Die Gartenbank bleibt draußen: Eine herbstliche Bewegungsgeschichte für Senioren

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Mit dieser herbstlichen Bewegungsgeschichte für Senioren gestalten Sie eine Sitzgymnastik rund um das Winterfestmachen der Terrasse. Alle Bewegungen können an die Fähigkeiten der Teilnehmenden angepasst werden.
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Vorbereitung und Durchführung
Die Bewegungsgeschichte im Herbst wird im Sitzen ausgeführt. Lesen Sie den Text langsam und machen Sie jede Bewegung gut sichtbar vor. Planen Sie nach anstrengenden Bewegungen eine kurze Pause ein. Für mehr Bewegung führen Sie jede Übung mehrmals hintereinander aus.
Achten Sie auf eine aufrechte, bequeme Sitzposition. Die Füße stehen fest auf dem Boden. Jede Bewegung wird nur so weit ausgeführt, wie sie angenehm bleibt.
Weitere Grundlagen und praktische Ideen für abwechslungsreiche Bewegungsangebote erhalten Sie in unserer Online-Fortbildung Sitzgymnastik. Wenn Sie tiefer einsteigen und Sitzgymnastik-Angebote selbstständig planen, gestalten und sicher anleiten möchten, bietet Ihnen der Online-Intensivlehrgang Sitzgymnastiktrainer*in eine umfassende Weiterbildung.
Die Gartenbank bleibt draußen
Frau und Herr Reuter blickten durch die Terrassentür. Ein kühler Herbstwind wirbelte die ersten Blätter über die Steinplatten. „Heute machen wir die Terrasse winterfest“, sagte Frau Reuter und rieb sich entschlossen die Hände.
Beide Handflächen aneinander reiben.
Zuerst zogen die beiden ihre warmen Jacken an.
Den rechten Arm nach hinten führen, danach den linken Arm nach hinten führen.
Herr Reuter öffnete die Terrassentür und trat hinaus. Frau Reuter folgte ihm.
Abwechselnd die Füße anheben und die Arme locker mitschwingen.
Auf der Terrasse standen noch mehrere Blumentöpfe. Frau Reuter griff nach dem ersten Topf und hob ihn vorsichtig an.
Beide Hände nach vorne führen, die Finger verschränken und die Hände zum Körper ziehen.
Sie trug den Topf zum Schuppen und stellte ihn dort ab.
Die Füße abwechselnd anheben. Anschließend die verschränkten Hände langsam nach vorne schieben und Finger lösen.
Herr Reuter nahm den nächsten Topf. Gemeinsam räumten sie die Terrasse leer.
Mit beiden Händen nach vorne greifen und die Hände zum Körper ziehen.
Nun waren die Sitzauflagen an der Reihe. Frau Reuter nahm eine Auflage von einem Stuhl und klopfte einige Blätter ab.
Mit beiden Händen auf die Oberschenkel klopfen.
Dann legte sie die Auflage über ihren Arm.
Einen Unterarm vor dem Körper anheben und mit der anderen Hand darüberstreichen.
Herr Reuter sammelte die übrigen Auflagen ein. Mit dem hohen Stapel konnte er kaum über den Rand schauen.
Beide Unterarme vor der Brust übereinanderlegen und den Oberkörper aufrichten.
Vorsichtig brachte er alles zum Schuppen.
Die Füße langsam abwechselnd anheben.
Neben der Hauswand lehnten noch einige Gartengeräte. Frau Reuter griff nach dem Besen.
Einen Arm nach vorne strecken und die Hand schließen.
Sie fegte die letzten Blätter zusammen.
Beide Hände geschlossen halten und die vor den Körper gestreckten Arme langsam von rechts nach links führen.
Herr Reuter nahm die Schaufel und kehrte die Blätter auf.
Mit beiden Händen nach vorne greifen und sie anschließend zum Körper ziehen.
Danach öffnete er die Tür des Schuppens weit.
Beide Arme nach vorne strecken und langsam auseinanderführen.
Frau Reuter stellte den Besen hinein. Herr Reuter schob die Schaufel hinterher.
Abwechselnd den rechten und den linken Arm nach vorne schieben.
Die Terrasse war beinahe leer. Nur die schwere Gartenbank stand noch an ihrem alten Platz. „Die muss ebenfalls in den Schuppen“, sagte Frau Reuter. Beide stellten sich vor die Bank und griffen kräftig zu.
Die Hände seitlich neben dem Körper schließen. Die Schultern kurz anspannen und wieder lockerlassen.
Sie hoben die Bank ein kleines Stück an.
Beide Hände mit gebeugten Armen langsam auf Brusthöhe führen.
Doch die Bank war schwerer als erwartet. Frau und Herr Reuter setzten sie wieder ab.
Die Hände langsam in Richtung Oberschenkel senken.
Frau Reuter richtete sich auf und strich sich über die Stirn.
Mit einer Hand langsam über die Stirn streichen.
„Im Winter sitzen wir dort doch gern in der Sonne“, überlegte Herr Reuter. Beide blickten zur Hauswand. Tatsächlich fiel gerade ein heller Sonnenstrahl auf den geschützten Platz neben der Terrassentür.
Eine Hand über die Augen legen und den Oberkörper behutsam zur Seite drehen.
„Du hast recht“, sagte Frau Reuter. Gemeinsam schoben sie die Bank nur ein kleines Stück näher an die Wand.
Beide Arme langsam nach vorne schieben und wieder zurückführen.
Herr Reuter prüfte zufrieden den neuen Platz. Dann setzten sich beide auf die Bank und streckten die Beine aus.
Die Beine nacheinander nach vorne ausstrecken und wieder abstellen.
Die Terrasse war winterfest, und die Gartenbank durfte draußen bleiben.
Die Hände entspannt auf die Oberschenkel legen und ruhig ein- und ausatmen.
Die Bewegungsgeschichte erweitern
Nach der Geschichte können Sie die Teilnehmenden erzählen lassen, wie die Terrasse oder der Garten früher auf den Winter vorbereitet wurde.
Für eine längere Bewegungseinheit lässt sich die Geschichte mit der Sitzgymnastikrunde „Garten“ aus dem Exklusiv-Bereich verbinden.
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