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Andachten für Seniorenkreise

Autorin: Rita Kusch
Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Inhalt

Rita Kusch hat in ihrem Buch Andachten für Seniorenkreise* 55 ausformulierte Texte mit Andachten zusammengestellt, mit denen Andachten und besondere Zusammentreffen in Seniorenkreisen oder auch Gottesdienste in Pflegeheimen gestaltet werden können. Das Buch gliedert sich in diese Kapitel:
Vorwort
Einmal durch das Jahr
Andachten zu Texten aus dem Alten Testament
Andachten zu Texten aus dem Neuen Testament
Andachten zu Liedern
Andachten zu Gebeten
Andachten zu besonderen Anlässen im Seniorenkreis
Schlusswort

Höhen und Tiefen

Rita Kusch ist Diakonin und seit vielen Jahren in der Seniorenarbeit tätig. Neben der Leitung und Gestaltung von Seniorenkreisen leitet sie Fortbildungskurse für ehrenamtliche Seniorenbegleiter und unterrichtet an einer Altenpflegeschule.
In diesem Buch hat die praxiserfahrene Autorin 55 Andachten formuliert, die in Seniorenkreisen gehalten werden können oder auch zur Gottesdienstgestaltung in Pflegeheimen beitrgen können. Die Texte sind alle vollständig ausformuliert und können sowohl von geschulten als auch von unerfahrenen Gruppenleitungen vorgelesen werden.
Die 55 Andachten drehen sich um verschiedene Themen, die individuell passend zu dem jeweiligen Anlass ausgewählt werden können. Im ersten Kapitel hat Rita Kusch Andachten zu besonderen Tagen im Kirchenjahr zusammengestellt, unter anderem finden Sie dort Texte zu Neujahr, dem Dreikönigsfest, Karfreitag und Ostern, dem Erntedankfest, der Adventszeit und Weihnachten. Es folgen Andachten zu Texten aus dem Neuen und Alten Testament, zu Gebeten und besonderen Anlässen, wie zum Beispiel zu Geburtstagen oder Abschiedsfeiern. Besonders schön haben wir die Andachten zu bekannten Liedern empfunden, deren Strophen im Verlauf der Andacht gemeinsam gesungen werden können.
Die Texte bieten Platz für eigene Gedanken, regen frühere Erinnerungen an und können Trost und Zuversicht spenden. Die Autorin hat sich bewusst dazu entschieden, positive Gefühle anzuregen und sich voll und ganz auf die Lebenswelt der heutigen Senioren eingelassen. Die Andachten können fast ohne Materialien gehalten werden, etwaige Anregungen stehen vor den Andachtstexten.
Wie auch in ihren Büchern Schatztruhe für die Seniorenarbeit, Neue Ideenbörse für die Seniorenarbeit oder Es glockt schon spürt man die Erfahrungen der Autorin mit Seniorengruppen und das ganz besondere Gespür für die Lebenswelt und -wirklichkeit der Teilnehmenden. Die Texte sind sehr gut verständlich, zum Anlass passend und zuversichtlich formuliert. Sie bieten auch Menschen, die nicht streng gläubig sind, viele Anregungen zum Nachdenken und können Mut machen.

Fazit

Auch in diesem Buch ist es Rita Kusch wieder einmal gelungen Texte zu schaffen, die sich besonders gut für Seniorengruppen eignen und in die Lebenswelt der heute lebenden Senioren passen. Die Andachten beziehen sich auf Bibelstellen, Feste im Jahreskreis oder auch Lieder – und sind wirklich sehr gut formuliert. Sowohl geschulte Mitarbeiter als auch Menschen, die neu in der Seniorenarbeit tätig sind, können mit diesen Andachten bedürfnis- und biografieorientierte Gruppenstunden leiten.

Ein Interview mit Rita Kusch ist bei uns unter dem Titel Neue Wege in der Seniorenarbeit erschienen.

