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Beziehungen im Alter


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Der Mensch ist kein Einzelgänger. Er lebt mit anderen Menschen zusammen. Darum haben wir auch alle Beziehungen. Diese können unterschiedlichster Natur sein. Wir haben eine andere Beziehung zu unseren Eltern als zu unseren Geschwistern, zu unseren Freunden als zu unseren Nachbarn, zu unserem Arzt als zu der Verkäuferin im Supermarkt. Von zentraler Bedeutung für soziale Beziehungen im Alter sind auch die folgenden Theorien: Disengagement Theorie, Aktivitätstheorie, Kontinuitätstheorie, Theorie des sozialen Austausches, Social convoy-Modell. Modell der intergenerationalen Solidarität und die Theorie der intergenerationalen Ambivalenz.

Soziale Netzwerke

Networking ist in aller Munde. Doch was bedeutet das eigentlich? Jeder Mensch verfügt über ein, mehr oder weniger großes, soziales Netzwerk. Als ein Soziales Netzwerk betrachtet man die Menschen, mit denen ein anderer Mensch durch soziale Beziehungen verbunden ist. Durch diese Verbundenheit ergibt sich das Bild des Netzes. In diesem Bild stellt jedes Individuum einen Knotenpunkt dar.

Soziale Beziehungen

Bei der Untersuchung von Netzwerken können unterschiedliche Qualitäten der Beziehungen von Bedeutung sein. Ein wichtiger Unterscheidungsfaktor ist, ob eine Beziehung durch ein  verwandtschaftliches Verhältnis besteht. Ist dies nicht der Fall, unterscheidet man zwischen formellen und informellen Beziehungen. Formeller Art wären zum Beispiel die Beziehung innerhalb einer Organisation, informeller Art die Beziehungen in einem Freundeskreis.

Untersuchung

Untereinander können soziale Netzwerke räumlich, inhaltlich und zeitlich unterschieden werden. Meine ich ein allumfassendes Netzwerk , welches alle möglichen Beziehungen zwischen Individuen untersucht? Beziehe ich mich auf einen bestimmten Teil dieses Netzwerks oder betrachte ich alles aus der Perspektive einer bestimmten Person? Wie stabil ist das Netzwerk? Wie groß und welche Merkmale teilen die Netzwerkmitglieder? Was unterscheidet sie? Das alles sind Fragen, die bei der Untersuchung von Netzwerken eine Rolle spielen können.



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Funktionen

Soziale Netzwerke sind von entscheidender Bedeutung für unser Wohlbefinden. In Ihnen finden wir Unterstützung und Hilfe.Wir empfangen emotionale, materielle sowie immaterielle Leistungen und profitieren davon in vielfältiger Weise. Wir sind auf Netzwerke angewiesen. Doch genau aus diesem Grund sollte man auch die negativen Aspekte, wie Abhängigkeit, Streit und Belastungen, die aus sozialen Netzwerken entstehen können, nicht vernachlässigen.

Veränderungen

Im Alter werden die sozialen Netzwerke von Menschen kleiner. Hier von betroffen ist vor allem der Kreis der Personen, die einem weniger nahe stehen.

Quellen:

Henning, Marina (2006): Individuen und ihre sozialen Beziehungen. Wiesbaden: VS.
Baron, Robert/ Byrne, Donn (2003):Social Psychology. 10. USA: Pearson.
Martin, Mike/ Kliegel, Matthias (2010): Psychologische Grundlagen der Gerontologie. 3. Stuttgart: Kohlhammer.

 

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren* und Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck*.

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