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1 bewundernswerter Mensch, von dem man viel lernen kann


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Mit diesem Artikel, mache ich genau das, was Brigitta Schröder nicht so gerne mag. Sie in den Mittelpunkt stellen. In einem unserer Gespräche sagte Sie mal, dass Sie sich fühlt wie eine Mutter, deren Kind nicht gesehen wird. Ihr Kind, das ist der “Blickrichtungswechsel”.

Brigitta Schröder

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Wenn man Brigitta Schröder begegnet, fällt einem zuerst auf, dass man eine Ordensschwester oder Diakonisse vor sich hat. Sie ist fast 80 Jahre alt und sprüht doch vor Energie und Tatendrang. Die postive Ausstrahlung schwappt unmittelbar auf ihre Mitmenschen über und die Herzlichkeit wird von Scharfsinnigkeit, einem Blick fürs Detail und Intelligenz hinterlegt. Man begegnet in Deutschland wenigen Menschen, die so eindrucksvoll beweisen, was man in einem höheren Lebensalter schaffen kann. “Ich bin nicht mehr ganz so schnell” hat sie einmal in einem Gespräch angemerkt. Da dachte ich: “und das ist gut so – sonst würde ich nicht mitkommen 😉 “.

Brigitta Schröder möchte nicht als Dozentin betitelt werden auch nicht als Schwester. Die Teilnehmer ihrer Veranstaltungen sind “Selbstlerner”. Sie ist die Begleitung.

 

Den Blick auf den “Blickrichtungswechsel” richten

Und jetzt möchte ich doch auch einen Blick auf den Blickrichtungswechsel richten. Das wir von Menschen mit Demenz lernen können und sollen. Das es einem selbst gut gehen muss, damit man Menschen begleiten kann. Das man den Menschen auf Augenhöhe begegnen soll. Das Wertschätzung und Teilhabe für Menschen mit Demenz wichtig sind. Diese und ähnliche Thesen hat man schon mal gehört.



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Der Transfer in die Praxis ist trotzdem eine Herausforderung. Die Umsetzung in der oft nicht allzu perfekten Arbeitswelt ein engagiertes Projekt. An dieser Stelle setzt der Blickrichtungswechsel an. Es geht um die Einübung einer inneren Haltung. Es geht darum, sich von Prägungen, Normen und Strukturen zu befreien. Es geht darum, mit Fantasie und Flexibilität neue Wege zu beschreiten.

 

Wer den Blickrichtungswechsel kennen lernen möchte, dem sei Brigittas Buch “Blickrichtungswechsel: Lernen mit und von Menschen mit Demenz”* und die von ihr geleiteten Veranstaltungen ans Herz gelegt.

 



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren* und Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck*.

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