Das Buch jetzt bei Amazon bestellen.*

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7 Themenideen für Karneval

Karneval ist bunt und die Leute verkleiden sich bunt durcheinander. Für mich gehört gerade dieses „durcheinander“ auch einfach zur Karnevalszeit dazu. Trotzdem haben mich in den letzten Tagen zwei E-Mail mit der selben Frage erreicht: Welche Themen kann man für Karnevalsfeiern mit Senioren umsetzen? Beim Stöbern durch die verschiedenen Möglichkeiten dachte ich: Umsetzen lassen sich eigentlich fast alle Themen – mit ein bisschen Fantasie.

Koch, Katzen, Clowns. 7 Themenideen für Karneval

  1. Die Welt der Tiere. Mit Katzenohren, Hasenohren oder einem roten Hut mit Marienkäfer-Punkten kann man sich ganz schnell für das Karnevalsfest in Schale werfen.
  2. Verzaubert: Hexen, Zauberer und Fabelwesen. Ein kleiner Hexenhut schmiegt sich dezent an den Kopf und entführt in eine zauberhafte Karnevalswelt.
  3. Berufe. Zu dem Thema Berufe haben mir am besten kleine Glitzerkrawatten gefallen. Diese können auch am Oberteil befestigt werden, da es unangenehm sein kann, wenn sie mit einem Gummiband um den Hals befestigt werden.
  4. Rund um die Welt. Einmal in andere Länder, Bräuche und Sitten hinein schnuppern: Das sollte man sich eigentlich nicht für Karneval aufsparen.
  5. Märchen. Nicht nur kleine Mädchen wollen gerne einmal Prinzessin sein. Eine kleine Krone kann man auch schnell selbst basteln.
  6. Lustiges. Rote Nasen sind nichts Jedermanns Sache aber ein kleiner Clownshut oder eine Fliege ist für viele Senioren eine schöne Möglichkeit sich dezent zu verkleiden. Clowns gehören zu Karneval einfach dazu.
  7. 20er Jahre. Den Glanz der 20er spüren. Das Thema eignet sich besonders gut für die Seniorenarbeit. Mit einer Federboa um den Hals ist auch die Verkleidung schnell zusammen gestellt und nicht zu umfangreich.

Zu all diesen Themen finden sich auch tolle Aktivierungs- und Beschäftigungsideen auf Mal-alt-werden.de, die sich auch gut auf einer Karnevalsfeier umsetzen lassen. Für die Begleitung von Menschen mit Demenz haben wir das Wichtigste in unserem Übersichtsbeitrag Beschäftigung bei Demenz zusammengestellt.



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Erinnerungen an früher. Biografische Fragen zu dem Thema Karneval

Mit unseren biografischen Fragen widmen wir uns heute der fünften Jahreszeit – Karneval, Fastnacht und Fasching. Bestimmt gibt es einige Senioren in Ihren Gruppen, die früher gerne Karneval gefeiert haben und es vielleicht auch heute noch mit Freude tun. Viele erinnern sich wahrscheinlich noch an das Feiern beim Gemeindekarneval, im eigenen Zuhause oder auf einem Karnevalsumzug. Andere wiederum konnten der fünften Jahreszeit für sich noch nie etwas abgewinnen. Wieder andere haben sich selbst nicht gerne als Cowboy, Hexe oder Indianer verkleidet, haben sich aber gerne die Karnevalssitzungen und -umzüge im Fernsehen angeschaut…
Mit den folgenden Biografiefragen können Sie den Interessen und Erlebnissen der teilnehmenden Senioren auf den Grund gehen und vielleicht bei dem ein oder anderen schöne Erinnerungen wecken.
Bringen Sie verschiedene Verkleidungsutensilien und Stoffe von Kostümen mit in die Runde. Das belebt die Erinnerungen und regt die Sinne an!

