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Essen wie Gott in Frankreich. Eine „Reisen ohne Koffer“-Geschichte

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Heute unternehmen wir unsere „Reise ohne Koffer“ als kulinarische Fantasiereise. Welches Land wäre dafür  besser geeignet als Frankreich?

Essen wie Gott in Frankreich

Wir fahren morgens mit dem Zug nach Paris, steigen am Gare du Nord aus, gehen ein paar Schritte und suchen uns ein Café. Wir setzten uns an einen kleinen Bistrotisch, können die Flanierenden beobachten, blättern durch die Tageszeitung „Le Monde“ während wir auf unser Frühstück warten. Wie alle Franzosen essen wir ein Croissant und trinken einen Café au Lait. Das Croissant duftet nach Bäckerei, es ist noch warm, und der Blätterteig bröselt, als wir uns ein Stück abzupfen. Es schmeckt butterig und süß und klebt an unseren Fingern. Wir sind ganz traditionell und schütten ein wenig Kaffee aus der Tasse, die mehr eine Suppenschüssel ist, auf die Untertasse und schlürfen laut den himmlischen Milchkaffee aus der Untertasse. Das ist erlaubt!

Am Gare du Nord steigen wir wieder in den Zug und reisen nach Giverny in die Normandie. Nachdem wir den herrlichen Garten von Claude Monet bestaunt haben, stärken wir uns mittags in einer Bar mit einer Quiche Lorraine und einem Weißwein. Die Quiche wird nicht mit Zwiebeln, sondern mit Porree belegt, Speck und Schinken machen sie ein wenig salzig und Eier und Sahne geben ihr die Cremigkeit. Dazu trinken wir einen kühlen Weißwein und wir sind bereit für neue Abenteuer.

Wir fahren mit dem Zug in die Bretagne. Wir fahren bis ans Ende der Welt – nämlich bis ins Finistére. Dort bestaunen wir die Wellen, die vom Atlantik kommen und lassen uns den Wind um die Ohren wehen. Am Hafen essen wir ein Crêpe und trinken dazu ein Glas Cidre. Der Crêpe ist süß und hauchdünn. Und weil es uns so gut schmeckt, probieren wir auch eine Galette. Das ist ebenfalls ein hauchdünner Pfannkuchen, aber zusätzlich zum Weizenmehl wird noch Buchweizenmehl zur Zubereitung genommen und die Galette ist herzhaft im Geschmack. Der prickelnde süße Apfelcidre rundet dieses Geschmackserlebnis ab.



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Wir steigen wieder in den Zug und fahren nun Richtung Süden nach Bordeaux.
Dort schlendern wir abends durch die Altstadt und finden ein einladendes Restaurant. Während wir auf unser Essen warten, lauschen wir der leisen Musik. Ein Klavierspieler interpretiert bekannte französische Chansons.
Der Kellner serviert uns ein wunderbares Coq au Vin, ein Hähnchen in Wein, und dazu natürlich einen Rotwein aus hiesigem Anbau. Das Fleisch des Hähnchens ist so zart, dass es auf der Zunge zergeht, die Sauce ist sehr aromatisch durch die verschiedenen Gemüsesorten, Kräuter und den Wein. Dazu essen wir ein frisches Baguette und trinken einen trockenen Roten.

Wir sind rundherum satt und  ruhen uns aus. Wir  setzten unsere kulinarische Reise durch Frankreich ein anderes Mal fort.

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Monika

© by Monika Kaiser

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