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Wie plant man Beschäftigungsangebote für Menschen mit Demenz im Pflegeheim?

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Ein Rat an alle, die Beschäftigung für Bewohner von Pflegeeinrichtungen planen und nicht wissen, was sie anbieten sollen:

Fragen Sie die Bewohner nach ihren Wünschen!
Die Beschäftigungsangebote für Bewohner in Pflegeeinrichtungen zu planen, zu steuern und durchzuführen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner sollten dabei nicht nur konzeptionell, sondern auch in der gelebten Praxis im Mittelpunkt stehen. Diese Forderung ergibt sich nicht ausschließlich aus idealistischen Motiven, sondern ist auch ein durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) überprüftes Qualitätskriterium.

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Wie kann man Menschen mit Demenz mit in die Pflegeplanung einbeziehen?

Regelmäßige Angebotsbesprechungen mit den Bewohnern und Pflegeplanungen, die gemeinsam mit den Bewohnern erstellt werden, sind vielversprechende und einfach zu implementierende Instrumente, um diese Forderung in die Praxis umzusetzen. Auch die Evaluation der Pflegeplanung wird in einigen Einrichtungen, so weit möglich, in regelmäßigen Abständen in Kooperation mit den Bewohnern durchgeführt. Solche einfachen Maßnahmen lassen sich in nahezu jeder stationären Pflegeeinrichtung umsetzen, stoßen allerdings bei Menschen mit Demenz teilweise an Grenzen.

Was ist mit den Menschen mit schwerer Demenz?

Ein nicht zu unterschätzender Anteil der Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen ist auf Grund von demenziellen Erkrankungen nicht mehr dazu in der Lage, Wünsche und Bedürfnisse zu verbalisieren. Ob Beschäftigungsangebote oder sinnesstimulierende Angebote den Bedürfnissen der Bewohner entsprechen, wird von Dritten, von Pflegenden und Betreuenden, teilweise in Kooperation mit Angehörigen und Betreuern, beurteilt und dementsprechend geplant und durchgeführt. Wenn Menschen ihre Bedürfnisse nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt zum Ausdruck bringen können, steigt die Verantwortung der Pflege- und Betreuungskräfte. Ein fachlich fundiertes und sensibles Vorgehen ist unerlässlich.







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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften".

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