21. Juni. Tag der Musik: Ideen für eine nette Seniorenrunde

Wohl kaum etwas weckt in Menschen so viele Emotionen wie die Musik. Ganz gleich, ob jung oder alt, gesund oder krank, gemeinsam mit Freunden oder für sich in den eigenen vier Wänden, Musik berührt uns jederzeit. Dementsprechend trifft es sich doch hervorragend, gerade zum Tag der Musik, eine nette Seniorenrunde zu diesem Thema zu veranstalten. Hierbei sind der Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt.

1. Welche Musikinstrumente gibt es überhaupt?
Weltweit gibt es eine schier unfassbare Vielzahl an Instrumenten. Diese Vielfalt können Sie für eine nette Seniorenrunde nutzen und gleichzeitig das Vorstellungsvermögen, sowie das Gedächtnis der Senioren oder auch von an Demenz erkrankten Menschen schulen. Fragen Sie doch einfach in die Runde, welche Instrumente die Senioren kennen, welche Eigenschaften diese mit sich bringen und wie diese klingen.

Auch hierbei gibt es kaum Grenzen in Bezug auf die Kreativität: Die Musikinstrumente können mit Worten beschrieben oder auch mit Stift und Papier gezeichnet werden. Vor allem Menschen mit Demenz können hierdurch ihr Vorstellungsvermögen schulen und ihr Gedächtnis trainieren. Soll der Klang der Instrumente nachempfunden werden, so kann dies mithilfe der eigenen Stimme geschehen, indem dieser imitiert wird. Auch besteht die Möglichkeit, die Senioren Vergleiche finden zu lassen, um den Klang eines Instruments zu beschreiben. Womöglich klingt ein Instrument für den zu betreuenden Menschen wie ein bestimmtes Tier? Umso besser, so können Verbindungen geschaffen und die geistige Leistung trainiert werden.

Ein gutes Beispiel hier ist die Blockflöte, auch zu ihr gibt es bestimmte Übungen, die in einer angenehmen Seniorenrunde durchgeführt werden können.

2. Bringen Sie die Lieblingsmusik der Senioren in Erfahrung
Es ist immer interessant herauszufinden, mit welcher Musik die Menschen in Ihrer Obhut aufgewachsen sind, welche Lieder ihnen besonders viel bedeuten und welche Klänge bei ihnen Emotionen auslösen können. Fragen Sie die Senioren nach bedeutenden Liedern aus ihrem Leben und lassen Sie diese erzählen, wieso gerade dieses Lied eine derartige Bedeutung für sie hat. Diese „Übung“, die mehr einer Erzählrunde gleicht, hilft auch Menschen mit Demenz dabei, das Langzeitgedächtnis zu trainieren und Verbindungen zu knüpfen. Es müssen nicht immer lange Erzählungen sein, die spezifische Erlebnisse betreffen. Es geht darum, positive Emotionen in den Senioren zu wecken, ihnen ein gutes Gefühl zu geben und die Freude an der Musik selbst zu erhalten.

3. Singen Sie!
Was könnte am Tag der Musik treffender sein, als gemeinsam mit den Senioren deren Lieblingslieder zu singen. Dafür suchen Sie sich am besten ältere Volkslieder heraus, deren Texte Sie unter anderem hier herunterladen können, oder sprechen die Senioren direkt an, was diese gerne singen würden.

Musik ist etwas Schönes, das die Menschen miteinander verbindet und Potenzial birgt, positive Erinnerungen und Gedanken in den Senioren und an Demenz erkrankten Menschen zu wecken.

 


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