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Friseurbesuch. Eine Entspannungsgeschichte

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In dieser Entspannungsgeschichte nehmen wir Sie und alle Zuhörer mit auf einen Friseurbesuch. Bitten Sie die Teilnehmenden dieser Entspannungseinheit, sich möglichst bequem hinzusetzen. Mit Erwachsenen kann die Übung auch gut im Liegen umgesetzt werden. Lesen Sie den Text langsam vor. Nach jedem Abschnitt wird an den gekennzeichneten Stellen eine kleine Pause gemacht.

Friseurbesuch. Eine Entspannungsgeschichte

Setz dich ganz bequem auf deinen Stuhl und versuche eine angenehme Haltung einzunehmen. Schließ auch deine Augen, wenn du magst. Atme langsam und tief ein und aus.

Spür in deinen Körper hinein. Leg deine Unterarme ganz locker auf deine Oberschenkel und versuche, deine Schultern zu entspannen. Sie werden ganz leicht. Atme weiter ganz ruhig ein und wieder aus. Ein und aus.

Wir machen in Gedanken nun eine kleine Reise in einen Friseursalon. Stell dir einen Salon vor, in den du gerne gegangen bist, oder einen ganz anderen, in dem du dich wohlfühlst.

Du setzt dich in einen ganz gemütlichen Stuhl. Er ist weich gepolstert. Du spürst das weiche Polster in deinem Rücken, an deinen Schultern und unter deinen Oberschenkeln. Lehn dich zurück und atme einen Moment ganz ruhig ein und wieder aus.

Um dich herum ist es ruhig. Du bist der einzige Kunde in dem Geschäft. Du hörst, wie jemand in aller Ruhe um dich herum geht und ein paar Sachen aufräumt.

Du fährst einmal mit deinen Fingern durch deine Haare. Du spürst das Streicheln ganz sanft auf deinem Kopf. Dann sitzt du wieder ganz entspannt da und atmest ein und aus.

Du spürst, wie jemand dich ganz vorsichtig an der Schulter berührt und dir einen Umhang anlegt. In deinem Nacken spürst du ein kleines, weiches Handtuch. Es fühlt sich angenehm an.

Nun kämmt jemand ganz sachte deine Haare. Du spürst die weichen Borsten auf deiner Kopfhaut. Es fühlt sich angenehm an. Behalte dieses Gefühl für einen Moment und atme ganz ruhig ein und aus.

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Du legst deinen Kopf zurück und spürst den Rand des Waschbeckens in deinem Nacken. Du legst deinen Kopf so hinein, dass es für dich angenehm ist.

Nach einer Weile bemerkst du das warme Wasser, das über deinen Kopf läuft. Erst ein wenig, dann ein bisschen mehr. Das Gefühl ist sehr angenehm. Deine Augen sind geschlossen. Du konzentrierst dich voll und ganz auf das Wasser, das sachte deinen Kopf berührt.

Das Wasser wird ausgestellt. Du spürst, wie jemand Shampoo in deine Haare einmassiert. Erst vorsichtig, dann ein wenig kräftiger. Auch die Massage fühlt sich gut an. Du genießt die kreisenden Bewegungen
– an deinen Schläfen…
– über der Stirn…
– und an deinem Hinterkopf.
Du atmest weiter ganz ruhig ein und aus.

Die Massage neigt sich nun dem Ende zu. Nach einer kurzen Pause spürst du wieder das angenehme, warme Wasser auf deiner Kopfhaut. Für eine Weile genießt du dieses entspannende Gefühl. Bis auch das Wasser immer weniger wird…

Jemand legt ein weiches Handtuch über deine Haare und trocknet sie vorsichtig ab. Du setzt dich wieder gerade in deinen Stuhl. Damit dein Kopf schön warm bleibt, wird dir das weiche Handtuch vorsichtig umgebunden.

Du atmest noch einmal tief ein und aus. Du denkst noch einmal an die angenehme Massage und das beruhigende Wasser. Du spürst gedanklich dorthin, wo dein Körper sich am meisten entspannt hat. Wenn du magst, kehre zurück von unserem Friseurbesuch und öffne deine Augen…

Du fühlst dich ausgeruht, wach und entspannt.

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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