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Das wird ja ein schöne Bescherung geben- Eine Sprichwortgeschichte für Menschen mit Demenz


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Es ist ein Tag vor Weihnachten und bei Müllers geht es, wie eigentlich jedes Jahr, drunter und drüber.
Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und es muss noch einiges erledigt werden. Mutter Müller ist ein bisschen nervös aber Vater Müller sagt:

“Was lange währt… wird endlich gut!”

Damit alles klappt, hat die Familie die Aufgaben verteilt. Vater Müller muss den Tannenbaum kaufen. Beim Christbaumverkäufer fällt ihm sofort ein kleiner, krummer Baum auf der von allen links liegen gelassen wird. “Den nehme ich!” beschließt er. Er findet, dass der Baum Charakter hat- schließlich kommt es auf die inneren Werte an. Schon seine Oma wusste:

“Außen hui… innen pfui,”

Mutter Müller muss die Plätzchen backen. Lebkuchen, Zimtsterne, Vanillekipferl und Nussmakronen. Jeder in der Familie hat eine andere Lieblingsplätzchensorte. Erst wollte sie nur eine oder zwei Plätzchensorten backen. Doch der Protest war groß. Naja, dachte sie:

“Jedem Tierchen… sein Pläsirchen”



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Der 8-jährige Erwin bastelt Christbaumschmuck und sitzt in einer Wolke aus Silberstaub. Außerdem hat er noch jede Menge Klebe, Glitzerleim, Tonpapier, Goldband, und, und, und besorgt. Mit seinen 8 Jahren weiß er schon:

Viel… hilf viel.

Die 12-jährige Lisa packt die Weihnachtsgeschenke ein (natürlich nur die der anderen). Die Mutter erinnert sie noch einmal daran die Preisschilder vorher zu  entfernen. “Mama, das weiß ich doch. Muss ja keiner wissen was die Sachen gekostet haben:

Einem geschenkten Maul… schaut man nicht ins Maul.”

Am Weihnachtsfest liegt sich die Familie in den Armen. Sie betrachten den wunderschön geschmückten, charaktervollen Tannenbaum und die liebevoll eingepackten Geschenken. Mutter Müller lächelt:

“Ende gut… alles gut.”

 

Mehr Geschichten mit Sprichwörtern finden Sie auch in dem Buch:
*
Eigener Herd ist Goldes wert, Die schönsten Sprichwort-Geschichten*






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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften".

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