Anzeige

Biografieorientierte Schattenbilder auf Leinwänden. Für die Milieugestaltung.


Anzeige

schattenbild-kaffeemuehle

Für unsere Seminarräume in Dortmund, haben wir große Leinwände gestaltet, die Schattenbilder von Gegenständen, die vielen Senioren vertraut sind zeigen. Nun haben schon viele Teilnehmer gefragt, wie wir die Leinwände gemacht haben und die Anregung als Idee für die Milieugestaltung in ihren Einrichtungen genutzt. Das hat uns auf die Idee gebracht, die Anleitung auch hier auf Mal alt-werden.de zu veröffentlichen. Vielleicht ist es ja auch für andere eine willkommene Anregung.

Material

Bilder von alten Gegenstände

Overhead-Projektor oder Beamer (oder zeichnerisches Geschick 😉 )

Acryl-Farben (wir haben weiß, rot, gelb und schwarz benutzt)

Pinsel*

Bleistift

Leinwände in der gewünschten Größe

Anleitung

Die Leinwände werden in der gewünschten Farbe grundiert. Wir haben uns für rot und gelb entschieden. Die Farbe haben wir jeweils direkt auf der Leinwand mit etwas Weiß verstrichen. So sind schöne Effekte entstanden. Den Hintergrund trocknen lassen.

Die Bilder der alten Gegenstände auf Folie kopieren und mit dem Overhead-Projektor auf die Leinwand projizieren oder als Datei speichern und mit dem Beamer auf die Leinwand projizieren. Die Umrisse mit Bleistift nachmalen. Die Umrisse mit schwarz nachmalen  und ausmalen. Fertig 😀 .

 

schattenbild-werkzeug

schattenbild-grammophon



Anzeige

schattenbild-naehmaschine







Anzeige






Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren* und Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck*.

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo, ich würde mich gerne zu den Schattenbilder äußern. Vorher stelle ich mich kurz vor. Ich bin in unserer Niederlassung mit 120 Mitarbeitern als Demenzexpertin und Koordinatorin der sozialen Betreuung tätig. Ich muss ehrlich sagen, dass ich sehr genau hinschauen muss, um die Gegenstände erkennen zu können. Ich weiß aus der Erfahrung heraus, dass bei dementen Menschen ( mittel bis schwere Demenz) die Beeinträchtigung in der visuellen Wahrnehmung zunimmt. Um Bilder oder Gegenstände erkennen und wahrnehmen zu können, sollten diese frontal und mit deutlichen Konturen dargestellt sein. Weiterhin sind Schwarz-Weiß Bilder ebenfalls ungeeignet, weil Farbe einem Bild Tiefe verleiht und man auch Objekte voneinander unterscheiden kann. Ein Symbol muss gelernt sein, um dessen Bedeutung entschlüsseln zu können (diese Schattenbilder zeigen keine Konturen, es sind ausgefüllte Flächen ohne erkennenswerten Inhalt) Den Kontrast bildet der Hintergrund. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich demente Menschen diese Bilder gerne anschauen. Sorry, meine Worte sind vielleicht für die Betreffenden hart. Es gibt ein sehr gutes Buch,”Visuelle Kommunikation für Menschen mit Demenz” wenn man für Menschen mit Demenz etwas gestalten möchte, dann ist dieses Buch Gold wert. Hier wird auch erklärt, wie wir Texte gestalten sollten, damit ein älterer Mensch mit Sehstörungen diese ohne Probleme selbst lesen kann. (Ressourcen erhalten!!!!!)
    Nochmal sorry, dass ich diese Bilder kritisiert habe.

    Antworten

    • @ G.P.
      Interessante Anmerkung.
      Es lohnt sich bestimmt da ein bisschen in die Theorie einzusteigen.
      Herzliche Grüße
      Natali Mallek

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


  • * Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind Werbelinks / Affiliatelinks
Top