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Das Geheimnis von Klangschalen in der Arbeit mit Menschen mit Demenz


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Viele Fachkräfte der sozialen Betreuung und Betreuungskräfte, sind auf der Suche nach Material, mit denen sie Menschen erreichen können, die unnerreichbar erscheinen. Die Zahl der Menschen mit schwerer Demenz nimmt stark zu. Damit nimmt auch der Teil der Menschen zu, bei denen viele Methoden an Grenzen stoßen.

 

Wenn Vieles nicht mehr funktioniert…

Wenn das Vervollständigen von Sprichwörtern nicht mehr möglich ist, die Kaffeemühle nicht mehr bedient werden kann und der Ball nicht geworfen wird… dann ist das eine besondere Herausforderung in der Betreuung von Menschen mit Demenz. Bei Mal-alt-werden.de spüren wir deutlich, dass die Nachfrage nach Methoden und Zugangswege für diese Zielgruppe steigt.

 

Anspannung begegnen

Nicht selten geht mit einer fortgeschrittenen Demenz auch eine gewisse Anspannung einher. Als Betreuender möchte man den Menschen “Ruhe” schenken, ihnen dabei helfen, sich zu entspannen. Wenn die Betroffenen mit Sprache nur noch begrenzt zu erreichen sind, muss man nach anderen Wegen des Erreichens suchen. “Nonverbale Kommunikation” heißt das Zauberwort: Doch ein Zauberwort muss erstmal in der Praxis umgesetzt werden. Nur wie macht man das?

 



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Ein Weg sind Klangschalen…

Klangschalen, die leicht angeschlagen werden, lassen den Menschen nicht nur Klänge hören, sondern auch spüren. Die Klangvibration wird mit dem ganzen Körper wahrgenommen und erreicht zusätzlich den Geist und die Seele. Ganzheitlichkeit wird in vielen Bereichen der Altenpflege gepredigt: Bei Klangmssagen kann sie optimal gelebt werden. Besonders bekannt ist in diesem Zusammenhang wohl die Peter-Hess-Klangmassage.

 

Das Geheimnis der Klangschalen

Die Klänge der Klangschalen erreichen die Menschen über das vegetative Nervensystem. Dort enfaltet sich die ausgleichende Wirkung und emotionale Reaktionen können hervorgerufen werden. Die emotionalen Reaktionen sind die Grundlage menschlichen Miteinanders und ermöglichen auch die Enstehung eines Gefühls der Zugehörigkeit.

Da bekommt der Ausspruch “Auf einer Wellenlänge sein!” eine ganz neue Bedeutung…

 

 

 

Quelle: Silvia Schröer (2009): “Klänge für Körper und Seele”. In: pflege:Demenz 10/2009.

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts “Alternde Gesellschaften”. Autorin der Bücher Das große Praxisbuch – Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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