Erinnerungen an früher. Biografische Fragen zu dem Thema Karneval

    1. Haben Sie früher Karneval gefeiert?
    2. Haben Sie sich auch verkleidet?
    3. Was waren die beliebtesten Kostüme?
    4. Gab es früher an Karneval Schulfrei?
    5. Waren Sie Mitglied in einem Karnevalsverein?
    6. Gab es an ihrem Wohnort einen Karnevalsumzug?
    7. Haben Sie schon mal am Straßenkarneval teilgenommen?
    8. Haben Sie schon einmal an einer Karnevalssitzung teilgenommen?
    9. Gab es früher schon Fernsehübertragungen vom Karneval?
      Wenn ja: Haben Sie sich diese Übertragungen angesehen?
    10. Kennen Sie Karnevalslieder?
    11. Was hat Ihnen am Karneval-Feiern am besten gefallen?
    12. Mit welchen Bräuchen rund um Karneval konnten Sie sich nicht so gut anfreunden?
    13. Haben Sie die Kostüme für sich und Ihre Kinder zu Karneval selber genäht?
    14. Sind sie schon mal auf einem Umzugswagen mitgefahren?
      Wenn ja: Wie waren Sie verkleidet und wie hat es Ihnen gefallen?
      Wenn nein: Wären Sie gerne einmal mitgefahren? Als was hätten Sie sich dann gerne verkleiden wollen?
    15. Welche Bedeutung hat die sich anschließende Fanstenzeit für Sie? Ist es eine besondere Zeit? Haben Sie früher gefastet?
      Wenn ja: Auf was haben Sie verzichtet?



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Sinnesspiele für Senioren – Tellerstapel. Ein Spiel für den Gehörsinn

Tisch decken – aber leise! Wer kann die meisten Teller stapeln, ohne dass es die anderen hören? Eine unterhaltsame Spiele-Idee aus unserer Reihe „Sinnesspiele für Senioren“.

Sinnesspiele für Senioren – Tellerstapel. Ein Spiel für den Gehörsinn

Materialien
Teller aus Porzellan, Glas oder Melamin (ca. zehn Stück)
Ein Flipchart und ein dicker Filzstift

Vorbereitungen und Spielaufbau
Für dieses Sinnesspiel bereiten Sie einen Tisch mit Sitzgelegenheiten (Stühle und Plätze für Rollstühle) für die Senioren vor. Die Teller werden nebeneinander auf dem Tisch verteilt. Zeichnen Sie auf das Flipchart eine Tabelle mit den Namen aller Mitspieler. Wählen Sie für dieses Spiel, wenn möglich einen Raum aus, in dem Sie nicht durch andere Geräusche gestört werden. Die Mitspielenden sollten sich dabei gut konzentrieren können und nicht durch Nebengeräusche abgelenkt werden.

So wird gespielt
Die Senioren sitzen am Tisch. Einer der Gruppenteilnehmer ist der sogenannte „Tellerstapler“. Alle übrigen Senioren schließen die Augen. Der „Tellerstapler“ versucht nun, so lautlos wie möglich die Teller vom Tisch zu nehmen und aufeinanderzustapeln. Sobald einer der Mitspieler ein Geräusch hört muss er aufhören. Die aufeinandergestapelten Teller werden gezählt und in die Tabelle eingetragen. Dann ist der Nächste an der Reihe. Derjenige, der die meisten Teller aufeinanderstapeln kann, ohne dass jemand etwas hört, hat das Spiel gewonnen.

Varianten
Geben Sie dem „Tellerstapler“ ggfs. die Teller einzeln an, so kommt es nur noch darauf an, die Teller lautlos zu stapeln, nicht aber aufzunehmen.

Das Tellerstapeln kann natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge erfolgen. Stellen Sie hierfür den Stapel mit den Tellern in die Tischmitte. Es wird wieder ein Mitspieler bestimmt, der beginnt. Nun versucht derjenige so lautlos wie möglich, die Teller von dem Stapel abzuräumen und auf den Tisch zu stellen. Die Senioren mit einem guten Standgleichgewicht können auch versuchen, die Teller an die Plätze der anderen Mitspielenden zu stellen und so den Tisch zu decken. Für ganz fitte Gruppen können Sie zusätzlich Gläser auf den Tisch stellen. Wer kann diese lautlos an die Plätze zu den Tellern stellen?

