiedlich bewegt.
Zum Beispiel: bei einem Tier wird der Ball zurückgeworfen, bei einer Farbe wird der Ball zurückgerollt, bei einem Lebensmittel wird der Ball zum linken Nachbarn weitergegeben
Die Regeln können einfach gehalten und jederzeit verändert werden. Dadurch bleiben Aufmerksamkeit und Reaktion gefordert. Außerdem können die wichtigsten Regeln bei Bedarf gut sichtbar auf einem Flipchart notiert werden. - Bewegungen nachmachen mit Ball
Bei dieser Übung hat jeder Teilnehmende einen kleinen Ball. Eine Person macht eine einfache Bewegung mit dem Ball vor.
Zum Beispiel: den Ball hochheben, den Ball hinter dem Rücken verstecken, den Ball von einer Hand in die andere geben, den Ball über die Knie rollen
Die Gruppe macht die Bewegung gemeinsam nach. Danach darf eine andere Person eine neue Bewegung vormachen. Hier stehen Wahrnehmung, Körpergefühl und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt. Besonders in gemischten Gruppen mit Menschen mit und ohne Demenz entsteht dabei eine lockere und fröhliche Stimmung.
Achten Sie auf ein ruhiges Tempo und einfache Erklärungen. Gerade Menschen mit Demenz profitieren von einfachen Abläufen und wiederkehrenden Bewegungen. Regelmäßige Erfolgserlebnisse stärken das Selbstvertrauen und die Freude an der gemeinsamen Aktivität.
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