Ausflug zum Meer Teil 2 – Der Strandspaziergang. Eine kostenlose Bewegungsgeschichte

Heute können Sie den zweiten Teil unserer Bewegungsgeschichte für Senioren “Ausflug ans Meer” vorlesen. Die Übungen, die die Teilnehmenden ausführen sollen, sind fettgedruckt oder stehen in Klammern.

Ausflug zum Meer Teil 2 – Der Strandspaziergang

Anne und Reinhard verabschiedeten sie von den anderen Reisenden und gingen Richtung Strand. Die Sonne schien warm, aber immer wieder schob der Wind dicke weiße Wolken vor die Sonne. Trotzdem rieben sich Anne und Reinhard Gesicht und Arme mit Sonnencreme ein, setzten ihre Sonnenbrillen und Käppis auf.

Am Strand angekommen atmeten die beiden tief durch und genossen die frische Meeresbrise. Sie zogen Schuhe und Strümpfe aus, krempelten die Hosen hoch und marschierten an der Wasserkante entlang durch den nassen Sand.
Der Sand war so weich, dass die Füße darin einsanken und Anne und Reinhard stapften mehr als das sie gingen. Als das kalte Wasser das erste Mal ihre Füße umspülte, hüpfte Anne vor Schreck ein Stück zurück. Das Meerwasser war zwar kalt, aber angenehm weich. Anne und Reinhard blieben stehen und ließen ihre Füße umspülen. Dabei schauten sie auf das Meer hinaus und beobachteten große Containerschiffe, die am Horizont vorbeifuhren (rechte Hand über die Augen legen und den Kopf langsam von rechts nach links drehen und dann die Hand wechseln und wieder den Kopf drehen).

Anne und Reinhard gingen langsam weiter und hinterließen Spuren im Sand.
Anne sammelte Muscheln. Immer wieder blieb sie stehen, bückte sich, hob eine Muschel auf, begutachtete sie indem sie sie hin und her drehte und wenn die Muschel Annes Ansprüchen standhielt, dann legte Anne sie in eine mitgebrachte Dose. Reinhard hob seinen Fotoapparat vor die Augen und schoss ein paar tolle Fotos für das Erinnerungsalbum. Er hielt den Apparat mal hoch in die Luft und mal nach rechts und mal nach links und mal nach unten. Als sie eine Weile gegangen waren, suchten sie sich ein schönes Plätzchen um zu picknicken. Sie setzten sich auf eine Bank an der Strandpromenade und Anne packte belegte Brote, Kartoffelsalat und eine Thermoskanne mit Kaffee aus. Dann stärkten sie sich erstmal.

 
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Beim Essen beobachteten die beiden einen Surfer, der auf den Wellen ritt. Zwei Kinder ließen einen Drachen steigen, der lustig in der Luft tanzte. Ein Hund versuchte die weißen Schaumkronen zu fangen. Er lief ins Wasser und dann ganz schnell wieder zurück und schüttelte sich. (Jedes Mal wieder Hand über die Augen legen usw.).

Die letzten Krümel von seinem Brötchen warf Reinhard einer Möwe zu, die mit schiefgelegtem Kopf angewatschelt kam. Doch das hätte er nicht tun sollen, denn urplötzlich waren Anne und Reinhard umringt von Möwen, die auch etwas abhaben wollten. Reinhard warf Brotkrumen in die Luft und Anne machte Fotos davon (Erst abwechselnd die Arme in die Luft werfen und dann so tun, als ob man Fotos macht) . Irgendwann war das Futter leer und die Möwen verschwanden. Dann ruhten sich die beiden aus. Ganz entspannt saßen sie auf der Bank, streckten ihre Gesichter der Sonne entgegen, schlossen die Augen und atmeten tief ein und aus.

Die Wolken wurden immer dichter und dunkler und die Sonne war bald ganz verschwunden. Der Wind blies kühl und stark. Anne und Reinhard reckten und streckten sich und packten schnell ihre Sachen in die Tasche. Auch die anderen Strandbesucher verließen fluchtartig den Strand. Da fielen auch schon die ersten Regentropfen und Anne und Reinhard liefen ganz schnell Richtung Bus. Klatschnass kamen sie dort an. Zum Glück war der Fahrer da und ließ sie und die anderen Fahrgäste einsteigen. Jetzt donnerte es sogar und imposante Blitze zuckten aus den dunklen Wolken ins graue, stürmische Wasser. Als alle Reisenden wieder da waren, trat der Bus die Heimfahrt an. Anne und Reinhard saßen auf ihren bequemen Plätzen, schüttelten die Arme und Beine aus und atmeten tief durch. Es war doch ein schöner Tag am Meer gewesen!

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Monika

© by Monika Kaiser. Buchhändlerin, Betreuungskraft, Autorin bei Mal-alt-werden.de

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