Für Ihre Bewegungsangebote im Rahmen der Seniorenarbeit finden Sie viele Tipps und Anregungen unter dem Stichwort Seniorengymnastik Übungen.



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Meine Schiefertafel. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Schule

Lassen Sie die Senioren bei dieser Aktivierung die Schiefertafel befühlen und bestaunen. Ziel der Aktivierung ist das Anregen von Gesprächen. Nutzen Sie dafür bei Bedarf die Kurzgeschichte und die Gesprächsanregungen.

Material

Schiefertafel oder Griffel (alternativ auch Stifte)

Kurzgeschichte

Einen Kindergarten habe ich nie besucht, umso mehr freute ich mich als ich in die Schule kam. Es war eine katholische Mädchenschule. Damals war es noch so, dass evangelische und katholische Kinder getrennt unterrichtet wurden. Die Schule der evangelischen Kinder war direkt neben an. Manchmal haben wir uns gemeine Dinge zugerufen. Heute weiß ich auch nicht mehr, warum wir das gemacht haben. Papierhefte so wie es die heute gibt, hatten wir noch nicht. Bei uns hatte jedes Kind eine Schiefertafel. Zu der Schiefertafel gehörte auch ein Griffel. Der Griffel war auch aus Schiefer und wurde in einem kleinen Griffelkasten aufbewahrt. Der Griffel war mit mehreren Lagen Papier umwickelt und für mich war es immer ein schönes Gefühl ihn zum Schreiben aus dem Kasten zu holen.
Der erste Buchstabe, den wir in der Schule lernten, war das „A“. Besonders konzentriert war ich beim Aufschreiben dieses ersten Buchstabens. Er eröffnete mir den Zugang in die Welt des Lesens und der Bücher. Deutsch war von Anfang an mein Lieblingsfach und blieb es bis zum Ende der Schulzeit. Manchmal drückte ich zu fest auf und das Schaben des Griffels auf der Tafel erzeugte ein unschönes Geräusch. Doch ich hatte den Bogen schnell raus und irgendwann, schrieben meine Finger fast von allein.
Vor einiger Zeit, habe ich meine alte Schiefertafel auf dem Dachboden gefunden. Wenn ich sie heute betrachte, kann ich immer noch die „As“ sehen, die ich an meinen ersten Schultagen auf die Tafel geschrieben habe. Natürlich sieht man auch viel andere Buchstaben noch leicht schimmern, die ich im Laufe der Jahre so geschrieben habe, doch keine sind so deutlich zu sehen wie die As.

Mögliche Themen für anschließende Gespräche

Schulzeit

Lieblingsfächer

Schule früher und heute

Material für die Schule

Griffel und Schiefertafel

 



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Anagramme zu dem Thema Karneval. Gedächtnisübungen für die fünfte Jahreszeit

Mit den heutigen Anagrammen widmen wir uns der fünften Jahreszeit – der Karnevalszeit, dem Fasching und der Fastnacht. Anagramme können gut in das Gedächtnistraining mit Senioren und Menschen mit einer beginnenden Demenz integriert werden. Je nach Gruppenzusammensetzung und den Ressourcen der Teilnehmenden, kann man das Anagramm entweder als kleine Übung in eine vorbereitete Gedächtnistrainingseinheit einschieben, oder aber man füllt ein ganzes Treffen mit unterschiedlichen Anagrammen – das macht besonders den Ratefüchsen sehr viel Freude. Wir haben mit beiden Möglichkeiten gute Erfahrungen gemacht…

Anagramme zu dem Thema Karneval. Gedächtnisübungen für die fünfte Jahreszeit

Schmücken Sie den Tisch oder den Raum mit ein paar Karnevalsartikeln. Das können Luftschlangen, Clownsnasen und Konfetti sein, oder aber auch verschiedene Verkleidungsstücke, die an das ein oder andere Kostüm von früher erinnern (zum Beispiel kleine Hüte, gemusterte Stoffe, Bärte zum Ankleben, eine Augenklappe, eine Indianerperücke, ein Krönchen, eine Hexennase, und, und, und).

