Herbstspiele für Senioren: 8 Ideen ohne Vorbereitung für Gruppen und Einzelbetreuung

Herbstspiele für Senioren: 8 Ideen ohne Vorbereitung für Gruppen und Einzelbetreuung
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Gerade im Herbst bieten sich viele Themen an, die Erinnerungen wecken und Gespräche leicht in Gang bringen: Äpfel, Laub, Ernte, warme Kleidung oder gemütliche Nachmittage. Die folgenden Spiele ohne Vorbereitung eignen sich für kleine Gruppen, größere Runden und die Einzelbetreuung. Sie können im Sitzen durchgeführt werden und lassen sich gut an unterschiedliche Fähigkeiten anpassen.
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1. Herbst-Wortkette
Eine Person nennt ein Herbstwort, zum Beispiel „Apfel“. Die nächste Person sucht ein neues Wort mit dem letzten Buchstaben, etwa „Laub“. In der Einzelbetreuung können Sie gemeinsam sammeln und zwischendurch kleine Biografiefragen stellen: „Was haben Sie früher aus Äpfeln gemacht?“ oder „Welche Herbstfrüchte kennen Sie aus Ihrer Kindheit?“
2. Was passt in den Herbstkorb?
Nennen Sie nacheinander Gegenstände, Lebensmittel oder Naturmaterialien. Die Teilnehmenden entscheiden, was in einen Herbstkorb passt und was nicht hineinpasst. Beispiele sind Kastanie, Erdbeere, Kürbis, Sonnencreme und Regenschirm. Das Spiel trainiert Zuordnung, Wortfindung und Aufmerksamkeit. In der Einzelbetreuung können die Begriffe auch aufgeschrieben werden.
3. Herbstgeräusche erraten
Beschreiben Sie ein Geräusch, ohne es direkt zu benennen: „Es knistert unter den Schuhen“, „Es prasselt ans Fenster“ oder „Es klappert auf dem Dach“. Die Gruppe rät, welches Herbstgeräusch gemeint sein könnte. Danach können die Teilnehmenden eigene Geräusche beschreiben. Dieses Spiel eignet sich besonders für ruhige Aktivierungsrunden und für Menschen, die gerne erzählen.
4. Ernte-Dalli
Geben Sie eine Kategorie vor, zum Beispiel Obst, Gemüse oder Speisen aus der Erntezeit. Die Teilnehmenden nennen reihum passende Begriffe. Wenn jemand keine Idee hat, helfen Sie mit einem Anfangsbuchstaben oder einer kurzen Beschreibung. Dieses Herbstspiel bringt Schwung in die Runde.
5. Richtig oder verdreht?
Sagen Sie einfache Herbstsätze, von denen manche stimmen und manche bewusst verdreht sind: „Kastanien wachsen am Apfelbaum“, „Aus Pflaumen kann man Kuchen backen“, „Im Herbst färben sich die Blätter grün“. Die Teilnehmenden entscheiden gemeinsam, was richtig ist.
6. Herbstliche Erinnerungsrunde mit Auswahl
Nennen Sie immer zwei Möglichkeiten: Apfelkuchen oder Pflaumenkuchen, Spaziergang oder Ofenbank, Gummistiefel oder Regenschirm, Erntedank oder Kirmes. Die Teilnehmenden wählen aus und erzählen, was ihnen dazu einfällt. In der Einzelbetreuung entsteht daraus schnell ein persönliches Gespräch. Das Spiel eignet sich gut, wenn Sprache, Biografiearbeit und Aktivierung miteinander verbunden werden sollen.
7. Bewegungsspiel „Der Herbstwind kommt“
Alle sitzen im Kreis. Sie nennen kleine Bewegungsaufgaben: Blätter mit den Händen vom Laubhaufen nehmen und in die Luft werfen, einen Apfel vom Baum pflücken, einen Schal umlegen, Kastanien einsammeln oder Regentropfen von der Jacke klopfen. Die Bewegungen werden im Sitzen ausgeführt. Achten Sie auf ein ruhiges Tempo und bieten Sie immer eine kleinere Bewegungsvariante an.
8. Herbstbegriffe mit Gefühl
Nennen Sie ein Herbstwort und fragen Sie, welches Gefühl oder welche Erinnerung dazu passt. Beispiele sind Nebel, Laubhaufen oder Kerzenlicht. Die Antworten dürfen kurz bleiben. In der Gruppe können Sie ähnliche Antworten bündeln und so ein gemeinsames Herbstbild entstehen lassen.
Praxistipp für den Einsatz
Wählen Sie für eine Aktivierung lieber drei gute Spiele aus, statt alle Ideen in eine Stunde zu packen. Für Gruppen eignen sich Wortkette, Ernte-Dalli und Bewegungsspiel besonders gut. Für die Einzelbetreuung sind Erinnerungsrunde, Herbstgeräusche und Herbstbegriffe mit Gefühl sehr dankbar. Wenn Sie zusätzlich ein vorbereitetes Material einsetzen möchten, können Sie das herbstliche Zuordnungsspiel mit Schattenbildern ergänzend nutzen.
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