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Dokumentation: Kostenlose Formulierungshilfen für kreative Tätigkeiten.


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Diese Formulierungshilfen für die Dokumentation von kurzen Aktivierungen sind als Beispiele zu Verstehen. Dokumentation ist nur sinnvoll, wenn sich die individuellen Beobachtungen darin wiederspiegeln.

Hier die Beispiele:

Frau B. beschäftigte sich in der Kreativrunde damit die Schnipsel der anderen Teilnehmer nach Farben zu sortieren. Sie wirkte dabei sehr konzentriert.

Frau Z. stimmte bei dem Wickeln von Wollpompons das Lied “Sie müssen nur den Nippel durch Lasche ziehen” an. Die Gruppe stimmte mit ein und Frau Z. lachte im Anschluss ausgelassen.

Bei dem Basteln von Sommerblumen bestand Herr T. darauf die Blumen in den Farben schwarz und gelb zu basteln. Er wiederholte mehrfach das Wort “Borussia” und vertiefte sich sichtlich in die Ausschneidearbeit.



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In der Handarbeitsrunde erzählte Frau H. merklich stolz von ihren früheren Strickarbeiten.

Frau C. nahm die Einladung zu Kreativrunde an, gab aber an, dass sie nur zuschauen wolle. In der Gruppe beteiligte sie sich an den Gesprächen.

Herr G. lehnte die Teilnahme an der Kreativgruppe mit den Worten “Macht datt ma alleine! Ich guck lieber Fernsehen” ab.

Frau I. schien zunächst interessiert an den Materialien der Handarbeitsrunde. Nach wenigen Minuten stand sie allerdings auf und sagte, sie müsse ganz schnell weg. Dann verließ sie die Gruppe.

In der Kreativrunde half Frau J. Ihren Mitbewohnern aus eigenem Antrieb bei dem Ausschneiden einer schwierigen Stelle in der Bastelvorlage. Das Lob Ihrer Mitbewohner und der Gruppenleitung nahm sie lächelnd an.

Frau O. äußerte im Anschluss an die Kreativrunde, dass es ihr sehr gut gefallen habe und dass sie gerne wieder teilnehmen würde. Die Kreativrunde wurde in ihre Pflegeplanung aufgenommen.

 

Weitere Tipps zur Dokumentation finden Sie auch in dem Buch:
*
Formulierungshilfen Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung*






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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren* und Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck*.

Kommentare (0) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,
    seitdem ich zufällig auf “mal-alt-werden” gelandet bin, sitze ich fast nur noch vor´m PC. Ich bin noch relativ neu in der Betreuung (1/2 Jahr) und habe bei Euch sooo viele tolle und hilfreiche Anregungen und Tipps gefunden. Die Mitsprechgedichte, um nur Eines zu nennen, kommen bei den Bewohner/innen super an. Es macht richtig Spaß, immer wieder etwas Neues zu entdecken. Auch die Formulierungshilfen für die Doku helfen mir sehr!!! Weiter so und DANKE !!!!!!!!!!!!

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