Schreiben Sie das Ausgangswort für das Anagramm an ein Flipchart oder einen großen Bogen Papier bzw. Tonkarton, den Sie in die Tischmitte legen. Nun versuchen die teilnehmenden Senioren der Runde, aus den Buchstaben des Ausgangswortes so viele neue Wörter wie möglich zu bilden.
Einige Beispiele für Angramme zu dem Thema Karneval stellen wir Ihnen hier vor.

WEIBERFASTNACHT
Neue Wörter aus den Buchstaben von WEIBERFASTNACHT könnten sein:
Reibe, Ei, Weib, Stein, Bein, Wein, Bach, Scheibe, Brei, Eber, Nacht, Stern, Bier, usw…

ROSENMONTAGSUMZUG
Neue Wörter aus den Buchstaben von ROSENMONTAGSUMZUG könnten sein:
Rose, Montag, Umzug, Zug, Tag, mag, Gunst, Mann, tosen, Nase, Rasen, summen, Summe, Sonntag, Zoo, usw…

FUNKENMARIECHEN
Neue Wörter aus den Buchstaben von FUNKENMARIECHEN könnten sein:
Marie, Funke, kriechen, rechnen, riechen, Kran, knien, Mauer, Frau, Knie, Fink, Unke, Maerchen, Rechen, rau, usw…

KARNEVALSVEREIN
Neue Wörter aus den Buchstaben von KARNEVALSVEREIN könnten sein:
Klee, rein, ran, sein, nein, Karre, Saal, See, nie, Knie, viel, kann, klein, Nase, Kanne, usw…

PRINZENGARDE
Neue Wörter aus den Buchstaben von PRINZENGARDE könnten sein:
Prinz, Garde, nein, rein, dein, Geiz, Rinne, Zinn, Erde, Prag, Zarge, Ranzen, Gier, Zierde, ran, usw…



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Von Rosenmontag bis Aschermittwoch… Eine ABC-Übung zu dem Thema Karneval

Dies ist ein Arbeitsblatt für das Gedächtnistraining mit Senioren und Menschen mit einer beginnenden Demenz zu dem Thema Karneval. Auf der heutigen Kopiervorlage finden Sie eine ABC-Übung, die die teilnehmenden Senioren selbst ausfüllen können.

Das Arbeitsblatt können Sie hier ab sofort kostenlos ausdrucken:

abc-uebung-karneval-arbeitsblatt

Eine ABC-Übung zu dem Thema Karneval

Teilen Sie an jeden Teilnehmer ein Arbeitsblatt und einen Stift aus. Lesen Sie die Aufgabe einmal laut vor und fragen Sie am besten noch einmal nach, ob alle die Aufgabe verstanden haben. Dann dürfen die Senioren die Wörter, die ihnen zu den jeweiligen Buchstaben einfallen, in Ruhe eintragen.
Es genügt vollkommen, wenn jedem Teilnehmer ein Wort zu jedem Buchstaben einfällt. Wem mehr einfallen, der darf die freien Linien aber selbstverständlich ausfüllen!
Auf dem Arbeitsblatt sind die Anfangsbuchstaben M, F, R, A und K abgedruckt. Beispiele für passende Wörter zu dem Thema Karneval mit den entsprechenden Anfangsbuchstaben finden Sie hier:

M: Maske, Marienkäfer, Maus…

F: Fasching, Fastnacht, Feiern, Funkenmariechen…

R: Rosenmontag, Ritter, Rosen…

A: Aschermittwoch, Alaaf, Anzug…

K: Karneval, Kostüm, Köln, Katze, Kamelle, Küssen…

Die gefundenen Begriffe werden nach der Übung von allen laut vorgelesen und können ggfs. an einem Flipchart gesammelt werden.
In Gruppen, in denen den Teilnehmern es schwer fällt, die Wörter aufzuschreiben, machen Sie die Gedächtnisübung einfach mündlich und lassen sich die Begriffe zurufen. Schreiben Sie die Wörter auf einen Bogen Tonkarton oder ein Flipchart.

