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10-Minuten-Aktivierung bei Demenz! Keine Ausreden mehr…


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Zu wenig Zeit für die 10-Minuten-Aktivierung bei Demenz.Ich finde, dass Ute Schmidt-Hackenberg, als sie die 10-Minuten-Aktivierung erfand, wirklich ein genialer Einfall gekommen ist. In dem Artikel 10 gute Gründe für die 10-Minuten-Aktivierung habe ich vor einiger Zeit Gründe zusammen getragen, die für die 10-Minuten-Aktivierung bei Menschen mit Demenz sprechen. Ich bin außerdem der festen Überzeugung, dass mir fast jeder, der mit Menschen mit einer Demenz arbeitet, mir zustimmen würde, wenn ich sage: “Die 10-Minuten-Aktivierung ist für Menschen mit Demenz eine wirklich gute Sache”.

 

Nur 10 Minuten?

Wie der Name schon sagt, braucht man für die Durchführung einer 10-Minuten-Aktivierung nicht länger als 10-Minuten. Wenn man einmal Zeit investiert hat und Aktivierungskisten für die 10-Minuten-Aktivierung zusammengestellt hat, benötigt man keine weitere Vorbereitungszeit. Trotzdem hört man häufig das Argument, dass für eine 10-Minuten-Aktiverung nicht genug Zeit wäre. Eine Ausrede? Jein.

Das Argument Zeit nur als Ausrede hinzustellen, wäre nicht richtig. In der Altenpflege ist Zeit ein wirklich knappes Gut. Da merkt man auch 10 Minuten. Hinzukommt, dass 10-Minuten-Aktvierungen meistens in Form einer Einzelbetreuung durchgeführt werden. In einem Altenheim, in dem auf einem Wohnbereich 20 Bewohner wohnen, würde es 200 Minuten kosten mit jedem Bewohner eine 10-Minuten-Aktivierung durchzuführen: Das sind 3 Stunden und 20 Minuten.



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Das “Argument Zeit” kann also unter Umständen zuglassen werden, sonst gibt es aber keinen Grund auf den Einsatz der 10-Minuten-Aktivierungen zu verzichten. Vor allem Betreuungskräfte nach §87b und Mitarbeiter in begleitenden oder sozialen Diensten, sollten auf dieses bewährte Instrument zurückgreifen.

 

Mit guter Vorbereitung ist es einfacher…

Die 10-Minuten-Aktivierung in den Pflegealltag zu integrieren, gelingt besonders gut, wenn (wie oben schon erwähnt) Aktivierungskisten zusammengestellt werden. Als Alternative zu den Aktivierungskisten kann unter Umständen auch auf Taschen zurückgegriffen werden.

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren* und Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck*.

Kommentare (5) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo, ich finde diese Internetseite einfach genial! Immer gute Ideen finden…wenn dann mal keine eigenen da sind!!! Kompliment, weiter so!
    Ich bin eine Betreuungskraft in Köln bei der Caritas und ich liebe meine Arbeit….wenn es auch nicht immer einfach ist!..daher schaue ich immer gerne…auch nur mal soo…hier hinein…!!!!!
    Danke!
    Liebe Grüße Martina

    Antworten

  2. Hi, ich muss Euch wirklich loben. Ihr habt gute Ideen. Man kann sich immer einen guten Rat holen. Für mich ist es eine große Hilfe.

    Ich bin Betreuungskraft in München bei Vitanas. Ich arbeite mit Demenzkranken und es macht mir Spaß…,wenngleich es oft anstrengend
    ist.

    LG Lydia

    Antworten

  3. Hallo Ihr fleissigen Bienchen!!!

    Ich möchte mal ein großes Lob für Eure gute Arbeit aussprechen.Was Ihr alle macht ist

    SPITZE.!!!!!!!!!!!!!

    Ich bin Demenzbegleiterin im Alten-und Pflegeheim und bin noch eine “Grüne Dame
    im ambulanten Besuchsdienst”. Auch leite ich 1xwöchentlich ein Demenzcafe mit und ich hole oft neue Sachen aus Ihrem Schreiben.

    Macht bitte weiter so und vielen Dank, liebe Grüße von Meggi <3

    Antworten

  4. Hallo!
    Ich komme eingentlich aus dem Bewegungsbereich und hatte bis jetzt immer sehr bewegliche Menschen in meinen Gruppen.
    Das Thema “Senior Aktiv” ist jetzt neu dazugekommen und ich finde bei euch für mein Stundenbild immer ganz tolle Anregungen. Nachdem das Thema Demenz noch nicht so stark present ist in meiner Gruppe, ändere ich so manche Gedächtnisübung ein wenig ab, damit sie sich anstrengen müssen. Ohne diesem Kopftraining würde der Gruppe beim Bewegungstraining etwas fehlen.

    Herzlichen Dank für die vielen Ideen und Literaturhinweise!

    Antworten

  5. Hallo liebes Team

    Danke, Danke, Danke für diese Seite.
    Ich arbeite im Pfegedienst mit Demenzerkrankten.
    Durch die vielen Vorschläge die ihr macht haben wir viel Spass auf der Arbeit.
    Das leuchten in den Augen der Omis zeigt mir wie viel doch manchmal noch möglich ist und ihre Freude am Spiel ist der größte Lohn für mich.
    Sie sind stolz wenn sie durch die verschiedenen Spiele was erreicht haben auch wenn es nur ein bisschen ist. Aber durch Lob kann man das bisschen riesengroß machen. Bitte macht weiter so. LG Marianne

    Antworten

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