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Warum Aktivierung ein wichtiger Bestandteil der Altenpflege ist!


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Leben im SeniorenheimSatt, sauber, trocken! Man könnte meinen, dass die Zeiten in denen man Menschen andere Bedürfnisse abgesprochen hat, vorbei wären. Tatsächlich ist Aktivierung in der Altenpflege, Betätigung oder Beschäftigung bei Fachleuten, in der Wissenschaft und im gesellschaftlichen Konsens als Bedürfnis von Menschen in der Altenpflege mittlerweile anerkannt.

In der Praxis trifft man leider hin und wieder immer noch Menschen die davon überzeugt sind, dass Aktivierungs- und Beschäftigungsangebote überflüssig sind. Es gibt sogar hin und wieder noch Pflegekräfte die meinen, dass diese Angebote “den Ablauf stören”. Solche Menschen kann man aber getrost ignorieren. Noch besser ist es allerdings, wenn man den fachlichen Dialog mit Ihnen sucht. Vielleicht kann man den ein oder anderen ja davon überzeugen, dass Aktivierung ein wichtiger Bestandteil der Altenpflege ist.

Angehörige, die Ihre Lieben in die Obhut professioneller Altenpflege geben, erwarten mehr als nur eine “Verwahrung”. Die Sinne sollen angeregt werden. Wenn die Fähigkeit sich selbst eine Beschäftigung zu suchen nachlässt, sollen Angebote von Pflege- und Betreuungskräften dies auffangen.



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Aber warum ist Aktivierung ein so wichtiger Bestandteil der Altenpflege?

Wer rastet, der rostet! Was für den Körper gilt, gilt auch für den Geist. Fähigkeiten, die wir nicht trainieren, verlieren wir wieder. Ohne Anreize von außen, verkümmern unsere Sinne. Wenn wir unsere Hände nicht mehr benutzen, verlieren wir die Fähigkeit mit Ihnen umzugehen. Wenn wir uns nicht mehr unterhalten, schwinden unsere Kommunikationsfähigkeiten. Wenn wir uns nicht mehr mit anderen Menschen umgeben, lassen unsere sozialen Fähigkeiten nach.

Kommunikation. Bewegung. Soziales Miteinander. Das sind nur drei der vielen Dinge, die die Aktivierung in der Altenpflege berücksichtigt. Den Menschen bei Dingen unterstützen, die er nicht mehr aus eigener Hilfe schafft. Darum geht es bei der Altenpflege. So viel Hilfe wie nötig, so wenig wie möglich. Das bedeutet: Wenn ein Mensch sich selbst Betätigungsmöglichkeiten sucht und damit zufrieden ist, dann ist bei ihm Aktivierung kein zwingender Bestandteil der Altenpflege. Wenn die Fähigkeit sich selbst Betätigungmöglichkeiten zu suchen nachlässt, dann ist Aktivierung ein wichtiger Bestandteil der Altenpflege.

 



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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