Zu guter Letzt

Nach Lust und Laune können Sie das Gedächtnistraining mit einer Wortkette abschließen. Am besten beginnen Sie mit den ersten drei Wörtern und lassen die Senioren die Kette dann vervollständigen.
Beginnen Sie mit dem Wort Karneval. Das nächste Wort soll nun mit dem letzten Buchstaben von Karneval – also mit L – beginnen. Zusätzlich sollen die Wörter einen Bezug zu dem Thema Karneval haben (Verkleidungen zählen natürlich mit).
Eine Beispiel-Kette: KarnevaL – LöwE – ElfterElfter – RosenmontaG – GardE – EngeL – LuftschlangeN – NarreN – NasE – ElefanT – TanzmariecheN – usw…



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Die Farbe zählt. Ein Sinnesspiel für Senioren

Materialien

bunte Wäscheklammern
bunter Tonkarton in den Farben der vorhandenen Wäscheklammern

Vorbereitungen und Spielaufbau

Bereiten Sie einen kleinen Korb oder eine kleine Schüssel mit Wäscheklammern in verschiedenen Farben vor. Legen Sie außerdem Tonkarton in den Farben der Wäscheklammern bereit. Besonders schön ist es, wenn der Tonkarton in große Kreise geschnitten wird.

So wird gespielt

Die Teilnehmenden suchen sich immer eine Wäscheklammer heraus und befestigen diese dann an dem Tonkarton in der entsprechenden Farbe. Das Spiel kann auch von vielen Menschen mit Demenz noch lange umgesetzt werden. In fitteren Gruppen kann der Tonkarton in der Mitte liegen und die Teilnehmer tauschen sich darüber aus, wer gerade welchen Tonkarton zum Befestigen der Klammern benötigt.

Varianten

Wer Zeit und Lust zum Basteln hat, kann auch einen großen bunten Tonkartonkreis basteln, an dem die Wäscheklammern befestigt werden. Hierfür wird aus jeder vorhandenen Farbe Tonkarton ein Kreis ausgeschnitten. Die Kreise werden jeweils in so viele Tortenstücke geschnitten, wie es vorhandene Tonkartonfarben gibt. Von diesen Tonkarton-Tortenstücken wird jeweils eins in jeder Farbe auf einen weiteren Tonkartonkreis (Farbe egal) geklebt. Die Wäscheklammern werden beim Sortieren immer an das richtige also an das Tortenstück mit der gleichen Farbe wie die Wäscheklammer geklammert.

Nicht nur Wäscheklammern lassen sich nach Farben sortieren. Auch bunte Knöpfe, Stoffreste, Pompons, Tonkartonstückchen, bunt gemalte Korken, oder, oder, oder eignen sich ganz hervorragend zum Sortieren. Auch bei den Gefäßen, in die man hinein sortiert, kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Eine Muffinform, alte Butterbrotdosen, Gläser, Metalldosen, Eierbecher oder Eierkartons eignen sich für verschiedene Aufgaben zum Farbensortieren.

Es soll ein bisschen näher am Alltag sein? Wie wäre es mit einer lustigen Runde „Socken sortieren“ als Gedächtnisspiel? Ein Spiel, das die meisten schon mehrmals in ihrem Leben gespielt haben. Der Biografiebezug ist also gegeben. In der Gruppe macht es allerdings wesentlich mehr Spaß!



