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Futter für die Vögel. Eine Sprichwortgeschichte für Menschen mit Demenz.

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Meine Oma hat immer gesagt:

“Der frühe Vogel… fängt den Wurm.”

Aber im Winter wird es für die Vögel immer schwerer etwas zu Essen zu finden. Man sagt zwar:

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“Auch ein blindes Huhn… findet mal ein Korn.”

Doch im Winter sind die Körner manchmal unter einer dicken Schneedecke vergraben. Darum habe ich ein schönes Futterhäuschen aufgestellt.  Das habe ich bunt angemalt. Schließlich…

Isst das Auge… mit.

Eines Nachmittags kamen meine Eltern zu Besuch. “Uiuiui”, sagte mein Vater: “Zu deiner Futterstelle kommen aber viele Spatzen. Ob du die jemals wieder los wirst?” Darauf habe ich nur geantwortet:

“Besser der Spatz in der Hand… als die Taube auf dem Dach.”

Auch meine Mutter machte sich Sorgen: “Nicht, dass die Vögel morgens schon so viel Piepen. Dann wecken sie dich hinterher noch. Bei uns hieß es früher immer…

Dem Hahn, der zu früh kräht… dreht man den Hals um.”

“Ich mag den Vogelgesang”, konnte ich sie beruhigen. Doch ihre Bedenken gingen noch weiter: “Streiten sich die Vögel nicht um das Futter?” “Nein”, sagte ich. “Du weißt doch:

“Eine Krähe hackt… der anderen kein Auge aus.”
Schließlich waren mein Vater und meine Mutter beruhigt und fragten mich, welche Vogelarten zu meinem Vogelhaus kommen würden. “Kommen auch Schwalben?” frage meine Mutter. Ich antwortete:

“Eine Schwalbe macht zwar… noch keinen Sommer.

Aber im Winter fliegen sie in den Süden.” Ich erzählte Ihnen von Meisen, von Amseln und anderen Wintervögeln. Einige davon, konnten sie an diesem Nachmittag sogar selbst beobachten.

 







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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften".

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