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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Eine Geschichte zum berühmten Kinderbuch

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Eine Geschichte für Senioren zu Michael Endes immer noch gern gelesenem Kinderbuch, das 1960 erschien.

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

An diesem Samstag übernachtete Lisa bei den Großeltern, weil Mama und Papa auf eine Feier eingeladen waren. Fernsehgucken konnte Lisa am Abend nicht, weil Opa unbedingt die Sportschau sehen wollte.
„Oma, liest du mir etwas vor?“, fragte sie ihre Oma, die gerade noch einmal Fond über den Sonntagsbraten goss und ihn dann zurück in den Ofen schob. „Gerne Lisa, was möchtest du denn hören?“ „Och, ich weiß nicht. Ich habe gar kein Buch mitgebracht.“ „Dann schau doch mal ins Bücherregal im Wohnzimmer. Links unten stehen noch die alten Kinderbücher deines Vaters. Such einfach eins aus.“

Lisa verschwand im Wohnzimmer und kam nach einiger Zeit mit einem Buch zurück, dessen Einband die Köpfe eines farbigen Jungen und eines Mannes zeigten – beide trugen eine Schiffermütze und hatten eine Pfeife im Mund. „Das hast du aber gut ausgewählt, Lisa! „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende; erschienen 1960 im Thienemann Verlag. Die Illustrationen sind von Franz Josef Tripp.“ Die Oma betrachtete das Buch und schlug die erste Seite auf. „ „Jim Knopf“ heißt meine Kindergartengruppe, Oma!“, rief Lisa.



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„Dein Papa hat das Buch geliebt. Es gibt noch zwei Folgebände, die auch in den 60er Jahren erschienen sind. Die müssten eigentlich auch im Regal stehen“, grübelte die Oma. „ Das Buch handelt von einem Waisenjungen namens Jim, der auf einer Insel namens Lummerland aufwächst. Lummerland wird von König Alfons, dem Viertel-Vor-Zwölften regiert. Es leben auf der Insel noch Lukas, der Lokomotivführer, Emma, seine Lok, Frau Waas, die Ladenbesitzerin und Herr Ärmel. Als Jim 14 Jahre alt wird, meint Alfons, der Viertel-Vor-Zwölfte, das die Insel zu klein ist und entweder Jim oder Emma gehen müssen. Lukas möchte sich aber nicht von Emma trennen und türmt daher mit Jim und Emma von der Insel. Im folgenden erleben sie dann viele Abenteuer.“

„Das hört sich aber spannend an, Oma“, meinte Lisa. „Ich putze mir schon einmal die Zähne und ziehe meinen Schlafanzug an und dann kuscheln wir und du liest mir das Buch vor, ja?“ „Das ist eine gute Idee. Ich schau noch einmal nach dem Braten und suche meine Lesebrille, dann komme ich.“
Lisa und Oma hatten einen gemütlichen und zugleich spannenden Abend mit „Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer“.



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Monika

© by Monika Kaiser

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