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Wortgitter Fasching – Ein Arbeitsblatt für die Karnevalszeit

In unserem Wortgitter haben sich heute fünf Begriffe versteckt, die wir alle aus der Karnevalszeit kennen. Können die Senioren die Wörter im Gedächtnistraining ausfindig machen?
Das Arbeitsblatt können Sie hier kostenlos herunterladen und ausdrucken:
wortgitter-karneval-arbeitsblatt

Wortgitter Fasching – Ein Arbeitsblatt für die Karnevalszeit

Drucken Sie für jeden Teilnehmer ein Arbeitsblatt aus und verteilen Sie Stifte an die Senioren. Erklären Sie die Aufgabe und lesen Sie die Wörter, die von den Teilnehmern in dem Wortgitter gefunden werden sollen, einmal laut vor.
Um die Gedächtnisübungsrunde ein wenig in Karnevalsstimmung zu bringen, dekorieren Sie die Tischmitte mit Luftschlangen, Clownsnasen, Konfetti, Masken und anderen Dekorationsartikeln.
Im Anschluss an die Bearbeitung des Arbeitsblattes kann man eine kleine Erzählrunde anbieten, in der die Senioren die Möglichkeit haben, von ihren Erinnerungen an Rosenmontage und Karnevalsfeiern von früher zu erzählen…



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Konzentration Koordination Bewegung

Gedächtnistraining mit Seniorengruppen. 64 Übungskarten

Autorin: Claudia Böschel
Verlag: DON BOSCO

Inhalt

Konzentration Koordination Bewegung* ist ein Kartenset mit Übungen und Spielen für das Gedächtnistraining mit Seniorengruppen. Im Vordergrund stehen die Trainingsschwerpunkte Konzentration, Beweglichkeit, Koordination, Denkflexibilität, Wahrnehmung und Rhythmus.

Höhen und Tiefen

Auf jeder der 64 Übungskarten wird eine Übung beschrieben, die zwei der oben aufgeführten Trainingsschwerpunkte abdeckt (die Schwerpunkte finden Sie oben links auf den Karten). Dabei bleibt es der jeweiligen Gruppenleitung überlassen, in welcher Reihenfolge die Karten eingesetzt werden. Das Schöne bei diesen Übungen ist, dass man keine oder nur wenige Materialien für die Umsetzung benötigt. Sollten zusätzliche Materialien erforderlich sein, sind das einfache Dinge, die entweder im Haushalt vorhanden, oder für wenig Geld zu erwerben sind (Korken, Stifte, Papier, Musik-CDs, Streichhölzer, Tücher, Büroklammern, Kreppband usw.). Zusätzlich stehen Ihnen im Internet einige Textvorlagen kostenlos als Download zur Verfügung.
Die Karten sind etwas größer als zwei nebeneinanderliegende Spielkarten, abwischbar und lassen sich gut in die Hand nehmen. Jede Übung wird einzeln auf ihrer Karte vorgestellt und gut verständlich beschrieben. Manchmal hat die Autorin unter dem Punkt „Wissenswertes“ noch Zusatzinformationen hinzugefügt. Zu vielen Übungen finden Sie neben der eigentlichen Beschreibung noch Ideen für Variationen.
Insgesamt empfinden wir die Zusammenstellung der Übungen als wirklich gut gelungen. Sie sind abwechslungsreich, leicht umzusetzen und verfolgen viele verschiedene Trainingsschwerpunkte, die in einer Einheit entweder miteinander kombiniert werden können oder auch einzeln gezielt eingesetzt werden können. Die Übungen sind größtenteils für Gruppenangebote ausgelegt, es ist aber auch durchaus vorstellbar, einige Ideen in der Einzelbetreuung umzusetzen.
Einige Karten haben wir schon ausprobiert und durften miterleben, wie gut sie in den Gruppen ankamen. Das ganze Set inklusive kleinem Begeleitheft kostet zur Zeit 13,99 €, was wirklich in Ordnung ist. Alle Übungen können sowohl von Pflege- und Betreuungskräften, als auch von ehrenamtlichen Mitarbeitern oder Angehörigen mit Senioren umgesetzt werden.

Fazit

Das Kartenset „Konzentration Koordination Bewegung“ eignet sich gut für Bewegungs- und Gedächtnistrainingseinheiten mit Senioren und Menschen mit Demenz. Die Übungen können sowohl von geschultem Personal als auch von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Angehörigen angeleitet werden. Besonders gut gefällt uns die Auswahl und die Zusammenstellung der Übungen.

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