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In welche Zusammenhang stehen Qualität, Pflegeplanung und Konzept bei der Betreuung von Menschen mit schwerer Demenz?


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In welchem Bezug steht die Qualität der sozialen Betreuung für Menschen mit einer schweren Demenz zu der Pflegeplanung und dem Konzept?



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In der „Grundsatzstellungnahme Pflegeprozess und Dokumentation“ des MDS (2005) wird der Nutzen der Dokumentation des Pflegeprozesses dadurch begründet, dass die Kompetenz des Pflegebedürftigen systematisch festgestellt wird, seinen Anforderungen und Bedürfnissen nachgekommen wird und die Pflegebedarfe und Pflegeziele ausgehandelt werden können. Zu dem ermöglicht die Dokumentation  die Festlegung von Verantwortlichkeiten und der Überprüfung von Zielen und Maßnahmen [MDS 2005].

Was sagt der Brockhaus?

Wenn man „Konzept“ im Brockhaus (2005) nachschlägt, dann findet man die beiden Wörter „Entwurf“ und „Plan“ (S.498). Allerdings ist in einem Konzept nicht der individuelle Plan, wie bei der Pflegeplanung zu sehen, sondern der Rahmenplan, an dem sich die Pflegeplanung orientiert. Konzept und Pflegeplanung stehen also im engen Zusammenhang und haben eine direkte Auswirkung auf die Praxis.

Was sagt der MDK?

Der MDK [MDS 2005] gibt an, dass die Qualitätsprüfungen belegen, dass Pflegeheime, die mit dem Pflegeprozess und der entsprechenden Dokumentation arbeiten, Vorteile daraus ziehen. Die Vorteile werden, sowohl auf der Seite der Pflegenden und Betreuenden, als auch auf der der Seite der Pflegebedürftigen gesehen. Dies lässt annehmen, dass Pflegeplanung und Konzept einen Einfluss auf die Qualität der sozialen Betreuung von Menschen mit einer schweren Demenz haben.

Literatur:

MDS(2005). Grundsatzstellungnahme Pflegeprozess und Dokumentation. Handlungsempfehlungen zur Professionalisierung und Qualitätssicherung in der Pflege. Zugriff am 24.11.2013, von http://www.mds-ev.de/media/pdf/P42_Pflegeprozess1.pdf

Brockhaus(2005). Der Brockhaus*in einem Band. Jubiläumsedition 2005. 11. Leipzig: F.A. Brockhaus.

 

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren* und Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck*.

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