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Formulierungshilfen: Kostenlose Anregungen für die Dokumentation von Aktivitäten im Frühling.


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Diese Formulierungshilfen für die Dokumentation von Aktivitäten im Frühling sind als Beispiele zu Verstehen. Dokumentation ist nur sinnvoll, wenn sich die individuellen Beobachtungen darin wiederspiegeln.

Hier die Beispiele:

Herr W. wünschte sich im Singkreis mehrere Frühlingslieder, die auch gesungen wurden. Er sang laut mit und kannte die Texte der Frühlingslieder auswendig.

Frau T. roch bei einem Spaziergang an den blühenden Frühlingssträuchern. Sie sagte, dass die Blüten gut riechen.

Im Anschluss an den Frühlingsspaziergang sagte Frau O., dass ihr schon lange nichts mehr so viel Spaß gemacht habe.

Bei dem Einpflanzen von Gemüsesamen, erzählte Frau J. lebhaft von ihrem früherem Kleingarten und der Arbeit, die so ein Garten macht.

Bei dem Abspielen des Schlagers “Tulpen aus Amsterdam” in der Wohnküche, fing Herr H. in der zweiten Strophe an laut mitzusingen.

In dem  Gedächtnistraining zu dem Thema “Frühjahrsputz” beteiligte sich Frau G. nur auf Ansprache. Sie schaute die meiste Zeit auf Ihre Hände und wirkte in Gedanken versunken. Auf Nachfrage im Anschluss an das Gedächtnistraining äußerte sie Kopfschmerzen zu haben. Die Pflegefachkraft X wurde umgehend darüber informiert.

Frau M. half beim Zubereiten des Erdbeerkuchens aus eigener Inititiative mit. Einige Details des Rezepts gefielen ihr nicht und sie machte ihr Unbehagen mit Worten deutlich: “Das ist doch ein riesiger Scheiß. So wird das doch nie was!”. Ihre Anregungen das Rezept zu ändern wurden umgesetzt und sie wirkte damit zufrieden. Die Zufriedenheit wurde durch ihr Lächeln deutlich.

Frau P. betrachtete die mitgebrachten Osterglocken und Schneeglöckchen in der 10-Minuten-Aktivierung intensiv.



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Am Ende des Erzählcafes zum Thema Frühling bat Herr L. darum, beim nächsten Erzähcafe wieder teilnehmen zu dürfen. Das Erzählcafe wurde in seine Pflegeplanung aufgenommen.

Frau Ö. verliess die Frühlingsbastelrunde nach 10 Minuten. Sie sagte, dass sie es nicht aushalten könne mit ihren “bekloppten” Mitbewohnern, die “sowieso nichts mehr können” zusammen zu sein.

 

Weitere Tipps zur Dokumentation finden Sie auch in dem Buch:
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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren* und Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck*.

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